Liebe mich bis in den Tod

    D 1998
    Spielfilm (90 Min.)
    Dr. Lydia Arndt ist eine engagierte Ärztin an einer Bochumer Klinik. Trotz ihrer 31 Jahre lebt die Tochter aus gutem Hause noch bei den Eltern, läßt sich von der Mutter verwöhnen und vom Vater den Porsche bezahlen. Auch mit der Karriere läuft alles prima. Ihr Geliebter, Chefarzt Professor Bensen, hat sie für den Posten der Oberärztin vorgesehen. Doch als der Stahlarbeiter und Karatekämpfer Uwe Fedder wegen einer Wettkampfverletzung ins Krankenhaus eingeliefert wird, gerät Lydias geregeltes Leben aus den Fugen. Sie ist fasziniert von Fedder und dessen animalischer Ausstrahlung. Kurzentschlossen besucht sie Uwe nach dessen Entlassung aus der Klinik. Sie begleitet ihn zum Training, und das durchtrainierte Rauhbein bringt der Ärztin einige Selbstverteidigungs-Tricks bei. Mehr und mehr läßt Uwe seine Macho-Maske fallen und entpuppt sich als sensibler, humorvoller Typ. Zwischen den beiden beginnt eine ebenso zärtliche wie leidenschaftliche Liebesgeschichte. Lydias Eltern reagieren jedoch empört, als sie vom neuen Liebhaber ihrer Tochter erfahren, und Uwes Kumpels beäugen die kultivierte Lydia mißtrauisch, als sie das erste Mal in der Stammkneipe „Hörner Hannes“ auftaucht. Verunsichert durch die Anfeindungen von allen Seiten zweifelt Lydia daran, ob sie Uwe zuliebe ihr wohlgeordnetes Leben aufgeben will. Doch die Zudringlichkeiten Bensens, der Lydias Beförderung zur Oberärztin mit einer Liebesnacht krönen möchte, öffnen ihr die Augen. Gegen alle gesellschaftlichen Vorbehalte feiert sie bei einer nächtlichen Riesenradfahrt mit Uwe Verlobung. Lydias Eltern sind schockiert: Sie hatten fest mit dem Professor als Schwiegersohn gerechnet. Doch der tröstet sich bereits mit Lydias Kollegin Anita Hermann, die sich von der Affäre einen Karriereschub verspricht. Lydia ahnt derweil nicht, daß ihr junges Glück nur von kurzer Dauer sein soll: Uwe wird schon lange von heftigen Kopfschmerzen gepeinigt. Als er vor den Augen seiner Geliebten zusammenbricht, läßt ihn die Ärztin sofort in die Klinik einweisen. Die erste Diagnose ist niederschmetternd: Uwe leidet an einer fortschreitenden, unheilbaren Hirnschädigung. Sie bedeutet geistigen Verfall und sicheren Tod. Verzweifelt bittet Lydia ihren ehemaligen Geliebten, Professor Bensen, um Hilfe, aber der lehnt jede weitere Untersuchung des „Proleten“ ab. Als Lydia bei Uwe eigenmächtig eine Gehirn-Gewebeprobe entnimmt, kündigt ihr Bensen fristlos. Doch die zähe Frau gibt nicht auf. Zusammen mit Anita Hermann, die sich schließlich für ihre Freundschaft zu Lydia entschieden hat, schafft sie Uwe heimlich aus der Klinik. Ihre letzte Hoffnung ist Dr. Scalfone, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Neurochirurgie. Doch auch dessen Untersuchungen kommen zu demselben niederschmetternden Ergebnis: Uwe ist nicht mehr zu helfen. Sein Zustand verschlimmert sich rapide. Als er schon hilflos wie ein Baby in Lydias Armen liegt, erfüllt sie ihm einen letzten Herzenswunsch: Eine Reise nach Venedig und eine Gondelfahrt auf dem Canale Grande … (Text: Nitro)
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    Sendetermine

      Sa 25.02.2017
    21:55–23:30
    21:55–RTLplus
      Sa 02.05.2015
    23:05–00:45
    23:05–RTL Nitro
      Mi 07.10.1998
    20:15–22:05
    20:15–RTL

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