Die Gerechten von Kummerow

    DDR 1982 (91 Min.)
    • Kinder
    Die Kinder von Kummerow nehmen traurig Abschied von ihrem Dorfhirten Krischan (Fred Delmare, 2.v.l.), der aus dem Dorf ausgewiesen wurde. – Bild: Bildschirmrepro: MDR
    Die Kinder von Kummerow nehmen traurig Abschied von ihrem Dorfhirten Krischan (Fred Delmare, 2.v.l.), der aus dem Dorf ausgewiesen wurde.

    Krischan, der treue Dorfhirt und Freund der Kummerower Kinderschar, verprügelt Müller Düker, weil der ein Pferd zu Tode quält. Als der Müller Anklage gegen ihn erhebt, stellt sich heraus, dass Krischan keine Papiere hat. Klammheimlich schieben ihn die Dorfoberen ab – sehr zum Entsetzen der Kinder. Der Hirte Krischan (Fred Delmare), der in einem abgelegenen preußischen Dorf lebt, erzählt die phantastischsten Geschichten und ist deshalb für die Kinder ein immerwährender Anziehungspunkt. Eines Tages erleben die Kinder und der Hirte, wie der Müller Düker (Wolfgang Dehler) sein Pferd zu Tode prügelt und greifen ein. Daraufhin verklagt der Müller sie wegen Körperverletzung beim Amtsgericht, und weil der Hauptbeschuldigte Krischan ohne Papiere illegal im Dorf lebt, beschließt die Dorfgemeinde, ihn vor der Verhandlung abzuschieben. Krischan verschwindet.
    Aber die Kinder vermissen den wunderbaren Geschichtenerzähler und lehnen sich gegen die Erwachsenen auf. Zwei Jungen, Martin (Jan Rohde) und Johannes (Mario Herrmann), begeben sich auf die Suche nach Krischan. Es ist eine abenteuerliche Reise und die beiden werden schließlich von der Polizei gestellt. Doch Krischan bleibt verschwunden. Nachdem die viel gelesenen Kummerow-Romane von Ehm Welk 1967 in einer Koproduktion zwischen Deutschland-Ost und Deutschland-West zu einem großen Kinoerfolg wurden, verfilmte die DEFA den Stoff 1982 noch einmal, wiederum wurde der erste Roman („Die Heiden von Kummerow“) mit Motiven aus dem zweiten „Die Gerechten von Kummerow“ versetzt. Regisseur Wolfgang Luderer gelang damit eine heiter-nachdenkliche Inszenierung Welkscher Lebensweisheit, die zum Filmerlebnis für die ganze Familie wird.
    Ehm Welks Romane zeichnen sich durch feinen Humor, feinsinnige Charakterzeichnung und natürliche Volksverbundenheit aus und wie Hans Mayer schreibt, gelang es ihm mit seinen Kummerow-Romanen, „ein ganzes niederdeutsches Dorf in die deutsche Literatur einzuführen“. Vorlage: Nach dem gleichnamigen Roman von Ehm Welk Martin Grambauer: Jan Rohde Johannes Bärensprung: Mario Herrmann Gottlieb Grambauer: Martin Trettau Pastor Breithaupt: Erik S. Klein Kantor Kannegießer: Walter Jupé Superintendant Sanftleben: Rolf Hoppe Christian Wendland: Gerd Ehlers Wilhelm Trebbin: Jürgen Zartmann Müller Düker: Wolfgang Dehler Krischan Klammbüdel: Fred Delmare Nachtwächter Andreas Bärensprung: Hans Klering Amtsrichter in Randemünde: Siegfried Weiß (Text: MDR)

    DVD & Blu-ray

    Sendetermine

    So 17.04.2022
    10:20–11:45
    10:20–
    Sa 16.04.2022
    00:10–01:40
    00:10–
    Mo 27.12.2021
    10:30–11:55
    10:30–
    So 26.12.2021
    13:25–14:55
    13:25–
    Mo 05.04.2021
    11:20–12:50
    11:20–
    So 12.04.2020
    09:30–11:00
    09:30–
    Mo 22.04.2019
    06:25–07:50
    06:25–
    Sa 20.04.2019
    11:05–12:30
    11:05–
    Fr 26.10.2012
    12:30–14:00
    12:30–
    So 08.04.2012
    08:30–10:00
    08:30–
    So 03.01.2010
    11:30–13:00
    11:30–
    Sa 26.09.2009
    22:05–23:35
    22:05–
    Sa 20.10.2007
    22:20–23:50
    22:20–
    Mo 13.11.2006
    14:30–16:00
    14:30–
    So 09.07.2006
    11:40–13:00
    11:40–
    So 07.08.2005
    11:00–12:30
    11:00–
    So 22.05.2005
    11:00–12:30
    11:00–
    Mo 30.08.2004
    14:30–16:00
    14:30–

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