Lollipop Monster

    D 2011
    Jugendfilm/Drama (90 Min.)
    Ari Bach (Jella Haase, r.) und Oona Hoffmann (Sarah Hováth) genießen die Freiheit. – Bild: ZDF und Hannes Hubach
    Ari Bach (Jella Haase, r.) und Oona Hoffmann (Sarah Hováth) genießen die Freiheit. – Bild: ZDF und Hannes Hubach
    Die Mädchen Oona und Ariane wachsen in sehr unterschiedlichen Familien auf. Oonas Eltern (Nicolette Krebitz, Fritz Hammel) sind Künstler, die in ihrem durchgestylten Zuhause in einer erkalteten Ehe leben. Als Oona ihre Mutter bei einem Seitensprung mit dem verhassten Onkel Lukas erwischt und das an die grosse Glocke hängt, hat das drastische Konsequenzen. Ihr Vater, der seit langem in einer Krise steckt, erhängt sich. Oona, die sich selbst die Schuld am Tod des Vaters gibt, zieht sie sich in ihre innere Welt zurück. Sie ritzt sich die Arme blutig und bannt ihre Gewaltphantasien mit wilden Kohlestrichen auf das Papier.
    Ari leidet auf ganz andere Weise: Sie erlebt zu Hause eine kunterbunte Scheinwelt, in der sich alle lieb haben, wo es jedoch unter der Oberfläche brodelt. Ihre Mutter behandelt sie wie ein Kleinkind und konzentriert ihre ganze Aufmerksamkeit auf Aris Bruder Jonas , der die Familie mit rätselhaften Anfällen terrorisiert. Ari holt sich die fehlende Zuneigung, indem sie mit fremden Männern schläft.
    Ari in ihrem aufreizend fröhlichen Lolita-Look und die mysteriöse, schwarzgekleidete Oona könnten äusserlich verschiedener nicht sein. Und doch entsteht, als sie sich auf dem Pausenplatz begegnen, zwischen ihnen eine enge Freundschaft, die für beide zur Rettung wird. Oona lernt von Ari, ihre Wut nach aussen zu kehren, und Ari erfährt durch die Beziehung mit Oona endlich Selbstachtung. Doch dann beginnt Ari eine Affäre mit Lukas.
    «Lollipop Monster», der an der Berlinale 2011 uraufgeführt wurde, ist eine wilde Mixtur aus Trash und ernsthaftem Jugenddrama mit schrillen Comic- und Videoclip-Anleihen, die bei Kritikern und Publikum gleichermassen auf Begeisterung stiess. Jella Haase wurde beim Bayrischen Filmpreis als Beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet, wo auch die Leistung des Kameramanns Hannes Hubach mit einem Preis gewürdigt wurde. (Text: SRF)
    Deutsche TV-Premiere: 10.09.2012 ZDF
    1. DVD und Blu-ray
    2. Sendetermine
    3. Cast
    4. Crew
    5. Reviews/Kommentare

    DVD und Blu-ray

    Sendetermine

      Di 21.03.2017
    00:15–01:45
    00:15–ZDF
      Sa 09.01.2016
    02:20–03:50
    02:20–ZDFkultur
      Fr 08.01.2016
    23:15–00:45
    23:15–ZDFkultur
      Di 05.01.2016
    00:10–01:40
    00:10–ZDF
      Di 03.02.2015
    00:40–02:10
    00:40–SRF 1
      Sa 14.06.2014
    02:00–03:30
    02:00–ZDFkultur
      Fr 13.06.2014
    23:05–00:35
    23:05–ZDFkultur
      Do 08.05.2014
    02:00–03:30
    02:00–ZDFkultur
      Mi 07.05.2014
    22:25–23:55
    22:25–ZDFkultur
      Mi 13.11.2013
    22:00–23:30
    22:00–ZDFkultur
      Do 20.06.2013
    03:05–04:40
    03:05–ZDFkultur
      Mi 19.06.2013
    22:00–23:30
    22:00–ZDFkultur
      Mo 29.04.2013
    03:10–04:40
    03:10–ZDFkultur
      So 28.04.2013
    22:00–23:30
    22:00–ZDFkultur
      Fr 29.03.2013
    04:10–05:40
    04:10–SRF 1
      Fr 29.03.2013
    00:10–01:40
    00:10–SRF 1
      Mo 24.09.2012
    04:00–05:30
    04:00–ZDFkultur
      Mo 24.09.2012
    00:35–02:10
    00:35–ZDFkultur
      Fr 21.09.2012
    23:15–00:45
    23:15–ZDFkultur
      Di 11.09.2012
    00:10–01:40
    00:10–ZDF

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    Cast

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