bisher 243 Folgen (YouTube/​ARD Mediathek), Folge 226⁠–⁠243

  • Folge 226 (12 Min.)
    Im Mai 2001 machen zwei Taucher im Godelheimer See bei Höxter eine grausame Entdeckung: Auf dem Grund des Sees finden sie eine Leiche. Kopf und Oberkörper fehlen. Die Ermittlungen führen damals ins Leere. Eine passende Vermisstenmeldung gab es nicht. Anfang 2026rollt die Bielefelder Polizei den Fall wieder auf und neue DNA-Analysen ergeben, dass es sich bei der Leiche um eine Frau handeln soll, die wahrscheinlich blaue Augen und blonde Haare hatte. Die Polizei ruft nochmal nach Hinweisen auf. Im April 2026, nach unseren Dreharbeiten, dann die Wendung im Fall. 25 Jahre nach dem Leichenfund, kann die Polizei durch einen Hinweis die Identität der toten Frau klären. Es handelt sich um die Krankengymnastikschülerin Martina S. aus Hannover. Martina S. wurde seit 37 Jahren vermisst. Die damals 25-Jährige verschwand aus ihrer Wohngemeinschaft in Höxter und hinterließ eine kurze Notiz, die die Polizei heute als Abschiedsbrief einordnet. Die Ermittler gehen daher jetzt nicht mehr von einem Verbrechen, sondern von einem Suizid aus. Host Alina spricht in dieser Folge mit Kriminalhauptkommissar Markus Mertens und Gerichtsmediziner Maximilian Hagen über den Fall, die DNA-Analysen und die Ermittlungen. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 04.05.2026 YouTube
  • Folge 227 (18 Min.)
    2020 wird die kleine Lea geboren. Schon während der Schwangerschaft behauptet die Mutter, Lea nehme ihrer Zwillingsschwester Platz im Bauch weg. Leas Geschwister werden von den Eltern angenommen, während Lea misshandelt wird. Sie muss als Bestrafung in der Badewanne schlafen, wird gefesselt und zum Essen gezwungen. Über WhatsApp schreiben die Eltern detailliert darüber, wie sie ihre Tochter misshandeln. Offenbar projizieren sie ihre eigenen Beziehungsprobleme auf ihr Kind. Als Lea tagelang im Keller eingesperrt und zwangsernährt wird, erstickt sie. Anschließend versenkt der Vater ihre Leiche im Rhein-Herne-Kanal. Wie können Eltern ihrem eigenen Kind so etwas antun? Host Ida spricht mit der Kriminalpsychologin Lydia Benecke und Michael Kutz vom Kinderschutzbund NRW über den Fall und die Familienverhältnisse. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 11.05.2026 YouTube
    • ARD Mediathek: Von Beruf Schwerverbrecher
    Folge 228 (21 Min.)
    1996 entführt Thomas Drach gemeinsam mit Komplizen den Hamburger Millionenerben Jan Philipp Reemtsma und erpresst 30 Millionen D-Mark Lösegeld. Anschließend setzt er sich nach Uruguay ab und lebt dort im Luxus, bis Ermittler ihn Jahre später aufspüren. Schon vor der Entführung ist das Leben des Kölners geprägt von Verbrechen, Flucht und Gefängnis. Nach der Auslieferung nach Deutschland und einer langen Haftstrafe setzt Drach seine kriminelle Karriere fort. Mehrere Raubüberfälle mit Verletzten gehen auf sein Konto. 2021 wird er schließlich in Amsterdam festgenommen. Host Dana beschäftigt sich mit dem kriminellen Werdegang von Thomas Drach. Wie tickt ein Mensch, der vom Verbrechen lebt? Psychologe und Kriminologe Prof. Dr. Martin Rettenberger erklärt, welche Wesenszüge einen Kriminellen ausmachen und warum bei manchen Straftätern die Resozialisierung scheitert. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 18.05.2026 YouTube
  • Folge 229 (12 Min.)
    Im Dezember 2024 räumen eine Mutter und ihr erwachsener Sohn auf dem Parkplatz eines Supermarktes Lebensmittel in ihr Auto, als Schüsse fallen. Der Sohn wird von hinten getroffen, als der Täter auf die Mutter zielt, gibt es eine Ladehemmung. Mutter und Sohn überleben schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter ist ein 68-jähriger Mann. Vier Jahre zuvor war sein Sohn erschossen worden. Bis heute ist die Tat nicht aufgeklärt. Doch der Vater ist überzeugt, auf dem Supermarktparkplatz den Verantwortlichen für den Tod seines Sohnes vor sich gehabt zu haben. Host Alina spricht mit Kriminalpsychologin Lydia Benecke über Selbstjustiz. Wie weit kann Trauer und Wut einen Menschen treiben? Und warum nehmen manche Menschen das Gesetz selbst in die Hand? Hinweis: Wir sprechen von einem mutmaßlichen Täter und bleiben im Konjunktiv, da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 25.05.2026 YouTube
  • Folge 230 (22 Min.)
