Gewagtes Spiel

    USA 1992 (Consenting Adults, 90 Min.)
    • Erotik
    • Thriller

    Was passiert, wenn sich ein braver Ehemann zum Partnertausch überreden lässt und die attraktive Geliebte am nächsten Tag tot im Bett liegt? In bester Hitchcock-Manier erzählt Hollywood-Altmeister Alan J. Pakula („Aus Mangel an Beweisen“) in seinem Erotikthriller „Gewagtes Spiel“ die Geschichte eines doppelten Betrugs: Was als harmloser One-Night-Stand beginnt, endet mit einer blutigen Überraschung, die ebenfalls nur Teil eines äußerst raffinierten Täuschungsmanövers ist. Kevin Kline („Wilde Kreaturen“), Mary Elizabeth Mastrantonio („Abyss“), Kevin Spacey („Sieben“) und Rebecca Miller spielen die Hauptrollen in einem erotischen Vabanquespiel, das als Albtraum endet.
    Richard und Priscilla Parker (Kevin Kline, Mary Elizabeth Mastrantonio) sind glücklich verheiratet, haben ein wohlgeratenes Töchterchen (Kimberly McCullough), ein ansehnliches Haus in einer guten Wohngegend und verdienen alles, was sie zum Leben brauchen, mit ihrem kleinen Werbebüro. Doch über die Jahre hat sich die Romantik, das erotische Prickeln im Bauch, aus ihrer Beziehung verflüchtigt. Genau davon scheinen ihre neuen Nachbarn Kay und Eddy Otis (Rebecca Miller, Kevin Spacey) jede Menge zu besitzen. Das gutaussehende, agile Pärchen wirkt wie ein Jungbrunnen auf die etwas alltagsmüden Parkers, und schon bald sind die Nachbarn dicke Freunde. Vor allem die romantische Kay hat es dem trockenen Werbekomponisten Richard angetan, eine Zuneigung, die dem umtriebigen Eddy nicht lange verborgen bleibt.
    Und er macht seinem verblüfften Freund einen ungewöhnlichen Vorschlag: Warum sollten die beiden Ehemänner nicht einfach für eine Nacht die Frauen tauschen? Denn Eddy hat ein Auge auf die attraktive Priscilla geworfen. Zunächst weist Richard diesen ungehörigen Vorschlag weit von sich, doch die Versuchung ist allzu groß. Ein paar Tage darauf setzen die Männer diese Idee in die Tat um und schleichen sich in das Schlafzimmer des jeweils anderen. Doch groß ist das Entsetzen, als Kay nach der Liebesnacht mit Richard tot in ihrem Bett aufgefunden wird – brutal erschlagen. Eddy ist außer sich vor Schmerz und beschuldigt seinen Freund des Mordes. Auch die Polizei hält Richard für den Hauptverdächtigen. Selbst Priscilla, angewidert vom Treuebruch ihres Gatten, glaubt an seine Schuld.
    Schnell muss der verzweifelte Mann einsehen, dass er tief in der Tinte steckt, und nur er allein seine Unschuld beweisen kann. Als ihn die Polizei aus Mangel an Beweisen wieder auf freien Fuß setzt, beginnt er mit seinen eigenen Nachforschungen. Schon bald findet er mithilfe des Versicherungsagenten Duttonville (Forest Whitaker) heraus, dass der schlaue Eddy ihm eine mörderische Falle gestellt hat. Dieser erhält nämlich nach dem Ableben seiner Frau eine Lebensversicherung in Millionenhöhe und fängt nun – zu allem Überfluss – ein neues Leben mit der scheidungswilligen Priscilla an. Für den betrogenen Betrüger beginnt eine abenteuerliche Spurensuche, die bald einen weiteren Mord nach sich zieht.
    „’Gewagtes Spiel’ ist ein Film über Begierde – über die sexuelle Begierde eines empfindsamen Mannes, die ihn in einen Strudel von Ereignissen hineinreißt, aus dem er fast nicht mehr lebend herauskommt“, erläutert Regisseur Alan J. Pakula seine 14. Spielfilmarbeit, „und der dadurch sehr viel über sich selbst lernt.“ Die verborgenen Antriebe der Menschen, ihre Sehnsüchte, ihre Ängste und ihre Gier, sind Themen, die den gelernten Psychologen Pakula schon immer in seinen Filmen interessiert haben. Es sind eher die Innenwelten seiner Figuren, die den heute 73-jährigen Regisseur interessieren, und ihre Verführbarkeit zu Korruption und Verrat.
    In seinem meisterhaften Erotikthriller „Gewagtes Spiel“ zeigt Pakula den Zuschauern einen solchen Mann – einen Durchschnittsamerikaner mit einer ganz normalen Ehe und einem halbwegs glücklichen Leben, aus dem störende Zweifel und gefährliche Wünsche erfolgreich verdrängt wurden. Bis ein neuer Nachbar, eine Art moderner Mephisto, diese verborgenen Sehnsüchte weckt und die verbotenen Spiele der Erwachsenen in einer Katastrophe münden. Kevin Spacey spielt diesen gerissenen Verführer mit so viel Lausbubencharme und Charisma, dass man die Faszination des biederen Ehepaares Parker für ihren neuen Nachbarn nur allzu gut verstehen kann.
    Als Spacey diese Rolle übernahm, hatte er zwar bereits mit kleineren Auftritten in Filmen wie „Abyss“ oder „Robin Hood – König der Diebe“ auf sich aufmerksam gemacht, und er konnte einige Erfolge als Theaterschauspieler verbuchen, doch seine eigentliche Glückssträhne begann erst drei Jahre später. 1995 war er in gleich zwei Ausnahme-Thrillern zu entdecken, in denen er als das personifizierte Böse die Kinozuschauer das Gruseln lehrte: David Finchers „Sieben“ und in dem raffinierten Mysterykrimi „Die üblichen Verdächtigen“. Es folgten Filme wie der klassische Copthriller „L.A. Confidential“, der unterschätzte Geiselkrimi „Verhandlungssache“ und schließlich der preisgekrönte Überraschungserfolg „American Beauty“, für den Kevin Spacey als bester Hauptdarsteller den „Oscar“ erhielt.
    Die Auszeichnung als bester Darsteller in einer Nebenrolle hatte er bereits Jahre zuvor für „Die üblichen Verdächtigen“ erhalten. In den vergangenen Jahren hat sich der eigenwillige Hollywoodstar auf der Leinwand etwas rar gemacht. Befindet er sich doch inzwischen in der Position, sich die Rollen nach seinem Geschmack aussuchen zu können. Dazu gehörten zum Beispiel der Gangsterfilm „Ein ganz gewöhnlicher Dieb“ und das Melodram „Das Glücksprinzip“. Sendelänge 92 Minuten (Text: ZDF)

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