5 Folgen

  • Folge 1 (26 Min.)
    1. Juli 2001. Die Parties sind gelaufen. Tränen fließen beim Abschied. Für Anna, Sabrina, Kerstin und Christina beginnt ein neues Leben. Sie rücken in Plön in die Kaserne ein: eine völlig andere Welt. Nicht nur durch die Uniform verwandeln sie sich von der Abiturientin zum Matrosen. Erste Erfahrungen mit Drill und Gehorsam. Militärisches Grüßen, Marschieren lernen. Befehle erhalten und ausführen. Keine Diskussion. Sabrina hat es nicht anders erwartet. Kerstin hat ihre Probleme damit. Zum Glück hilft ihr Matrose Karim und Kerstin verliebt sich prompt. Während die Töchter durch den Dreck robben, machen sich die Eltern zu Hause ihre Gedanken. Annas Mutter ist besorgt: Ihre Tochter wird Soldat, und ein Einsatz in einem Krisengebiet ist nicht ausgeschlossen. Kerstins Mutter ist Angestellte des Bundesamtes für Zivildienst und kann die Entscheidung ihrer Tochter nur schwer nachvollziehen. In Plön beginnen die Mädchen zu ahnen, dass sie vor allem zwei Dinge werden lernen müssen: schlucken und sich durchzubeißen. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 10.06.2002 arte
  • Folge 2 (26 Min.)
    Ein 25-Kilometer-Marsch im Regen: Obermaat Sator bringt seine Matrosen an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit und darüber hinaus. Marschieren, laufen, rennen. Mit und ohne Gasmaske, aber immer mit 20 kg Gepäck. Sabrina, durch eine Beinverletzung gehandikapt, ist nach zehn Kilometern dem Zusammenbruch nahe. Kerstin läuft allen, Männern wie Frauen, davon. Nach 20 Kilometern versagen auch Christina die Beine, aber am Ende des Marsches haben sich alle wieder aufgerappelt und mit gegenseitiger Unterstützung ihr Ziel erreicht, durchgehalten, nicht aufgegeben. Beim nächsten Ausbildungsabschnitt geht es um mehr als nur körperliches Training: Im Biwak lernen die Rekruten, sich auf den Ernstfall vorzubereiten. Hier wird Schießen geübt und Krieg geprobt, inklusive Abtransport der Schwerverletzten. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Di. 11.06.2002 arte
  • Folge 3 (26 Min.)
    Der große Tag ist da: Die Vereidigung. Alle haben ihr Soll erfüllt und die Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen. Auch Christina hat es trotz gebrochenen Arms geschafft. Die Eltern sind eigens angereist. Stolz zeigen ihnen die Rekruten in einer Truppenvorführung, was sie gelernt haben. Das anschließende technische Praktikum wird durch die Anschläge vom 11. September jäh unterbrochen. Die USA erklären dem Terrorismus den Krieg, die Nato zieht mit. Schiffe der Bundesmarine werden ins Krisengebiet geschickt. Und erstmals werden auch Kampfeinsätze der Bundeswehr in Erwägung gezogen. Anna und Kerstin diskutieren mit ihren Familien über diese dramatische Wendung mitten in ihrer Ausbildung. Noch haben sie die Möglichkeit, ihre Verpflichtung zu widerrufen. Am 8. November läuft die Gorch Fock im Hafen von Las Palmas aus. Anna, Kerstin, Christina und Sabrina sind an Bord. Der begehrte Ausbildungsturn – berühmt wie berüchtigt – auf dem Großsegler beginnt. Praia, Madeira, Kiel heißen die Stationen. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 12.06.2002 arte
  • Folge 4 (26 Min.)
    Alles ist anders, als sich die vier weiblichen Matrosen das vorgestellt haben: Keine Romantik. Das Bordleben auf engstem Raum erfordert Toleranz und Disziplin. Zu eng, zu heiß, zu wenig Schlaf. Nur jede vierte Nacht können sie durchschlafen. Schnell merken sie, warum die Gorch Fock so legendär ist: Es ist die harte Schule der Marine. Segelmanöver jagt Wendemanöver, Unterricht folgt Reinschiff. In die Takelage hochzusteigen und 30 Meter über dem schwankenden Bootsrumpf Segel zu setzen, erfordert Mut, Kraft und Geschick. Die Frauen stehen ihren männlichen Kameraden da in nichts nach. In der Enge des Schiffes kommt man sich näher. Gern gesehen wird das nicht. Küssen ist strengstens verboten. Für Kerstin und Karim eine harte Prüfung. Sabrina sieht es eher pragmatisch: Nach einem kurzen Flirt bügelt ein Verehrer bereits ihre Uniform. Land in Sicht: Praia auf den Kapverdischen Inseln. Alle freuen sich auf den Landgang. Doch für Anna bleibt die Stelling gesperrt. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Do. 13.06.2002 arte
  • Folge 5 (26 Min.)
    Die Rückfahrt auf der Gorch Fock von den Kapverden nach Deutschland wird kalt und ungemütlich. Kerstin, Anna, Sabrina und Christina freuen sich, als sie wieder im Heimathafen einlaufen. Auf der Marineschule Mürwick werden die angehenden Offiziere in Theorieseminaren gefordert. Auch die Frage, inwieweit zivile Opfer ethisch zu rechtfertigen sind, wird intensiv diskutiert. Ein anderes Thema beschäftigt die Frauen: Kinder oder nicht? Kerstin möchte früh Mutter werden – aber wie die drei anderen hat sie sich für zwölf Jahre verpflichtet. Und bisher ist die Bundeswehr ein Arbeitgeber ohne Kindertagesstätten. Doch zum Grübeln bleibt wenig Zeit. Zu Ostern beziehen Anna, Kerstin und Sabrina ihre Koje auf der „Rheinland Pfalz“, einem mit Kanonen und Raketen bestückten Kriegsschiff. Christina ist nicht an Bord, sie ist nach einem Autounfall borduntauglich und kurz davor, die Ausbildung bei der Bundeswehr ganz abzubrechen. In sechs Wochen soll die Fregatte Indien erreichen. Doch zuvor werden sie den neuen Stützpunkt der Bundesmarine am Horn von Afrika, Dschibuti passieren. Die Mütter stehen am Kai und winken dem auslaufenden Kriegsschiff zu. Ihre Töchter sind jetzt richtige Soldaten geworden. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 14.06.2002 arte
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