    1994 wird der Bielefelder Kioskbesitzer Heinz-Georg Strohmidel blutüberströmt und mit eingeschlagenem Schädel in seinem Laden aufgefunden. Kurz darauf stirbt er an seinen Verletzungen. Vor Ort findet die Polizei einen Handschuh, auf dem die Buchstaben ,,M.T.“ geschrieben stehen. Die Ermittler überprüfen hunderte Männer, nehmen Fingerabdrücke und DNA-Proben. Doch der Fall bleibt jahrelang ungelöst und die Ermittlungen werden eingestellt. Erst 2023 rückt der Handschuh wieder in den Fokus: Moderne DNA-Analysen und eine neue gesetzliche Möglichkeit führen die Polizei zum mutmaßlichen Täter. Zur Tatzeit war er erst 15 Jahre alt. Die Ermittler sprechen von einem Durchbruch im Cold Case. Doch vor Gericht kommt es ganz anders. Host Ida rekonstruiert die juristischen Aspekt dieses Falls mit der Rechtswissenschaftlerin Nina Wieland. Außerdem spricht die Kriminalpsychologin Lydia Benecke darüber, wie schwer es für Angehörige ist, jemanden aus der eigenen Familie zu verdächtigen. Der Mord an Heinz-Georg Strohmidel wirft bis heute viele Fragen auf. Kann dieser Cold Case noch gelöst werden? (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 01.06.2026 YouTube
  • Folge 231 (23 Min.)
    Ein Arzt, drei tote Patienten: 2020 infiziert sich der gesundheitlich vorbelastete Sedat A. (Name geändert) mit Corona. Als aus Husten, Fieber und Kurzatmigkeit akute Atemnot wird, muss der damals 50-Jährige ins Krankenhaus. Er wird ins Koma versetzt, sein Sterberisiko wird als hoch eingeschätzt. Es folgt eine Verlegung ins Essener Uniklinikum. Dort entscheidet Martin W. (Name geändert) mit Kollegen, dass es Zeit für den Übergang zur palliativen Sterbebegleitung ist. Martin W. ist Funktions-Oberarzt und noch ahnt niemand, dass er bald festgenommen wird. Martin W. ergreift eigenständig Maßnahmen, die den unmittelbaren Sterbeprozess von Sedat A. einleiten. Auch für den Tod von zwei weiteren Covid-Patienten soll der Arzt verantwortlich sein. Ein Krankenpfleger meldet ihn und Martin W. wird angeklagt. Host Ida rekonstruiert den Fall und spricht mit Prof. Dr. Lukas Radbruch über Palliativmedizin. Dabei geht es auch um die Abgrenzung zwischen Palliativversorgung und dem Thema Sterbehilfe. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 08.06.2026 YouTube
  • Folge 232 (16 Min.)
    Leichenfund in Gronau-Epe: Zwei Männer aus Polen liegen tot in einem Maisfeld. Für die Polizei ist klar, dass die beiden hier noch nicht lange liegen. Rein äußerlich stellen sie aber nichts fest. Keine Verletzungen, keine Schrammen. Wieso liegen zwei Männer Anfang 20 tot nebeneinander in einem Maisfeld? Die deutschen Behören vermuten, dass der Tatort in den Niederlanden liegt. Dort sollen die beiden Opfer an der Produktion synthetischer Drogen involviert gewesen sein. Deutschland übergibt die Ermittlungen an die Niederlande. Dort kommen sie aber scheinbar nie an. Host Florian möchte wissen, wieso niemand in diesem Fall weiter ermittelt. Dafür durchforstet er Akten, fragt bei den verschiedenen Behörden nach und spricht mit dem Strafrechtler Damien Nippen über internationale Ermittlungen. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 15.06.2026 YouTube
  • Folge 233 (16 Min.)
