Kinderstunde mit Ilse Obrig
    D 1951–1972
    Alternativtitel: Kinderstunde

    Mit der Autorin und Ich-Erzählerin fanden sich 7 Kinder vom Maikäferpfad, sie sind zwischen 6 und 12 Jahre alt, immer wieder zusammen, um in jedem Monat gemeinsam etwas Besonderes zusammenzutragen, sich auszudenken, zu bauen oder zu basteln. Rätsel, Gedichte, Geschichten und (Schatten)-Spiele geben viele Anregungen zum Nachmachen. (Text: Helmgard Dürr-Gorny)

    Kinderstunde mit Ilse Obrig – Kauftipps

    Kinderstunde mit Ilse Obrig – Community

    • (geb. 1953) am

      Hallo liebe Katja, es regt sich ja leider von niemandem, auf den man antortete, mal etwas und in die TV Wunschliste gucke ich sehr unregelmässig hinein.WIe kann man in Kontakt treten?Entweder drch Mailadresse(meine hauptsächliche ist:stoffel.susanne@yahoo.de)oder Telefonnummer:da könnte ich angeben:0176-92164813.
      Es wohnen die Leute ja zumeist ganz verstreut heutzutage;ich selbst wohne schon lange im"schönen Hessenland".
      Wenn ich ja mal was höre....
      ich kann mich auf die Frau Renate Broszat-Wostrack(Doppelname, nicht wahr?) noch besinnen, da sie mir nach den Rundfunk-KInderchorzeiten in Steglitz wieder unterkam, wo sie an der Musikschule ich glauebe, auch einen Kinderchor leitete....
    • (geb. 1953) am

      Hallo, eben diese Reaktion wohl auf mich mal entdeckt.Wie kommt man denn an diese noch existierenden Stücke, Lieder heran?
      Habe Mail:stoffel.susanne@yahoo.de
      Unter der evtl. mal mit Näherem melden, diesbezüglich?
      Wir müssten uns ja eigentlich auch noch kennen, von diesen Jahren her, in welcher Stimme sangst Du denn damals?
      Was machst Du denn heute so?
    • (geb. 1953) am

      Hallo,
      ich habe zwar im KInderchor des damals anderen Rundfunksenders von Berlin,dem Rias, im Rias-Kinderchor gesungen und später dann im sogen."Berliner Kinderchor",war aber sehr erstaunt, z.B. im SFB also von Euch,dem"Berliner Radio-KInderchor" und "Jugendkreis vom klingenden Haus", dessen Sendungen ich auch lange sehr gerne hörte, z.B. irgendeinen Satz eines Weihnachtsliedes genauso, also den gleichen, zu hören, wie wir ihn bei Frau Felicitas Hübbe-Haunert im Berliner Kinderchor drauf hatten und eben auch vierstimmig, weil Ihr da halt, durch den Jugendkreis auch eine Jungenstimme,also4.Stimme hattet.---Fand das klasse und auch Eure Leiter und Leiterin, ja die Frau Broszat, die ich von weitem dann später an der Musikschule Steglitz mal sah,wo sie dann später noch länger auch einen Kinderchor leitete,sehr fähig.
      Ich wäre sehr an solchen mp3 Aufnahmen oder was das genau ist(auch wie man sie sich abruft, abspielen kann, interessiert,wenn möglich...!!
      Ich finde es nach wie vor jammerschade,dass die Sender garnichts mehr aus diesen Zeiten haben, nicht mit kleinster Microaufnahmen-Technik.Gut, den Rias gibt es ja nicht mehr, den Nachfolgesender des SFB schon noch.Nichts von dem allen wurde wirklcih aufgehoben bzw. so konserviert,dass man es noch hören könnte, heute.
      GIbt es eigentlich von Euch auch Bilder?Und wie komme ich in Kontakt?
    • (geb. 1961) am

      Hallo Waltraut,
      ich war Anfang der 70er Jahre im Klingenden Haus in der Pommernallee. Vermutlich warst Du es, die in der Kinderfunkgruppe von Ilona unterstützt hast und auch beim Fernsehspiel um till Eulenspiegel mitgewirkt hast. Ich durfte darin einen Ritter spielen und auch eine alte Frau. Auch an den Abschied von Ilse und dem Klingenden Haus mit Verteilung vieler Sachen, die Ilse von Reisen mitgebracht hatte, kann ich mich gut erinnern. Lange lag ein kleiner Teppich von ihr noch in meinem Zimmer.
      Harald
    • am

