Dampfnudelblues Ein Eberhoferkrimi

    D 2013
    Krimi/Komödie (91 Min.)
    Dampfnudelblues Sebastian Bezzel als Franz Eberhofer SRF/Constantin Television GmbH – Bild: SRF2
    Nachdem Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) seinen Dienst bei der Münchner Kripo quittieren musste und in sein niederbayerisches Heimatdorf Niederkaltenkirchen bei Landshut strafversetzt wurde, schiebt er eine ruhige Kugel. Seine Streifengänge führen ihn oft zum Stammtisch beim Wolfi (Max Schmidt) auf ein Bier zusammen mit seinen Kumpels, dem Metzger Simmerl (Stephan Zinner) und dem Heizungspfuscher Flötzinger (Daniel Christensen). Oder an den Esstisch seiner schwerhörigen Großmutter (Ilse Neubauer), die für Franz das beste Essen in Niederbayern kocht und den Mehrgenerationenmännerhaushalt, bestehend aus Franz und seinem Beatles-fanatischen Vater (Eisi Gulp), fest im Griff hat, seit Franz’ Mutter vor Jahren abgehauen ist. Leider ist auch sein Bruder Leopold (Gerhard Wittmann) mit seiner thailändischen Frau und Baby Uschi für Franz’ Geschmack viel zu häufig zu Gast, aber ansonsten ist er mit seiner Welt weitgehend im Einklang, es sei denn, seine Dauerfreundin Susi (Lisa Maria Potthoff) wird unbequem und erwartet endlich einen Antrag auf mehr von ihm oder sucht sich gleich einen Neuen. Doch normalerweise stört außer den Beatles und der Sippschaft seines ungeliebten Bruders nichts Franz’ Ruhe. Das Leben im heimeligen Niederkaltenkirchen ist beschaulich – bis sich die Ereignisse überschlagen: An der Hauswand des Schuldirektors Höpfl (Robert Palfrader) steht plötzlich „Stirb Du Sau!“ und kurz darauf liegt der Rektor tot auf den Bahngleisen! Selbstmord? Mord? Dass der Rektor einer der unbeliebtesten Menschen in Niederkaltenkirchen und im ganzen Umkreis war, ist schnell ermittelt. Nicht nur Höpfls Schwester (Nina Proll) mied den Kontakt zu ihm, auch die gesamte Schülerschaft war ihm feindlich gesinnt. Das macht es natürlich nicht leichter, denn dadurch ist die Liste der Verdächtigen erst einmal ziemlich lang. Während die Kripo und Franz’ Dienststellenleiter Moratschek (Sigi Zimmerschied) aufgrund zahlreicher Indizien recht bald von Selbstmord Höpfls ausgehen, glaubt Franz, der plötzlich merkt, dass mehr Ermittlerleidenschaft in ihm schlummert, als in seinem Job in Niederkaltenkirchen üblicherweise gefordert ist, an Mord. Und genauso denkt auch Franz’ früherer Kripokollege aus München, mit dem er einst ein Ermittlerteam bildete: Rudi Birkenberger (Simon Schwarz), der sein Dasein mittlerweile aber als Kaufhausdetektiv fristet, nachdem er damals gemeinsam mit Franz vom Dienst bei der Kripo suspendiert worden war, weil er im Affekt auf einen Kinderschänder geschossen hatte. Anders als bei Franz ist Rudis Suspendierung jedoch dauerhaft. Rudi ist mehr als froh, als Franz sich bei ihm meldet und ihn in seine nicht ganz amtlichen Ermittlungen einbezieht. Dass Franz dabei seine eigentlichen Aufgaben vernachlässigt, nämlich sich um Veranstaltungsschutz und Verkehrssünder zu kümmern oder nervige Nachbarschaftsstreitereien zu schlichten, bleibt seinem Chef Moratschek nicht lange verborgen. Doch dann taucht eine zweite Leiche auf, der junge Junkie Marcel. Die Eltern des Toten kennt Franz von früher: Bruno (Ernst Hannawald) war vor fast 20 Jahren spurlos aus Niederkaltenkirchen abgehauen als seine Freundin Angie (Nadeshda Brennicke) schwanger war, und ist vor Kurzem überraschend wieder zurückgekehrt. Der Fall wird noch komplizierter, als sich herausstellt, dass Marcel anscheinend mit Höpfl in Verbindung gestanden hat. Hart, aber herzlich und stets humorvoll, das ist der Ton der Verfilmung des gleichnamigen Bestsellerromans von Rita Falk, der in diesem Sommer mit großem Erfolg in den bayerischen Kinos startete. Mit bayerisch frotzelnder Lakonie und kauzig-gemütlich ermittelt Franz Eberhofer – der in Sebastian Bezzel seine Idealbesetzung gefunden hat – in seinem Heimatort, einem bayerischen Provinznest, in das sich bislang kein größeres Verbrechen verirrt hat. Ihm zur Seite steht ein bis in jede Nebenrolle handverlesenes Ensemble: Simon Schwarz, Lisa Maria Potthoff, Ilse Neubauer, Eisi Gulp, Nina Proll, Ernst Hannawald, Nadeshda Brennicke, Sigi Zimmerschied u.v.a. Regie führt Ed Herzog nach einem Drehbuch von Grimme-Preisträger Christian Zübert. (Text: ARD)
    Deutsche TV-Premiere: 05.12.2013 Das Erste
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