Mein liebster Feind

    D 1999
    Dokumentation (95 Min.)
    Mein liebster Feind – Bild: BR/WDR/Beat Presser
    Mein liebster Feind – Bild: BR/WDR/Beat Presser
    Am 5. September 2012 wird einer der größten deutschen Filmemacher 70 Jahre alt: Werner Herzog. Aus diesem Anlass widmet ihm ARTE eine Filmreihe. „Wir brauchen unbedingt Bilder, die mit unserem Zivilisationsstand und unserem Inneren, Allertiefsten, übereinstimmen.“ – Vielleicht ist es diese Überzeugung, die Werner Herzog zum leidenschaftlichen, rastlosen Jäger spektakulärer Bilder macht. Immer auf der Suche nach wirksamen Motiven, setzt sich der abenteuerlustige Filmemacher keine Grenzen. „Ich würde sogar auf den Mars fliegen“, meint Herzog bereits 1985 im Film „Tokyo-Ga“ zu Wim Wenders. Noch muss Herzog mit unserer Erde Vorlieb nehmen, wenngleich ihn seine Filme schon in entlegenste Randgebiete führen: Im Dokumentarfilm „Begegnungen am Ende der Welt“ (2007) folgt er einem Forschungsteam in die Eiswüste der Antarktis. Wie viele andere ist dieser international gefeierte Dokumentarfilm Teil seiner persönlichen Erfolgsgeschichte. Mit 21 Jahren gründet Herzog seine eigene Filmproduktionsfirma, drei Jahre später stellt er seinen ersten Langspielfilm „Lebenszeichen“ (1968) fertig, wofür er sowohl mit dem Deutschen Filmpreis als auch mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wird. Als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Autorenfilms der 70er Jahre und des Neuen Deutschen Films, versteht er seine Arbeit als die eines „Chronisten“. „Wir haben das eingefangen, was die innere Chronik der Epoche ausmacht“, so Herzog. Umso polarisierender wirken dementsprechend seine Dokumentarfilme, denen wiederholt Subjektivität und realitätsverzerrende Stilisierung vorgeworfen wird. Die Anziehungskraft seiner Filme liegt wohl auch in dieser Ambivalenz. Nach 50 Jahren kann Werner Herzog auf ein beeindruckendes Werk zurückblicken. Mit scheinbar ungebrochenem Elan realisierte er längst mehr als 50 Filme. Sein Schaffen erfährt internationale Anerkennung auf den wichtigsten Filmfestivals der Welt. 2010 ist er Jurypräsident der Internationalen Filmfestspiele von Berlin. Sei es Horror- („Nosferatu – Phantom der Nacht“) oder Abenteuerfilm („Aguirre, der Zorn Gottes“), Spielfilm oder Dokumentation. Werner Herzog ist mit unverwechselbarer eigener Handschrift in allen Genres und Gattungen zuhause. In Filmen mit exzentrischen Dekors lockt Herzog den Zuschauer zu entferntesten Orten, gibt exklusive Führungen in entlegenste Stätten, ermöglicht die Begegnung mit dem Unbekannten und lüftet so manches Geheimnis. Durch den Dschungel des Amazonas-Gebiets, ins Herz der Antarktis, umgeben von Vampiren und Seeungeheuern – mit fünf Meisterwerken des Regisseurs wird ARTE im September zum Reiseführer durch die abenteuerlichen Bildwelten von und mit Werner Herzog. Die einzelnen Filme im Überblick: (1): „Aguirre, der Zorn Gottes“, erste Zusammenarbeit von Klaus Kinski und Werner Herzog, am Mittwoch, den 5. September um 20.15 Uhr (2): „Begegnungen am Ende der Welt“, Dokumentarfilm, 2009 für den Oscar nominiert, am Mittwoch, den 5. September um 21.45 Uhr (3): „Zwischenfall am Loch Ness“, Dokumentarfilm der gescheiterten Dreharbeiten des Filmprojekts „Enigma of Loch Ness“, am Mittwoch, den 5. September um 23.15 Uhr (4): „Mein liebster Feind – Klaus Kinski“, Herzogs Dokumentarfilm über die Zusammenarbeit und Hassliebe mit dem egozentrischen Klaus Kinski, am Montag, den 10. September um 10.50 Uhr (5): „Nosferatu – Phantom der Nacht“, mit Klaus Kinski, Isabelle Adjani und Bruno Ganz, Spielfilm, am Montag, den 10. September um 21.00 Uhr (6): „Stroszek“, Spielfilm, für den Werner Herzog innerhalb von fünf Tagen das Drehbuch schrieb, am Montag, den 10. September um 22.45 Uhr Mehr Informationen zu den Filmen und zu Werner Herzog kurz vor der Ausstrahlung auf: www.arte.tv/werner-herzog (Text: arte)
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