Auch der liberale Rabbiner will einen Nachweis über jüdische Vorfahren, bevor er eine Bescheinigung ausstellt.
Bild: SWR/Odeon Fiction/Zuzana Panska
Wanja wurde tatsächlich zum Casting für Sam Rosenbergs Weltkriegsepos „Jossi“ eingeladen. Die Hauptrolle und damit auch sein Durchbruch rücken in greifbare Nähe, wäre da nicht eine kleine Schwierigkeit: Rosenberg will die Rolle des jüdischen Widerstandskämpfers Jossi, die auf einem wahren Vorbild beruht, entsprechend mit einem jüdischen Schauspieler
besetzen. Also muss Wanja einen Nachweis für seine angebliche jüdische Abstammung erbringen. Entweder muss er einen Rabbiner zu einer Turbo-Konversion bewegen oder sich bei einem Fälscher Papiere aus der ehemaligen Sowjetunion besorgen. Kompliziert das eine, teuer das andere – oder liegt die Lösung des Problems vielleicht ganz woanders? (Text: arte)
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