• Kinderstunde mit Ilse Obrig

      Alternativtitel: Kinderstunde

      Mit der Autorin und Ich-Erzählerin fanden sich 7 Kinder vom Maikäferpfad, sie sind zwischen 6 und 12 Jahre alt, immer wieder zusammen, um in jedem Monat gemeinsam etwas Besonderes zusammenzutragen, sich auszudenken, zu bauen oder zu basteln. Rätsel, Gedichte, Geschichten und (Schatten)-Spiele geben viele Anregungen zum Nachmachen. (Text: Helmgard Dürr-Gorny)

      Kinderstunde mit Ilse Obrig – Kauftipps

      Kinderstunde mit Ilse Obrig – Community

      Susanne stoffel (geb. 1953) am 04.11.2017 23:58: Ja, hallo auf diese Weise, Marianne,ich wäre doch dafür, eine Facebookseite"Klingendes Haus" zu machen. Kannst ja mal sehen, ob sich da Leute finden und melden.
      Auch da wieiß ich nicht,wie man eine solche Seite beginnt oder ins Leben ruft.Würde gern nnoch eine betreffend den "Rias-Kinderchor"von einst mir wünschen....Ob sich aber dann Leute melden?Gruß von Susanne
      Susanne stoffel (geb. 1953) am 04.11.2017 23:53: War zwar kein Funkspatz, kenne auch nur den Namen von Max Specht, aber die zeitweise mit ihm zusammen arbeitende Renate Wostrack---und den Berliner Radio-Kinderchor sowie Jugendkreis vom klingenden Haus, die ich gern hörte.
      Ich selbst war als Kind im Rias-Kinderchor,bei"Sebastian und der Rias-Kinderchor,"Sebastian" alias Helmut Kemnitz.
      Da ist wohl auch nichts mehr vorhanden ,was man hören könnte oder?
      Wer weiß etwas oder hat dazugehört und kann weiterhelfen?Würde mich ebenso über Antwort freuen. Gruß von Susanne
      funkspatzmartin (geb. 1930) am 11.03.2017 12:35: Habe unter Max Specht als Chorleiter, bei den Funkspatzen gesungen. OH Täler weit, oh Höhen, oh schöner grüner Wald.... wurde immer wieder geprobt, aber niemals gesendet! Wir haben es einfach nicht hingekriegt!! Max Specht war schon toll!! Er wollte sich mit uns nicht blamieren! Schade, daß von den Funkspatzen nichts mehr zu hören war. Vielleicht erinnert sich noch jemand an Peter Rackerseder? Würde mich freuen, irgendwoher eine Antwort zu erhalten. Grüße vom Funkspatzmartin.
      Marianne Manz (Kleinke) geb. 1961 am 19.02.2017 16:20: Ich finde, es ist ein Jammer, dass alles, was wir damals gemacht haben, im Müll gelandet ist. Gibt es noch Leute, die irgendwelche Aufnahmen, Bilder oder Ähnliches von damals haben?
      Es gibt noch nicht mal einen Wikipedia-Artikel über Max Specht. Sollte man eine Facebook-Seite "Klingendes Haus" machen?
      Gruß, Marianne
      Maries Kramm (geb. 1950) am 11.12.2015 23:12: Hallo liebe Ehemalige!
      Auch ich war von 1954-1967 bei den Sonntagskinden,Zwitscherlingen und Singerlein .Habe noch viele tolle Erinnerungen daran.Im Titaniapalast habei ich zu Weihnachten ein Solo gesungen (Alle Jahre wieder).Kann noch h jemand daran erinnern?AuCh bei den Bremer Stadtmusikanten War ich dabei.Würde zu gerne noch alte Aufnahmen hören,weiß quer nicht , wie man da ran kommt.Ich besitze noch eine Schallplatte mit Weihnachtsliedern.An HelmChen Gorny kann ich mich auch erinnern und an die tollen Dampferfahrten.
      Vielleicht mag ja jemand Kontakt mit mir aufnehmen zwecks Erinnerungsaustaumsch.

      Cast & Crew

      Dies und das

      Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

      Halbstündige Sendung für Kinder von Dr. Ilse Obrig.

      Vor einer Schar Kinder im Publikum werden Bücher vorgelesen, Kurzfilme gezeigt, Sketche vorgeführt und vom Kinderchor Zwitscherlinge fröhliche Lieder gesungen, es wird Lehrreiches erzählt, Watte über den Tisch geblasen, gezaubert, geturnt und immer wieder gebastelt, gefaltet und geklebt.

      Wer nicht bastelte, faltete oder klebte, war faul. Die Kinderstunde erzog die Kinder zu einer hyperaktiven Freizeit, geprägt von Scherenschnitten, Kartoffelmännchen und Nussschalenwägelchen, zu hochdeutscher Sprache, geraden Linien und Respekt vor dem Alter, solange man dabei nur fröhlich und bescheiden blieb. Zu Spontaneität wurde niemand erzogen, die Reaktionen der anwesenden Kinder waren einstudiert. Wiederkehrende Ratespiele innerhalb der Kinderstunde waren „Ri-Ra-Rate“ mit Paula Walendy, „Wer weiß es?“ mit Rosemarie Schwerin und „Was machen wir wenn?“ mit Irene Koss.

      Ab 1963 wurden unter dem Motto „Was Kindern anderer Länder Freude macht“ regelmäßig ausländische Märchen von Johanna Schüppel als Puppenspiel inszeniert. Gleich im ersten Jahr gab es bereits des erste Product-Placement im Fernsehen: Nachdem Frau Obrig im Oktober 1951 die Kinder zu Hause und im Studio begrüßt hatte, packten sie gemeinsam ein Geschenkpaket aus. Heraus kam ein Stofftier: Mecki, das Maskottchen der Programmzeitschrift „Hörzu“, das nun werbewirksam auf dem Flügel saß. „Hörzu“-Chefredakteur Eduard Rhein war mit Obrig befreundet und hatte es gespendet.

      Dr. Obrig hatte die Sendung gegründet und über Jahre moderiert. Zuvor hatte sie bereits 20 Jahre lang Kinderfunk im Radio und Fernsehen veranstaltet, auch im Dritten Reich. Sie wechselte sich mit Koss, Walendy und Schwerin, Editha-Maria Baum, Rudi Stark u. a. ab. Die Sendung lief erst einmal, dann an mehreren Tagen in der Woche nachmittags. Als die Reihe startete, gab es das Fernsehen in der Bundesrepublik offiziell noch gar nicht. Die Kinderstunde war Bestandteil eines Versuchsprogramms des Nordwestdeutschen Rundfunks. Erst am 25. Dezember 1952 startete das Fernsehen offiziell, und die Kinderstunde blieb noch lange im Programm, ausgestrahlt im Wechsel aus Hamburg und Köln.

      Richtete sich die Sendung anfangs noch an Kinder ab vier Jahren, wurde das Mindestalter 1957 auf sechs erhöht. Vorausgegangen war eine Diskussion über die katastrophalen Auswirkungen des Fernsehens, von Haltungs- bis Strahlenschäden, als deren Folge auch der Kinobesuch für Kinder unter sechs verboten wurde. Ab Mitte der 60er-Jahre war Kinderstunde nur noch der Oberbegriff für das nachmittägliche Kinderprogramm, irgendwann verschwand auch der Begriff.

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