Gone Girl – Das perfekte Opfer

USA 2014 (Gone Girl‎, 149 Min.)
  • Thriller
Marybeth Elliott (Lisa Barnes, l.) kann nicht glauben, was Andie (Emily Ratajkowski, r.) über ihre Beziehung zu Nick preisgibt … – Bild: Puls 4
Marybeth Elliott (Lisa Barnes, l.) kann nicht glauben, was Andie (Emily Ratajkowski, r.) über ihre Beziehung zu Nick preisgibt …

Eine Frau verschwindet spurlos: Wurde sie entführt, gar ermordet? Unter Druck geraten, verstrickt sich ihr Mann in Widersprüche, verhält sich merkwürdig. Kann er seine Frau getötet haben? Für die ermittelnden Detectives wird er zum Hauptverdächtigen, den die Medien erbarmungslos verfolgen. Um seinen Ruf und seine Haut zu retten, bleibt dem Ehemann bald nur noch eine Chance – er muss selbst herausfinden, was mit seiner schönen Frau geschehen ist. In einer Provinzstadt in Missouri erlebt das Ehepaar Nick (Ben Affleck) und Amy Dunne (Rosamund Pike) seinen fünften Hochzeitstag.

Doch die Ehe des Paars steht unter Druck: Nick hatte in New York seinen Job als Journalist verloren und ist mit der widerstrebenden Amy nach Missouri gezogen, in das Haus seiner krebskranken, inzwischen verstorbenen Mutter. Während Nick mehr schlecht als recht von einer Bar lebt, die er gemeinsam mit seiner Schwester Margo (Carrie Coon) betreibt, arbeitet Amy, die früher Psychotests für Zeitschriften entwickelt hatte, in Missouri gar nicht mehr.

Sie muss es auch nicht, da ihre Eltern Rand (David Clennon) und Marybeth Elliott (Lisa Banes) der Tochter die Einnahmen ihrer Kinderbuch-Serie „Amazing Amy“ überlassen, für die Amy in ihrer Kindheit als menschliche Vorlage diente. Die Ehe der Dunnes hat längst ihren Glanz verloren, dennoch ist Nick natürlich entsetzt, als er am Morgen seines Hochzeitstags Kampf- und Blutspuren in ihrem Haus findet, nicht aber seine Frau, die spurlos verschwunden ist. Nick alarmiert die Polizei. Die Detectives Rhonda Boney (Kim Dickens) und Jim Gilpin (Patrick Fugit) leiten die einsetzenden Ermittlungen, während sich die Medien auf den Ehemann von „Amazing Amy“ stürzen.

Von allen Seiten unter Druck gesetzt, beginnt Nick, Fehler zu machen. Sein Umgang mit den Medien ist ungeschickt, sein Verhalten gegenüber der Polizei wirkt verkrampft und unehrlich. Widersprüche zwischen dem öffentlichen Bild des Vorzeigepaars und einer offensichtlich deutlich frostigeren Realität tun sich auf. Amys Schwiegereltern rücken von ihrem sowieso nie ganz akzeptierten Schwiegersohn ab, Nachbarn beginnen zu tuscheln, nur Nicks Schwester hält unverbrüchlich zu ihm.

Bis Informationen über hohe Schulden, neue Ungereimtheiten in Nicks Aussagen und Amys zunächst verschwundenes Tagebuch auftauchen, die den angeblich so liebevollen Ehemann schwer belasten. Außerdem hatte Nick eine Affäre mit der jungen Studentin Andy (Emily Ratajkowski), die seinem öffentlichen Bild den Todesstoß gibt. Gehetzt von den Medien, wird Nick zum Mordverdächtigen, der unbedingt wissen muss, wie und warum seine Frau verschwunden ist.

Mit der Hilfe seiner Schwester Margo und des Starverteidigers Tanner Bolt (Tyler Perry) nimmt er den Kampf um seine Freiheit und sein Leben auf: Doch sich als Hauptverdächtiger gegen ein von der Öffentlichkeit längst heilig gesprochenes Opfer zu behaupten, ist in vieler Hinsicht gefährlich – besonders, wenn man dabei selbst kein Unschuldslamm ist. David Finchers („Sieben“, „Fight Club“, „Verblendung“) siebter Thriller ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Gillian Flynn, die auch das Drehbuch zu diesem schwarzen Thriller schrieb.

Eine sardonische Ehegeschichte und Mediensatire, die mit der Ehe des Protagonisten auch eine heilige Kuh des „Amerikanischen Traums“ schlachtet – den hartnäckigen Glauben, dass man sein Glück zu jeder Zeit selbst in der Hand haben kann, wenn man sich nur genügend Mühe gibt. Fincher dagegen lässt seinen Protagonisten einen Albtraum aus Ohnmacht und Kontrollverlust erleben, der bis zum bitterbösen Ende in vielen Facetten das Gegenteil beweist.

Drama, Psychostudie, Gesellschaftssatire, Thriller und Ehe-Horrorfilm: In „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ ist von der Ehe über die Gefühle nahestehender Menschen bis zu den verborgenen Facetten der eigenen Identität nichts, wie es auf den ersten Blick scheint und fast alles noch viel schlimmer, als man es sich hätte träumen lassen. Ben Affleck („The Town – Stadt ohne Gnade“, „Argo“, „Justice League“) gibt als Nick eine der besten Darsteller-Leistungen seiner Karriere. Übertroffen nur noch von seiner Film-Ehefrau Rosamund Pike, der 1979 geborenen Engländerin, die seit ihrem Auftritt an der Seite Pierce Brosnans in „James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag“ (2002) eine steile internationale Karriere im Rollenfach der kühlen Schönheit hinlegte („Jack Reacher“, „Johnny English – Jetzt erst recht!“).

Pike, der ihre Darstellung der Amy Dunne 2015 eine Oscar-Nominierung einbrachte, gelingt es anscheinend mühelos, das Engels-Gesicht ihrer Figur in einen Januskopf zu verwandeln: ein Täter-Opfer voller Obsessionen und Abgründe. (Text: ZDF)

„Gone Girl – Das perfekte Opfer“ basiert auf dem gleichnamigen Roman der Autorin Gillian Flynn. Das Werk stand acht Wochen auf Platz eins der New York Times-Bestsellerliste und wurde damit nach „Fifty Shades of Grey“ zum zweiterfolgreichsten Buch des Jahres 2012. Die Inszenierung übernahm der renommierte Regisseur David Fincher, der sein Talent für Thriller bereits bei „Panic Room“ und „Zodiac -Die Spur des Killers“ unter Beweis stellte. Für seine Filme „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ und „The Social Network“ wurde er schon zwei Mal für den Oscar für die Beste Regie nominiert. Daher ist es nicht verwunderlich, dass „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ mit Spannung und wilden Wendungen die Zuschauer in seinen Bann zieht. In seinem zehnten Kinostreifen übernahmen der zweifache Oscar-Gewinner Ben Affleck (u. a. „Good Will Hunting“, „Argo“) und Rosamund Pike (u. a. „Jack Reacher“) die Hauptrollen. Die junge Britin erhielt für ihre Leistung in „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ eine Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin. (Text: ATV)

Deutsche TV-Premiere20.09.2015Sky CinemaDeutscher Kinostart02.10.2014Internationaler Kinostart26.09.2014

Originalsprache: Englisch

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