Der Duft der Frauen

    USA 1992 (Scent of a Woman, 150 Min.)
    • Tragikkomödie
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    Eine Glanzrolle für Al Pacino, die ihm 1993 nach sieben Nominierungen endlich einen Oscar einbrachte: Als blinder pensionierter Offizier, der sich in Begleitung eines angeheuerten Studenten ein Wochenende lang in New York noch einmal ungehemmt amüsieren will, gelingt ihm eine wunderbare Gratwanderung zwischen Bissigkeit und Gefühl. Für ein langes Thanksgiving-Wochenende schleppt Colonel Frank Slade (Al Pacino), ein blinder Offizier im Ruhestand, seinen frisch angeheuerten Betreuer Charlie Simms (Chris O’Donnell) nach New York, um dort noch einmal dem guten Leben zu frönen. Charlie, auf Nebenjobs angewiesener Stipendiat an einem benachbarten, sehr renommierten Internat, hat allerdings noch andere Sorgen, als den exzentrischen Colonel in Schach zu halten.
    Als einer von zwei Zeugen eines deftigen Streichs auf Kosten seines Direktors (James Rebhorn) sitzt er zwischen den Stühlen: Einerseits möchte er auf keinen Fall gegen seine Mitschüler aussagen, andererseits setzt ihn der Direktor mit der noch ausstehenden College-Empfehlung unter Druck – Charlies Zukunft scheint direkt von seiner Aussage abzuhängen. Doch zum Nachdenken hat Charlie an diesem Wochenende nicht viel Zeit. Entschlossen, aus seinen Tagen in New York das Beste heraus zu holen, erteilt der unberechenbare Colonel seinem jungen Begleiter eine Lektion im Luxusleben. Man steigt im besten Hotel ab, speist in den besten Etablissements, mietet eine Edelkarosse mit Chauffeur.
    Doch der Aufenthalt in der großen Welt bietet dem Colonel nicht nur Gelegenheit, mit einer schönen Unbekannten (Gabrielle Anwar) einen hinreißenden Tango zu tanzen oder die Stadt am Steuer eines Ferrari unsicher zu machen. Er führt Charlie auch die dunklen Seiten im Leben seines blinden Reisegefährten vor Augen. „Der Duft der Frauen“ ist ein sehr freies Remake des italienischen Originals von 1974 (Regie: Dino Risi) nach einem Roman von Giovanni Arpino, in dem Vittorio Gassmann die Rolle des Blinden spielte. Doch der Reiz von Brests Film liegt nicht in der Handlung, sondern in Figurenzeichnung und Atmosphäre.
    So gehören der Tango Al Pacinos mit der jungen Gabrielle Anwar („Das Leben nach dem Tod in Denver“, „Burn Notice“, „Die Tudors“) in einem wunderschönen Ballsaal oder seine rasante Spritztour am Steuer eines Ferrari Testarossa zu den Filmszenen, die man nicht so leicht vergisst. Regisseur Martin Brest („Midnight Run – 5 Tage bis Mitternacht“, „Rendezvous mit Joe Black“) drehte sein Drama über die Annäherung zwischen dem verbitterten, aber lebenshungrigen Colonel und seinem ernsthaften, verantwortungsbewussen Ersatzsohn an exquisiten Schauplätzen unter anderem in New York und Long Island. In der Nebenrolle eines reichen Mitschülers ist der junge Philip Seymour Hoffman („Capote“, „Radio Rock Revolution“) in einer seiner ersten Kinorollen zu sehen.
    Die Karriere von Pacinos 1970 geborenem Co-Star Chris O’Donnell („Grüne Tomaten“, „Batman Forever“, „Batman & Robin“) hat ihn inzwischen ins Fernsehen geführt, wo er in Serien wie „Grey’s Anatomy“ oder „Navy CIS: L.A.“ episodenübergreifende Gastauftritte gab. (Text: ZDF)

    Deutscher Kinostart04.03.1993

    Originalsprache: Englisch

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    Sendetermine

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