Paracelsus

    D 1943 (104 Min.)
    • Drama

    Mitteleuropa zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Der durch die Lande reisende Basler Arzt Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, hat in einer freien Reichsstadt Halt gemacht. Seine Heilungsmethoden, Vorläufer der ganzheitlichen Medizin, sind seinen ärztlichen Kollegen suspekt und ein Dorn im Auge. Denn anders als diese, für die die medizinischen Lehren der Fakultäten heilig und unumstößliches Gesetz sind, entwickelt er eigene Theorien in der Heilkunde, die auf praktische Erfahrungen, Forschungen und Erkenntnissen beruhen. Für ihn steht der Mensch als Ganzes im Vordergrund seiner Betrachtungen und Analysen, und mit seinen daraus resultierenden Behandlungsmethoden hat Paracelsus im Spätmittelalter beachtliche Erfolge aufzuweisen. Als es ihm gelingt, den von allen Ärzten aufgegebenen Buchhändler Froben zu heilen, ist seine Lehre in aller Munde. Das Volk achtet und schätzt ihn, und dementsprechend steigt die Anzahl seiner Feinde unter den konventionell praktizierenden Medizinern rasant. Darunter fällt auch der Handelsherr Pfefferkorn: er verübelt Paracelsus, dass dieser die Stadttore aus Seuchenschutzgründen schließen ließ, um den drohenden Einzug der Pest zu verhindern. Neid und Missgunst schlagen Paracelsus immer stärker entgegen, seine mächtigen Gegner beschuldigen ihn der Scharlatanerie. Vor allem der bisher tonangebende Mediziner der Reichsstadt, der Magister, der dem armen Froben soeben ein Bein amputieren wollte, ehe Paracelsus eingreifen und ihn vor dem rückständigen Kurpfuscher retten konnte, reift zu seinem ärgsten Feind heran. Denn Paracelsus hat nach diesem Erfolg den Magister in dessen Position abgelöst. Da kommt es seinen Widersachern nur allzu gelegen, dass der engste Mitarbeiter von Paracelsus, der ehrgeizige Famulus Johannes, bei einem eigenmächtigen Heilungsversuch ohne Wissen von Paracelsus ein noch unerprobtes Elixier seines Lehrers verwendet. Der damit behandelte, erneut erkrankte Froben stirbt infolgedessen. Paracelsus’ Widersacher sehen jetzt ihre Chance gekommen, den verhassten Kollegen ein für alle Mal loszuwerden. Sie lassen den unschuldigen Arzt einsperren, auch wenn Paracelsus von den einfachen Menschen, der Stadtbevölkerung, längst als Erlöser betrachtet wird. Mit Hilfe des Gauklers Fliegenbein, der zu den erfolgreich behandelten Paracelsus-Patienten gehört, kann der verkannte Arzt dem Gefängnis entfliehen. Paracelsus geht wieder auf Wanderschaft und heilt fortan, in aller Bescheidenheit lebend, die kranken Menschen, denen er auf seinen Reisen begegnet. Selbst ein Angebot des Kaisers, als Leibarzt an dessen Hof zu kommen, schlägt Paracelsus aus. Er wolle fortan nur noch dem einfachen Volk dienen.

    Dieser Text basiert auf dem Artikel Paracelsus aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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    Sendetermine

    Mo 29.01.2001
    17:15–19:00
    17:15–
    Di 23.01.2001
    17:10–19:00
    17:10–
    Di 16.01.2001
    23:20–01:00
    23:20–

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