Moskau – Schalom

    I 1987 (Mosca Addio)
    Biografie (128 Min.)
    Die jüdische Russin Ida Nudel, deren Vater in der Roten Armee kämpfte, ist eine glühende Patriotin, die sich als Wissenschaftlerin für ihr Land engagiert. Die Tatsache, dass ihr Mann jahrelang unschuldig in einem sibirischen Lager war, kann ihre Vaterlandsliebe ebenso wenig erschüttern wie ständige antisemitische Übergriffe. Erst als sie mit anderen Juden anlässlich einer Trauerfeier zum Jahrestag des Holocaust in Moskau verhaftet wird, entschließt sie sich schweren Herzens, zusammen mit ihrem Mann Juli und ihrer Schwester die Ausreise zu beantragen. Während ihre Angehörigen endlich einen positiven Bescheid bekommen, darf Ida als angebliche Geheimnisträgerin das Land nicht verlassen. 1978 wird sie wegen der Teilnahme an einer Demonstration verhaftet und in eine psychiatrische Klinik gesteckt. Mit Hilfe eines Freundes kommt sie wieder frei, um kurz darauf zu vier Jahren Arbeitslager in Sibirien verurteilt zu werden. Der Grund: sie hatte öffentlich dagegen protestiert, dass sie in ihrer Wohnung abgehört wurde. Im April 1982 wird sie entlassen und muss feststellen, dass ihr Appartement inzwischen weitervermietet wurde. Völlig entmutigt reist Ida als Obdachlose durch Russland, bis sie von einem mitleidigen Stationsvorsteher als Haushälterin aufgenommen wird. Ein französischer und ein englischer Journalist spüren sie schließlich auf … (Text: tm3)
    Originalsprache: Italienisch
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