Götz von Berlichingen
- D 1967 (110 Min.)
- Drama
- Literaturverfilmung
- Theater
Götz lebt in Fehde mit dem Bischof von Bamberg, an dessen Hof sein ehemaliger Freund Weislingen weilt. Es gelingt dem Ritter, den Günstling des Bischofs gefangenzunehmen und ihn wieder auf seine Seite zu bringen, Er gibt ihm sogar seine Schwester Maria zur Braut. Als jedoch Weislingen von der Schönheit Adelheid von Walldorfs erfährt, kehrt er nach Bamberg zurück und vergißt Maria. In Bamberg steht Weislingen abermals auf seiten des Kaisers, dessen neue Reichsordnung Götz anfänglich bekämpft. Wegen eines Überfalls auf Nürnberger Kaufleute wird der Ritter in Acht und Bann getan. Er zieht sich auf seine Burg zurück und gibt Maria dem Franz von Sickingen zur Frau.
Die Kaiserlichen überfallen Götz, bringen ihn nach Heilbronn, wo er Urfehde schwören soll. Sein Schwager Franz kann ihn befreien. Als Götz das von rebellischen Bauern in Brand gesteckte Miltenberg sieht, sagt er sich von ihnen los. Doch es ist zu spät. Als Aufrührer wird Götz in den Kerker geworfen. Adelheid, die ihres Gemahls Weislingen überdrüssig ist, läßt ihn durch ihren Geliebten Franz vergiften. Bevor Weislingen stirbt, sucht Maria ihn auf und erwirkt die Freilassung ihres Bruders. Die Feme verurteilt Adelheid wegen Gattenmordes zum Tode. Götz stirbt auf seiner Burg in der Vorahnung der Freiheit einer anderen Welt. (Text: Günter Zeutschel: Fernsehspiel-Archiv)
nach einer Aufführung der Burgfestspiele in Jagsthausen, 1967
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