Das Zeichen des Engels

    F 2008 (L’empreinte de l’ange)
    Psychodrama/Drama (90 Min.)
    Das Zeichen des Engels – Bild: SRF
    Die alleinerziehende Elsa meint, in der sechsjährigen Lola ihre Tochter wiederzuerkennen, die vor Jahren bei einem Brand ums Leben gekommen sein soll. Lolas Mutter findet diesen Gedanken absurd. Als Elsa einen DNA-Test einfordert, eskaliert der Konflikt zwischen den beiden Müttern. Elsa Valentin hat sich kürzlich von ihrem Mann getrennt. Die bevorstehende Scheidung und der Sorgerechtsprozess um ihren Sohn belasten die psychisch labile Mutter, die nur wenig Zeit findet, sich um ihren Sohn Thomas zu kümmern. Als sie Thomas eines Tages von einer Geburtstagsfeier abholt, bemerkt sie die 6-jährige Lola. Vom ersten Moment an ist Elsa davon überzeugt, dass Lola in Wirklichkeit die Tochter ist, die sie vor Jahren kurz nach der Geburt bei einem Krankenhausbrand verloren hat. Der Wunsch, Lola wiederzutreffen, ist so groß, dass Elsa immer neue Wege findet, in Lolas Leben zu treten. Deren Mutter Claire findet Elsas Verhalten äußerst merkwürdig und reagiert zunehmend gereizt auf Elsas Übergriffe. Auch Elsas Familie fragt sich bald, ob sie möglicherweise unter Wahnvorstellungen leidet. Als Elsa schließlich einen DNA-Test einfordert, um die Mutterschaft des Kindes eindeutig zu klären, eskaliert der Konflikt zwischen den beiden Frauen. Der französische Regisseur Safy Nebbou („Der Hals der Giraffe“) inszeniert ein spannendes Psychodrama, das subtil mit der Frage spielt, ob die durch den Tod der Tochter traumatisierte Hauptfigur sich in eine paranoide Wahnwelt geflüchtet hat oder tatsächlich das Opfer einer perfiden Verschwörung geworden ist. In der Erforschung der Abgründe der bürgerlichen Gesellschaft erinnert Nebbous atmosphärisch dichter Film an große Vorbilder wie den französischen Hitchcock-Verehrer Claude Chabrol und die frühen Psychothriller Roman Polanskis („Ekel“, „Der Mieter“). In den Hauptrollen beeindrucken Catherine Frot („Das Mädchen, das die Seiten umblättert“) und Sandrine Bonnaire („Zu verkaufen“, „Die Farbe der Lüge“, „Biester“). (Text: BR Fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere: 25.04.2011 Bayerisches Fernsehen
    Originalsprache: Französisch
    1. DVD und Blu-ray
    2. Sendetermine
    3. Cast
    4. Crew
    5. Reviews/Kommentare

    DVD und Blu-ray

    Sendetermine

      Mi 16.10.2013
    00:25–01:55
    00:25–Bayerisches Fernsehen
      Di 10.07.2012
    23:25–00:55
    23:25–Bayerisches Fernsehen
      Di 19.06.2012
    00:30–01:55
    00:30–SF 1 (Schweiz)
      Di 18.10.2011
    00:40–02:10
    00:40–SF 1 (Schweiz)
      Mo 25.04.2011
    23:10–00:40
    23:10–Bayerisches Fernsehen

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