Kommentare 1–2 von 2

  • (geb. 1952) am

    sat1 Frühstücksfernsehen (FF) 22.7.2026

     Manche lernen´s nie. Das gilt für FF-Moderatoren wie aber auch für manche führenden Politiker, vorneweg Bundesaussenminister Johann David Wadephul (20.1.2025 „Die USA ist mehr als Donald Trump“), die es grammatisch besser wissen sollten, selbst, wenn ich Wadephul in der Sache zustimme.
     Aber das Niveau der sowohl z.B. sprachlichen oder auch historischen Allgemeinbildung ist nun mal (nicht zuletzt aufgrund einer unverändert verkorksten Bildungspolitik) unterirdisch. 

     Es heißt im heute im FF gegebenen Fall nicht "die USA ist ...", sondern "die USA sind ...", weil es um die "United States of America" (USA) bzw. "Vereinigte Staaten von Amerika" geht. Das ist seit  250 Jahren so, woran sich auch die nächsten Jahrhunderte ganz sicher nichts ändern wird. 

     Wie die zugrundeliegende Vollform "United States ..." wird das Akronym USA grundsätzlich pluralisch gebraucht. Bilden "die USA" das Subjekt eines Satzes, steht das finite Verb daher ebenfalls im Plural, z.B. "Die USA sind aus dem Klimaabkommen ausgestiegen."
    • (geb. 1959) am

      Sehr unterhaltsame Sendung, leider dass heute schon der letzte Tag ist. Kommt hoffentlich wieder.
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