Schlafkrankheit

    D/F/NL 2011 (Sleeping Sickness)
    Gesellschaft/Drama (91 Min.)
    Vor dem Streit: Ebbo (Pierre Bokma, l.) scherzt mit Jo (Atangana Christelle Zita, 2.v.l.) und ihrer Familie (Mme Eyenga Épouse Ndi, Paul de la Croix Edimo Dikobo, r.). – Bild: ZDF und Patrick Orth
    Vor dem Streit: Ebbo (Pierre Bokma, l.) scherzt mit Jo (Atangana Christelle Zita, 2.v.l.) und ihrer Familie (Mme Eyenga Épouse Ndi, Paul de la Croix Edimo Dikobo, r.). – Bild: ZDF und Patrick Orth
    Preisgekrönter Spielfilm über einen Entwicklungshelfer in Afrika, der sich zwischen den Welten verliert. Seit fast 20 Jahren leben Ebbo und Vera Velten in verschiedenen afrikanischen Ländern. Ebbo leitet ein Schlafkrankheitsprojekt. Seine Arbeit füllt ihn aus. Vera hingegen fühlt sich zunehmend verloren in der internationalen Community von Yaoundé/Kamerun. Sie leidet unter der Trennung von ihrer Tochter Helen, 14, die in Deutschland ein Internat besucht. Ebbo muss sein Leben in Afrika aufgeben, oder er verliert die Frau, die er liebt. Aber mit jedem Tag wächst seine Angst vor der Rückkehr in ein Land, das ihm fremd geworden ist. Jahre später. Alex Nzila, ein junger französischer Mediziner mit kongolesischen Wurzeln, reist nach Kamerun. Er soll ein Entwicklungshilfeprojekt evaluieren. Schon lange hat er den Kontinent nicht mehr betreten. Doch statt auf neue Perspektiven trifft er auf einen destruktiven, verlorenen Menschen: Wie ein Phantom entzieht sich Ebbo seinem Gutachter. Schon Ulrich Köhlers erste Langfilme „Bungalow“ (ZDF, 8. Juli 2013) und „Montag kommen die Fenster“, die bei Festivals und Kritik weltweit erfolgreich waren, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Kleinen Fernsehspiel. Für „Schlafkrankheit“ drehte er zum ersten Mal im Ausland und mit einem internationalen Schauspielerensemble, so dem Emmy-Preisträger Pierre Bokma. Ulrich Köhler erzählt Afrika nicht als exotische Kulisse, sondern als Ort, an dem politische und private Widersprüche offen zutage treten. Seine detailgenaue Erzählung erforscht mit innerer Spannung die Tragik eines Menschen, der zwischen den Welten hängen bleibt, und thematisiert die Probleme heutiger Entwicklungshilfe. Seine intensive Bildsprache und präzisen Beobachtungen erzeugen einen starken Sog. „Schlafkrankheit“ wurde auf der Berlinale 2011 mit dem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet und erhielt den Filmkunstpreis für den besten Film beim 7. Festival des deutschen Films in Ludwigshafen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere: 06.02.2013 arte
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