      Liebe Susanne, von Zeit zu Zeit gucke ich mal im Internet nach, ob irgendetwas über den Rias Kinderchor zu finden ist, leider mit sehr mäßigem Erfolg. Dabei bin ich jetzt auf Deine Frage gestoßen. Ich war von 1961 bis 1967 im Kinderchor und habe etliche Aufnahmen mitgemacht. Außer dem Sandmännchenlied (Kommt ein Wölkchen angeflogen) sind noch das "Kalenderlied" mit Renate Holm und "Weihnachten mit Rudolf Schock" erhältlich. Alles andere ist wohl in der Versenkung verschwunden. Die Aufnahme des "Wildschütz" gibt es zwar auch noch, aber ohne das Stück, das vom Kinderchor gesungen wurde (kann mich leider nicht an den Titel erinnern). Schade eigentlich, ein bisschen Nostalgie tut manchmal ganz gut.
      Viele Grüße
      Ingrid

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Halbstündige Sendung für Kinder von Dr. Ilse Obrig.

    Vor einer Schar Kinder im Publikum werden Bücher vorgelesen, Kurzfilme gezeigt, Sketche vorgeführt und vom Kinderchor Zwitscherlinge fröhliche Lieder gesungen, es wird Lehrreiches erzählt, Watte über den Tisch geblasen, gezaubert, geturnt und immer wieder gebastelt, gefaltet und geklebt.

    Wer nicht bastelte, faltete oder klebte, war faul. Die Kinderstunde erzog die Kinder zu einer hyperaktiven Freizeit, geprägt von Scherenschnitten, Kartoffelmännchen und Nussschalenwägelchen, zu hochdeutscher Sprache, geraden Linien und Respekt vor dem Alter, solange man dabei nur fröhlich und bescheiden blieb. Zu Spontaneität wurde niemand erzogen, die Reaktionen der anwesenden Kinder waren einstudiert. Wiederkehrende Ratespiele innerhalb der Kinderstunde waren „Ri-Ra-Rate“ mit Paula Walendy, „Wer weiß es?“ mit Rosemarie Schwerin und „Was machen wir wenn?“ mit Irene Koss.

    Ab 1963 wurden unter dem Motto „Was Kindern anderer Länder Freude macht“ regelmäßig ausländische Märchen von Johanna Schüppel als Puppenspiel inszeniert. Gleich im ersten Jahr gab es bereits des erste Product-Placement im Fernsehen: Nachdem Frau Obrig im Oktober 1951 die Kinder zu Hause und im Studio begrüßt hatte, packten sie gemeinsam ein Geschenkpaket aus. Heraus kam ein Stofftier: Mecki, das Maskottchen der Programmzeitschrift „Hörzu“, das nun werbewirksam auf dem Flügel saß. „Hörzu“-Chefredakteur Eduard Rhein war mit Obrig befreundet und hatte es gespendet.

    Dr. Obrig hatte die Sendung gegründet und über Jahre moderiert. Zuvor hatte sie bereits 20 Jahre lang Kinderfunk im Radio und Fernsehen veranstaltet, auch im Dritten Reich. Sie wechselte sich mit Koss, Walendy und Schwerin, Editha-Maria Baum, Rudi Stark u. a. ab. Die Sendung lief erst einmal, dann an mehreren Tagen in der Woche nachmittags. Als die Reihe startete, gab es das Fernsehen in der Bundesrepublik offiziell noch gar nicht. Die Kinderstunde war Bestandteil eines Versuchsprogramms des Nordwestdeutschen Rundfunks. Erst am 25. Dezember 1952 startete das Fernsehen offiziell, und die Kinderstunde blieb noch lange im Programm, ausgestrahlt im Wechsel aus Hamburg und Köln.

    Richtete sich die Sendung anfangs noch an Kinder ab vier Jahren, wurde das Mindestalter 1957 auf sechs erhöht. Vorausgegangen war eine Diskussion über die katastrophalen Auswirkungen des Fernsehens, von Haltungs- bis Strahlenschäden, als deren Folge auch der Kinobesuch für Kinder unter sechs verboten wurde. Ab Mitte der 60er-Jahre war Kinderstunde nur noch der Oberbegriff für das nachmittägliche Kinderprogramm, irgendwann verschwand auch der Begriff.

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