    Ein Abend im September 1986, Bergkamen. In seiner Wohnung an der Jahnstraße empfängt Joseph Milata zwei junge Männer. Sie trinken eine Cola, jeder raucht eine Zigarette. Wenige Stunden später ist Milata tot: 22 Messerstiche, das Kabel einer Kaffeemaschine um den Hals gewickelt. Fast 40 Jahre lang bleibt der Fall ungelöst. Die Polizei sichert 1986 zwar Fingerabdrücke an Gläsern und einer Colaflasche. Doch erst die Cold-Case-Einheit der Dortmunder Polizei kann die alten Spuren per DNA-Analyse einem Mann zuordnen: Mustafa F. (Name geändert). Im August 2025 verurteilt ihn das Landgericht Dortmund wegen Mordes zu acht Jahren Jugendstrafe. Der zweite Täter ist bis heute nicht gefasst. Vor Gericht verrät Mustafa F. den Namen seines Komplizen nicht. Unsere Hostin Ida trifft Torsten Sziesze, Pressesprecher der Polizei Dortmund, der den Fall genau kennt. Wie verwertbar sind DNA-Spuren nach fast vier Jahrzehnten? Und warum schützt ein Verurteilter ausgerechnet den Mann, der mit ihm getötet haben soll? (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 22.06.2026 YouTube
  • Folge 234 (23 Min.)
    Westerkappeln, Ostermontag 2018: Drei Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren graben nachts auf einem Spielplatz ein Grab. Ihr Plan: Den 22-jährigen Michael N. (Name geändert) erschießen und seine Leiche verschwinden lassen. Der Hauptangeklagte, damals 16 Jahre alt, entnimmt die Waffe seines Vaters aus einem Safe und schießt dreimal auf das Opfer. Zwei Kugeln treffen den 22-Jährigen lebensgefährlich – doch er überlebt. Als mögliche Motive werden mutmaßliche Drogengeschäfte und angebliche sexuelle Übergriffe diskutiert. Die Jugendlichen werden schließlich wegen gemeinschaftlich versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Wie konnte ein Konflikt unter Jugendlichen derart eskalieren? Host Hamzi spricht mit dem Richter Henning Barton vom Landgericht Münster über den Fall, die Hintergründe und den Prozess. Außerdem erklärt Kinder- und Jugendpsychotherapeut Dr. Hugo Romero Frausto, warum schwere Gewalt unter Jugendlichen zunimmt und welche Warnsignale oft übersehen werden. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 29.06.2026 YouTube
  • Folge 235 (22 Min.)
    Ende November 2023 fällt einer Gruppe am ehemaligen Verler Bahnhof auf, dass einer von ihnen fehlt, der sonst eigentlich immer da ist: Ralf L.! Als er auch den nächsten Tag nicht auftaucht, melden Sozialarbeiter seines Wohnheims ihn als vermisst. Monate nach Ralfs Verschwinden streiten sich zwei Männer. Alkohol ist im Spiel. Plötzlich erwähnt einer der beiden, Marek M. (Name geändert), dass er schon mal jemanden umgebracht hat. Sein Streitpartner ruft daraufhin die Polizei. Marek M. führt die Polizeibeamten später sogar freiwillig zu seiner Wohnung und sagt, dass er eine Leiche in seiner Wohnung versteckt hat. Die Obduktion ergibt, dass es sich bei der Leiche um Ralf L. handelt. Seine Körperteile haben seit über einem Jahr in der Gefriertruhe gelegen. Anfangs wird im Prozess sogar über Notwehr verhandelt. Das wäre ein Freispruch für Marek M. Dann kommt jedoch eine zweite Version des Tathergangs ans Licht. Ein einziger Satz verändert alles. Das Gericht spricht Marek M. schuldig wegen Mordes. Das Tatmerkmal der Verdeckungsabsicht ist erfüllt. Das Strafmaß: lebenslänglich. Host Florian möchte wissen: Wie kann es passieren, dass ein einziger Satz das gesamte Urteil verändert? Dafür spricht er mit Guiskard Eisenberg, Richter am Landgericht Bielefeld, und Damien Nippen, Strafrechtler an der Uni Köln. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 06.07.2026 YouTube
  • Folge 236 (18 Min.)
