Epilog – Das Geheimnis der Orplid

    D 1950 (91 Min.)
    • Drama

    Im Vorspann wird auf Schrifttafeln auf mehrere rätselhafte Schiffsunglücke und Flugzeugabstürze in der letzten Zeit hingewiesen, die offenbar einen politischen Hintergrund haben. Der Journalist Peter Zabel stößt in Hamburg durch eine Zeitungsnotiz vom 14. August 1949 auf den Untergang der Luxusjacht Orplid, die sich mit einer Hochzeitsgesellschaft von Artisten auf einer Vergnügungsreise von Hamburg nach Schottland befand. Aus persönlicher Neugier beginnt Zabel mit Recherchen. Ein Meteorologe bestätigt ihm für die Fahrtzeit gutes Wetter. Die Bauwerft der Orplid in Vegesack kann ihm lediglich mitteilen, dass die Orplid für einen hohen Funktionär der NSDAP gebaut und nach dem Zweiten Weltkrieg öfter von der Militärregierung für Reisen gebucht worden sei. Die Werftinhaber nennen ihm jedoch die Adresse des Heuerbüros, das für die Anheuerung der letzten Mannschaft zuständig war. Im Büro erfährt Zabel, dass ein vorgesehenes Besatzungsmitglied, der Steward, im letzten Moment ausgetauscht wurde. Zabel kann diesen Mann, Drobitsch, auf der Reeperbahn in der Samba-Bar ausfindig machen, doch Drobitsch taucht nach einem Gespräch mit Zabel unter. Das Barmädchen warnt ihn: „Lassen sie die Hände von der Politik“. Nach Drobitsch Verschwinden laufen Zabels Nachforschungen ins Leere, doch durch Zufall stößt er in London in einem Schaufenster auf künstlerische Zeichnungen, die nur von der Orplid stammen können. Anhand eines Fotos der Hochzeitsgesellschaft erkennt er, dass die Malerin der Bilder, Leata, an Bord der Orplid war. Sie scheint die einzige Überlebende zu sein. Da sie die Sprache verloren hat und des Schreibens unkundig ist, zeichnet sie Zabel die Geschichte des Untergangs der Jacht auf. Mit dem Material gehen beide zu dem Verleger Beckmann des Mondial-Verlags, dem sie die Geschichte erzählen: An Bord der Jacht befand sich eine Bombe, die einen der Hochzeitsgäste töten sollte: den internationalen Waffenhändler Mr. Hill, der Geschäfte im Nahen Osten macht. Der Pianist war ein Mitglied einer unbekannten Organisation, die dieses Attentat auszuführen beabsichtigte. Der angebliche Steward Lund, der die Bombe nach dem Glauben des Klavierspielers versteckt hat, war aber tatsächlich der FBI-Agent Captain Bannister, der erst in einem Gespräch mit seinem vermeintlichen Komplizen erfuhr, dass sich eine Bombe an Bord befand. Eigentlich hatte Bannister die Aufgabe, Mr. Hoopman, der die Jacht charterte, zu beobachten, da er des Waffenschmuggels verdächtigt wurde. Mitten auf hoher See übernahm die Orplid von einem schwedischen Frachter einen Fahrgast  – Mr. Hill, dessentwegen sich die Bombe an Bord befindet. Bannister/​Lund versuchte, sich gegenüber der Besatzung und den Fahrgästen zu erkennen zu geben, wurde aber, da ihm sein Ausweis von dem Pianisten gestohlen wurde, für den Attentäter gehalten. In wilder Panik versuchten alle Personen, die Bombe zu finden; eine Flucht war ausgeschlossen, da der Klavierspieler vor seiner Flucht mit einem Rettungsboot alle anderen Rettungsmöglichkeiten zerstört hat. Aus Wut über den Steward (bzw. FBI-Agenten) verletzte der Bräutigam Lund schwer. Als dieser sterbend niedersank, fand er die Bombe und warf sie über Bord. Mr. Hill, der nichts vom Fund der Bombe erfuhr, öffnete aus Versehen ein Flutventil und brachte die Orplid zum Sinken. Außer Leata konnte sich niemand retten. Während Zabel Beckmann vom Untergang der Orplid berichtet, trifft der Chefredakteur Dr. Mannheim ein. Er lehnt eine Veröffentlichung der Geschichte ab, da er aufgrund der politischen Hintergründe des Waffenhandels im Nahen Osten Folgen für sein Unternehmen fürchtet. Als Zabel und Leata daraufhin Beckmanns Büro verlassen, lauern ihnen der Pianist und andere Bandenmitglieder im Verlagsgebäude auf. Der Pianist ersticht Zabel in einem Paternoster, Leata zieht aus einer Jackentasche des Mörders eine Pistole und erschießt ihn. Das Geheimnis der Orplid ist gewahrt.

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    Sendetermine

    Mo 29.11.1999
    00:40–02:00
    00:40–

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