Hirngespinster

    D 2014
    Familienfilm/Drama (96 Min.)
    Hans Dallingers (Tobias Moretti, li.) Krankheit isoliert ihn immer mehr von der eigenen Familie. Sein Sohn Simon (Jonas Nay, re.) versucht ihm zu helfen, doch auch er weiß nicht mehr weiter. – Bild: BR / © BR/Christian Hartmann
    Simon, 22, ist künstlerisch begabt, hat das Abitur schon länger in der Tasche und möchte die Kleinstadt eigentlich verlassen, um sein eigenes Leben zu leben. Doch er fühlt sich verpflichtet, sich um die Familie und den an Schizophrenie erkrankten Vater zu kümmern, dessen paranoides Verhalten immer stärker das Familienleben bestimmt. Simons größte Sorge ist, den Wahnsinn des Vaters geerbt zu haben. Als er sich zum ersten Mal verliebt, wird ihm bewusst, dass er sein eigenes Leben leben muss. Simon lebt zusammen mit seiner kleinen Schwester, seiner Mutter und seinem psychisch kranken Vater, der einst ein erfolgreicher Architekt war. Der 22-Jährige ist künstlerisch begabt, hat vor einigen Jahren Abitur gemacht und möchte die Kleinstadt eigentlich verlassen, um seinen eigenen Weg zu gehen. Doch er fühlt sich verpflichtet, sich um die Familie und den an Schizophrenie erkrankten Vater zu kümmern, dessen paranoides Verhalten immer stärker das Familienleben bestimmt. Simons größte Sorge ist, den Wahnsinn des Vaters geerbt zu haben. Als er sich zum ersten Mal mit Haut und Haaren verliebt, muss er Farbe bekennen und endlich sein eigenes Leben in die Hand nehmen. Die BR-Koproduktion „Hirngespinster“ von Regisseur Christian Bach ist die Coming-of-Age-Geschichte eines jungen Mannes, der sich mit seinem psychisch kranken Vater, einem einst erfolgreichen Architekten, auseinandersetzen und seinen eigenen Weg finden muss. „Ich habe gemerkt, dass diese Patienten eine messerscharfe Analysefähigkeit haben, oft sehr klar sind und gleichzeitig von ihren Wahnvorstellungen derart überzeugt sind, dass sie einen in ihrer Überzeugungskraft verunsichern, ob nicht die eigene Wahrnehmung die falsche ist.“ Das erzählte Tobias Moretti („Die Piefke-Saga“, 1990; „Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers“, 2002) von seiner Zeit in einer Klinik, in der er Patienten beobachten konnte, um sich auf die Rolle des schizophrenen Vaters vorbereiten zu können. Das Resultat ist eine faszinierende Darstellung des wachsenden Wahns, der immer wieder in klare Momente der Besonnenheit umschlägt. Eine schauspielerische Leistung, die mit dem Bayerischen Filmpreis als Bester Schauspieler ausgezeichnet wurde. Auch Jonas Nay („Wir sind jung, wir sind stark“, 2015; „Deutschland 83“, 2015) bekam einen Bayerischen Filmpreis, und zwar als Bester Nachwuchsschauspieler. „Das herausragend gespielte Drama besitzt Drive, tragische Tiefe, Witz und jede Menge Energie, und die leichthändige Inszenierung ist stets der Schwere des Themas gewachsen, das weder reißerisch noch verharmlosend behandelt wird.“ (film-dienst) „Für ihr Spiel sind Jonas Nay und Tobias Moretti sehr zu Recht mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet worden. Mit dem hätte man auch Christian Bach bedenken können. Denn ihm gelingt es, den ganz normalen Wahnsinn darzustellen, der den Alltag von Menschen beherrscht, die einander zugetan sind und mit einer solchen Krankheit leben müssen.“ (Michael Hanfeld, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3.3.2016) (Text: BR Fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere: 03.06.2016 arte
    Deutscher Kinostart: 09.10.2014
    1. DVD und Blu-ray
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    4. Cast
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    Sendetermine

    Do 08.10.2020
    00:15–01:45
    00:15–BR Fernsehen
      Do 13.06.2019
    01:20–02:55
    01:20–arte
      Mi 06.09.2017
    22:45–00:15
    22:45–BR Fernsehen
      Do 20.10.2016
    00:35–02:08
    00:35–Das Erste
      Mi 19.10.2016
    20:15–21:45
    20:15–Das Erste
      So 05.06.2016
    09:35–11:25
    09:35–arte
      Fr 03.06.2016
    20:15–21:45
    20:15–arte

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