    Mai 2021 in Dormagen: Ein silberner Mercedes fährt in ein Industriegebiet. Das Ziel der beiden Männer: Ein Geldautomat. Zwei gewaltige Explosionen erschüttern das Gebäude, an dem der Automat angebracht ist. Schon eine Minute nach ihrer Ankunft fliehen die Täter mit ihrer Beute. Sie hinterlassen einen Sachschaden in Höhe von 300.000 Euro. Und es war nicht das erste Mal, dass dieser Geldautomat gesprengt wurde. Die Täter gehen fast immer nach demselben Muster vor: Sie reisen häufig aus den Niederlanden an und verschwinden mit schnellen Fluchtwagen, bevor Einsatzkräfte eingreifen können. Doch wie organisieren sich diese Gruppierungen? Auf welchen Wegen rekrutieren sie ihre Mitglieder und wie kann man so ein Netzwerk stilllegen? Host Helena rekonstruiert die Sprengung in Dormagen und spricht mit Hauseigentümer Gerd Allard über die Schäden und Folgen der Tat. Jan Op Gen Oorth, Pressesprecher von Europol, gibt Einblicke in die Strukturen der organisierten Automatensprenger. Außerdem erklärt Staatsanwalt Julius Sterzel, wie die Ermittler den Sprengern schließlich auf die Spur kamen. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 13.07.2026 YouTube
    • ARD Mediathek: Tausende Dateien mit verstörendem Inhalt
    Folge 237 (15 Min.)
    Münster: Martin S. nennt sich auf TikTok „Sadistic Daddy“. Er schreibt dort eine 11-Jährige an und verlangt Nacktfotos von ihr. Als die Mutter des Mädchens das mitbekommt, schaltet sie sofort die Polizei ein. In der Wohnung von Martin S. finden die Beamten tausende Dateien, die sexualisierte Gewalt an Kindern zeigen. Während der Ermittlungen wird klar: Schon mit Anfang 20 war er wegen des Besitzes von kinderpornografischen Materialien verurteilt worden. Und: es gibt noch eine weitere Tat: Martin S. hat auf einer anderen Videoplattform einer Frau befohlen, sexuelle Handlungen an einem Kind durchzuführen. Martin S. nimmt diese Tat mit seinem Handy auf. Wie können Kinder vor sexualisierter Gewalt im Internet geschützt werden? Darüber spricht Host Alina mit Michael Kutz vom Kinderschutzbund. Außerdem geht es mit Rechtsanwalt Hans Reinhardt um die Frage, ob es härtere Strafen für sexualisierte Gewalt im Netz braucht. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 20.07.2026 YouTube
    • ARD Mediathek: Pflegesöhne müssen Blut von Vater aufwischen
    Folge 238 (12 Min.)
    „Ich brauche keinen Krankenwagen, ich brauche einen Leichenwagen – Papa ist tot.“ Das sagte Bernhard Osinski in der Nacht, in der sein Pflegevater ermordet wurde. Sein Vater, Josef Milata, wurde 1986 in seiner eigenen Wohnung in Bergkamen getötet. Bernhard Osinski fand ihn, als er nach einem Discobesuch nach Hause kam. Erst Jahre später gelang es der Polizei, einen der Täter zu schnappen. Doch der zweite Täter ist noch heute auf freiem Fuß. Erst vor kurzem hat unsere Hostin Ida über den Fall berichtet. Jetzt erzählen die Pflegesöhne Bernhard und Peter, wie sie Nacht des Mordes erlebt haben, wie dieses Ereignis ihr Leben verändert hat und was sie im Prozess gerne gesagt hätten. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 27.07.2026 YouTube
  • Folge 239 (20 Min.)
    Mordfall am Mülheimer Hafen in Köln: Im März 2024 wird der 15-jährige Dara K. entführt und später tot aufgefunden. Vor einer Gaststätte sollen zwei Männer den Jugendlichen mit einer Schrotflinte und einem Messer bedroht und anschließend mitgenommen haben. Am nächsten Morgen entdecken Ermittler die Leiche des 15-Jährigen. Nach und nach geraten weitere Tatverdächtige ins Visier der Polizei. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Tötungsdelikt aus. Der Prozess beginnt im Oktober 2024 in Köln. Als Nebenklägerin ist auch die Familie Teil des Verfahrens. Immer wieder ruft die Mutter den Namen ihres Sohnes im Gerichtssaal. Im Dezember 2024 fällt dann das Urteil. Drei der Männer werden wegen gemeinschaftlichen Mordes aus niedrigen Beweggründen und Freiheitsberaubung mit Todesfolge zu Haftstrafen verurteilt. Unser Host Florian blickt auf den Mordfall am Mülheimer Hafen und darauf, welche Folgen eine solche Tat für die Hinterbliebenen hat. Der WDR-Reporter Markus Schmitz war beim Prozess im Gerichtssaal dabei und berichtet von seinen Eindrücken. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 03.08.2026 YouTube
  • Folge 240 (9 Min.)
