Folge 2
2. Wildes Feuerland
Folge 2Feuerland gibt sich zunächst karg und monoton. Doch an den Küsten präsentiert sich eine lebhafte Tierwelt. So nisten Königspinguine in der „Bahia Inutil“, der „unnützen Bucht“. Es ist die weltweit nördlichste Kolonie und sehr ungewöhnlich: Lange waren die Pinguine verschwunden, doch nach Hunderten von Jahren kehrten sie zurück an ihre alte Brutstätte. Nun ist ihre Lebensweise Gegenstand der Forschung. Sara und Kirsten kämpfen sich inzwischen durch Matsch und Regen. Die Landschaft ändert sich radikal. Nach der baumlosen Steppe überqueren sie die südlichen Kordilleren, eine raue Bergwelt. Auf der anderen Seite ist es üppig grün und feucht – eine urtümliche, wilde Landschaft. Doch viele Wälder hier sind gefährdet durch den invasiven Biber,der Dämme baut und dadurch ein neues, künstliches Ökosystem erschafft. Am Beagle-Kanal, der südlichsten schiffbaren Wasserstraße der Welt, zeigt sich ein ganz anderes Bild. Hier leben die Fischer traditionell von dem, was das Meer hergibt – etwa der Königskrabbe, der größten Krebsart der Welt. Um Touristen anzulocken und die Wirtschaft anzukurbeln haben einige sogar kleine, rustikale Wohnzimmerrestaurants in den eigenen vier Wänden eröffnet – so wie bei Fischerin Diana. „Fine Dining“ in totaler Einsamkeit am Ende der Welt. Das Wasser des Beagle-Kanals ist äußerst planktonreich und lockt dadurch viele Meeresbewohner an. Meeresbiologin Monica untersucht, wie sich die Population verschiedener Walarten in den letzten Jahren vermehrt hat. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Mo. 07.12.2026 arte Deutsche Streaming-Premiere Mo. 07.12.2026 arte.tv
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