Hier lässt sich’s leben Folge 5: Zwischen Zinnen, Zelt und Zuflucht
Folge 5
5. Zwischen Zinnen, Zelt und Zuflucht
Folge 5 (75 Min.)
die Jurten von Elmar „Hube“ Schroffenegger und Irene Opela bei Sonnenuntergang, Steinegg, Südtirol
Bild: ServusTV / Querschuss Film
Könnten Sie sich vorstellen, so zu leben? Etwas außerhalb des Südtiroler Bergdorfs Steinegg sind Elmar „Hube“ Schroffenegger und Irene Opela zu Hause. Das Besondere an ihrem Leben: Sie wohnen nicht in einem herkömmlichen Haus, sondern im Freien. Je nach Lust und Laune schlafen sie in der mongolischen Jurte, im Stall oder sogar unter freiem Himmel – ein Leben ganz nah an der Natur, auf dem Grundstück von Hubes Eltern. Ganz anders, aber ebenso außergewöhnlich, ist das Leben von Carl Philip Clam-Martinic. Mit 25 Jahren hat er völlig überraschend die Burg Clam in Oberösterreich geerbt.
Seitdem lebt und arbeitet er ganzjährig in der Festung und kümmert sich mit Leib und Seele um deren Erhalt – ein Gebäude, das seit Jahrhunderten in Familienbesitz ist. Seine Ehefrau Stefanie und die drei Kinder wohnen in Wien, doch die Wochenenden und
Sommermonate verbringen sie gemeinsam auf der Burg. Hoch oben in den Südtiroler Dolomiten betreibt Familie Demetz die Toni Demetz-Hütte auf 2.685 Metern Seehöhe. Die spektakulär gelegene Schutzhütte ist nur per Seilbahn zu erreichen und wurde in den 1950er-Jahren nach einem dramatischen Unfalltod errichtet.
Heute packen in den Sommermonaten drei Generationen der Familie mit an, um ihre Gäste bestmöglich zu betreuen. In Dreistetten in Niederösterreich leben Tatjana Nikitsch und Karl Jungwirt in einem über 100 Jahre alten Haus am Waldrand. Als sich die beiden vor rund 20 Jahren in das Gebäude verliebten, gab es dort keinen Strom, kein Gas, keinen Kanal und auch kein fließendes Wasser – und daran hat sich bis heute nichts geändert. Ein Lebensstil, der Ruhe, Ausdauer und Nähe zur Natur erfordert, aber eben auch ganz besondere Freiheiten schenkt. (Text: ServusTV)