Schach dem Teufel

    USA / I / GB 1953 (Beat the Devil, 89 Min.)
    • Action
    • Krimi
    • Parodie

    Eine zwielichtige Gruppe von Abenteurern möchte Uran aus Britisch-Ostafrika schmuggeln. In Italien bereiten sie sich auf ihr Abenteuer vor, das ihnen Millionen bringen soll, und warten ungeduldig auf die sich verspätende Schiffspassage nach Afrika. Anführer der Gruppe ist der Brite Peterson. Zu seinen Kumpanen zählen der angebliche Ire O’Hara, der Italiener Ravello und der aggressive, dem Faschismus zugeneigte Major Jack Ross. Auch der Amerikaner Billy Dannreuther gehört mit seiner italienischen Ehefrau Maria zu dieser Gruppe, allerdings misstrauen er und der Rest der Bande sich. Billy ahnt, dass Major Ross einen britischen Kolonialoffizier umgebracht hat, der den Plan der Gruppe gefährdete. Billy lernt in einem Straßencafé das britische Ehepaar Chelm kennen. Gwendolen Chelm ist von Billy fasziniert und so gerät das Touristenpaar in das Abenteuer der Gruppe. Um ihre eigene Bedeutung aufzuwerten, behauptet Gwendolen, dass es sich bei ihrem Ehemann um einen Sir und eine bedeutende Persönlichkeit handele. Harry Chelm erfüllt tatsächlich alle Klischees über Upper-Class-Briten, jedoch übernahm er sein Verhalten nur von den verarmten Adeligen, die seine Eltern in ihrer einfachen Pension wohnen hatten. Die Gruppe weiß das allerdings nicht und spekuliert über die Absichten des angeblich einflussreichen Chelm. Während Gwendolen und Billy eine Affäre beginnen und sich ihre Liebe gestehen, flirtet auch Billys Ehefrau Maria mit Harry. Bei der Überfahrt nach Afrika wird die Lage der Gruppe zunehmend bedrohlich. Harry Chelm hat von dem Plan erfahren, dass Uran aus der Kolonie geschmuggelt werden soll, und will als pflichtgetreuer Brite den Betrug der britischen Kolonialregierung melden. Auch Billy und Maria können ihn von diesem Vorhaben nicht abbringen, sodass sein Leben in großer Gefahr schwebt. Peterson beauftragt Major Ross mit dem Mord an Harry, der nur durch das Einschreiten von Billy nicht gelingt. Der betrunkene Kapitän des Schiffes glaubt allerdings nicht den Anschuldigungen des erzürnten Harrys gegen die Gruppe und schließt ihn in einer Schiffskabine ein, was für diesen eine Demütigung darstellt. Unterdessen erleidet das ohnehin dürftige Schiff einen kompletten Zusammenbruch und die Passagiere müssen ein Rettungsboot besteigen. Als Billy Harry aus der Kabine holen will, ist dieser nicht mehr da: In seinem Abschiedsbrief kündigt er seinen Suizid durch Ertrinken an. Als die Gruppe schließlich an einem Strand der nordafrikanischen Küste landet, wird sie von Arabern gefangen genommen. Diese halten sie für mögliche Spione oder Revolutionäre. Doch Billy befreundet sich mit dem arabischen Beamten Ahmed, erzählt diesem von seiner angeblichen Bekanntschaft mit der von Ahmed idolisierten Rita Hayworth und verspricht einige Gefälligkeiten. Schließlich lassen die Araber sie wieder frei und auf einem Segler kommen sie zurück in das italienische Dorf, wo sie bereits eingangs waren. Dort wird die Bande schließlich von Gwendolen, die das Andenken ihres angeblich verstorbenen Ehemannes wahren will, verraten. Peterson, O’Hara, Ross und Ravello werden als Mörder beziehungsweise Beihelfer des Mordes am Kolonialbeamten verhaftet. Gwendolen erhält unterdessen einen Brief aus Ostafrika: Harry hat seinen Tod nur vorgetäuscht und inzwischen das Land mit dem Uran erworben, das Peterson eigentlich haben wollte, und würde ihr ihre Affäre verzeihen. Billy bricht in ein großes Lachen aus.

    Dieser Text basiert auf dem Artikel Schach dem Teufel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

    Internationaler Kinostart24.11.1953

    Originalsprache: Englisch

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