    Viele Kinder und Jugendliche in Deutschland haben bereits Erfahrung mit Cybergrooming gemacht. Ein Viertel der acht- bis 17-Jährigen sind davon betroffen. Täter versuchen dabei, online und auf Social Media sexuellen Kontakt zu Minderjährigen aufzubauen. In Nordrhein-Westfalen geht das LKA mit einer bundesweit einzigartigen Strategie dagegen vor. Speziell geschulte Ermittler geben sich im Netz als Kinder aus, um Pädokriminelle zu fassen. Westpol durfte die Ermittler begleiten. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 10.08.2026 YouTube
  • Folge 241 (11 Min.)
    Als Cornelia Heinenberg tot in einem Park gefunden wird, deutet vieles auf ein Sexualdelikt hin. Doch dann kam alles anders. Was geschah in den letzten Stunden vor ihrem Tod? Wer tötete die 26-jährige Cornelia Heinenberg und warum? Trotz umfangreicher Ermittlungen, mehrerer Verdächtiger und zahlreicher offener Fragen konnte die Tat bis heute nicht aufgeklärt werden. Jahrzehnte später wird der Fall erneut unter die Lupe genommen. Unser Host Hamzi rekonstruiert die Tat und spricht mit Hendrik Heyer, Sprecher der Polizei Essen. Gemeinsam gehen sie den offenen Fragen nach und zeigen, wie moderne Ermittlungstechniken neue Spuren liefern. Sie besprechen auch, warum die Ermittler die Hoffnung bis heute nicht aufgegeben haben und auf Zeugen und Mitwisser hoffen. Dieser Film wurde im Jahr 2026 produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 17.08.2026 YouTube
    • ARD Mediathek: Härter als Knast?
    Folge 242 (19 Min.)
    Ein Mann entwischt seiner Begleitperson während eines Ausgangs. Gefasst wird er später am Flughafen Berlin-Brandenburg. Er kam aus der forensischen Psychiatrie in Köln. Meldungen wie diese prägen das Bild, das viele von den Kliniken haben. Wir haben die forensische Psychiatrie der LVR-Klinik in Düsseldorf besucht und mit zwei Patienten gesprochen, die dort seit Jahren leben. Ihr Alltag: Kohlrabi ernten in der Arbeitstherapie. Gruppen gegen Gewalt, Gruppen gegen Sucht, Musiktherapie. Und vor jedem begleiteten Ausgang eine Liste, in die jedes Kleidungsstück eingetragen wird. Das Personal trägt Notrufgeräte am Gürtel. Wird der rote Knopf gedrückt, rennen geschulte Kolleginnen und Kollegen auf die Station. Und die Zeit? Niemand hier kennt sein Entlassungsdatum. Einmal im Jahr wird jeder Patient gerichtlich angehört, regelmäßig kommen externe Gutachter dazu. Die Klinikleiterin vergleicht das mit Liegestützen ohne Ansage: Man weiß nie, wie viele noch kommen. Host Dana spricht mit Dr. Florence Hellen, Klinikleiterin und Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, mit Pflegedienstleiterin Anika Dörfler und mit Dr. Nicole Frommann, zuständig für die therapeutischen Konzepte. Ist die forensische Psychiatrie, wie viele glauben, wirklich milder als Gefängnis? Und wann gilt ein Mensch als sicher genug, um wieder frei zu sein? (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 31.08.2026 YouTube
    • ARD Mediathek: Liebesbriefe an Satanisten-Mörder
    Folge 243 (19 Min.)
    Im Juli 2001 wird in Witten ein 33-jähriger Mann unter dem Vorwand einer Party in eine Wohnung gelockt und brutal getötet. Das Ehepaar Sascha M. (Name geändert) und seine Frau behaupten später, der Teufel habe ihnen den Auftrag zur Tat gegeben. Sascha M. wird zu 15 Jahren Haft mit anschließender Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus verurteilt. Jahre später sitzt er in der JVA Bochum und veröffentlicht ein Buch über seine Sicht des Falls. Eine Leserin, Andrea S. (Name geändert), nimmt Kontakt zu ihm auf. Aus Briefen werden Liebesbriefe, aus Mitgefühl entsteht eine Beziehung. Doch dann erhebt Andrea S. einen schwerwiegenden Vorwurf: Sascha M. soll sie beauftragt haben, seine Ex-Frau zu töten. 2017 steht er erneut vor Gericht. Host Alina spricht mit Psychotherapeutin Sina Klein, warum Nähe zu einem Verurteilten Selbstwert bringen kann. Außerdem spricht Alina mit Rechtsanwalt Hans Reinhardt, der in beiden Prozessen der Verteidiger von Sascha M. war. in beiden Prozessen war. Warum verliebt sich jemand in einen Mörder? (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 14.09.2026 YouTube

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