• Folge 178 (30 Min.)
    Kriminalhauptkommissar Dirk Peglow erklärt, warum diese Straftaten so schwer aufzuklären sind – Bild: MDR
    Kriminalhauptkommissar Dirk Peglow erklärt, warum diese Straftaten so schwer aufzuklären sind
    Im Januar legte ein Sabotageakt großflächig das Stromnetz in Berlin lahm. 100.000 Menschen hatten im tiefsten Winter keinen Strom. Nur einer von zahlreichen Anschlägen. Dahinter stehen mutmaßlich lose organisierte Öko‑Anarchisten, die sich in anonymen Bekennerschreiben „Vulkangruppen“ nennen und im Netz Bauanleitungen für Brandsätze teilen. Ist das die neue Öko-RAF? Die Reportage folgt Ermittlern, Insidern und Experten und zeigt, wie sich klimaideologische Motive radikalisieren – und warum die Behörden seit Jahren im Dunkeln tappen. Sie stellt die Frage: Entsteht in Deutschland ein neuer Ökoterrorismus, dem der Staat kaum gewachsen ist? (Text: tagesschau24)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 15.06.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Mi. 17.06.2026 MDR
  • Folge 179 (30 Min.)
    Wir können saufen, rauchen und neuerdings auch kiffen – alles andere ist in Deutschland streng verboten. Partydrogen wie MDMA, Speed oder Kokain werden trotzdem immer beliebter. Für „exactly“ stellt Reporter Daniel Tautz daher eine provokante Frage: Ist unsere Drogenpolitik nicht nur gescheitert, sondern sogar schädlich für unsere Gesellschaft? Und was könnte eine kontrollierte Legalisierung bewirken? Um das herauszufinden, ist er auf Festivals und in Clubs unterwegs und spricht mit Veranstaltern, Feiernden und der Polizei. „Ich glaube, dass es keinen Laden gibt, der ohne Drogen funktionieren würde“, sagt Patrick Drebenstedt, Betreiber des Technoclubs MAW Magdeburg. Zwar kontrollieren sie am Einlass, aber der Konsum lasse sich natürlich nicht verhindern. „Und wir als Clubbetreiber müssen dafür sorgen, wenn die [Konsumenten, d. Red.] das schon machen, dass sie auch die Möglichkeit haben, sich zu informieren oder sich zurückzuziehen.“ Deswegen bietet er im MAW immer wieder Workshops an – zu Safer Use oder Erste Hilfe zum Beispiel. Was Patrick Drebenstedt sich für seinen Club vergeblich wünscht, ist in Thüringen möglich: Professionelles Drug Checking, direkt am Club, in zwei Wohnmobilen des Jenaer Start-Ups „miraculix“ und der Suchthilfe in Thüringen. Partygäste bringen ihre Substanz dorthin und erfahren genau, wie hoch sie dosiert ist, ob womöglich gefährliche Streckstoffe enthalten sind. „Auf jeder Party sind MDMA-Pillen unterwegs und eigentlich weiß niemand, wie viel da drin ist“, erklärt Felix Blei von „miraculix“. Das Angebot wird vom Land Thüringen finanziert, im Ernstfall kann ihre Arbeit Leben retten. Reporter Daniel Tautz hat legales LSD aus dem Internet zum Testen mitgebracht. Portugal fährt dagegen eine ganz andere Strategie. 2001 hat das Land alle Drogen entkriminalisiert. Heißt konkret: Man kann sie zwar nicht legal kaufen und besitzen. Wird man aber mit Substanzen erwischt, folgt kein Strafprozess, sondern ein Reflektionsgespräch bei einer Kommission. „Wir setzen auf Hilfe statt Strafe“, sagt Nuno Capaz von der Einrichtung in Lissabon. „Die Menschen haben nicht auf dem Schirm, dass ein Großteil der Konsumenten kein Problem mit der Nutzung illegaler Drogen haben.“ Und allen anderen werde Hilfe an die Hand gegeben. Ein mögliches Vorbild für eine andere Drogenpolitik in Deutschland? (Text: tagesschau24)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 24.06.2026 MDR
  • Folge 180 (30 Min.)
    Kaputte Heizung, Wasserschaden, Schimmel – das ist für die Mieter*innen einiger Wohnungen im Südpark Alltag. Eine Lösung? Nicht in Sicht. 680 Mieter*innen im Südpark in Halle-Neustadt leben in so genannten Schrottimmobilien. Die Wohnblöcke, in denen sie leben, gehören der zahlungsunfähigen Bevo DE Alpha 2a GmbH. 5.500 Wohnungen in ähnlichem Zustand hat das mittlerweile insolvente Unternehmen deutschlandweit. 1.000 davon im Südpark in Halle. Warum nicht einfach wegziehen? Für Thomas Dademasch keine Option. Der vierfache Familienvater bezieht Bürgergeld und fühlt sich eigentlich wohl in der Gegend. Wegziehen will er nach sieben Jahren im Südpark nicht, er nimmt die Lage lieber selbst in die Hand. Anders geht es Zainab Yussuf. Die alleinerziehende Mutter sucht seit zwei Jahren nach einer größeren Wohnung. Sie lebt mit ihren vier Kindern auf nicht mal 60 Quadratmetern in einer Wohnung, die sie nicht lüften kann. Als Migrantin und Bürgergeldbezieherin hat sie es auf dem Wohnungsmarkt allerdings besonders schwer. Die Lage im Südpark ist kein Einzelfall, sondern Teil eines perfiden Geschäftsmodells. Ein tieferer Blick in die Geschäfte der Bevo DE Alpha 2a GmbH zeigen, dass sie nur ein kleines Puzzleteil in einem größeren System ist. (Text: MDR)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 01.07.2026 MDR

Mehr Spoiler…

Hol dir jetzt die fernsehserien.de App