2026, Folge 16–30
Sendung vom 28.05.2026
Folge 16- Teurer Anpfiff – das milliardenschwere Match um die TV-Rechte – Profit mit Protein – wie ein Nährstoff zum Geschäftsmodell wird (Text: ORF)Original-TV-Premiere Do. 28.05.2026 ORF 2 Sendung vom 18.06.2026
Folge 17Ende in Sicht? Was der Irankrieg Österreich bisher gekostet hat: Die USA und der Iran sollen sich am Wochenende auf ein Ende des Irankriegs geeinigt haben, am Freitag wird dieses Abkommen voraussichtlich unterzeichnet. Ein möglicher Schlussstrich für einen Konflikt, der die Weltwirtschaft seit mehr als 100 Tagen belastet. Auch in Österreich hat man den Krieg deutlich zu spüren bekommen: Die Preise sind wieder gestiegen, das zarte Wirtschaftswachstum schwächelt. Vor allem die Nachricht der bevorstehenden Öffnung der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Handelsrouten der Welt, sorgt schon jetzt für merklich Entspannung bei den Ölpreisen.Doch die Auswirkungen des Krieges werden noch länger spürbar sein. Wie sehr hat der Konflikt Österreichs Wirtschaft getroffen und was ist noch zu erwarten? Bericht: Bettina Fink, Johannes Schwitzer-Fürnsinn Tierschutzskandal um Ziegenmilch – Spuren führen auch nach Österreich: Eine gemeinsame Recherche von ORF, Spiegel und RTL verfolgt den Weg von Ziegenmilch aus einem brandenburgischen Skandalbetrieb direkt nach Österreich. Verdeckte Aufnahmen zeigen kranke und misshandelte Tiere sowie verendete Zicklein in der Mülltonne. Die Milch aus diesem Betrieb wird unter anderem in die Steiermark transportiert. Dort verarbeitet sie ein Betrieb zu Milchpulver – etwa auch für Babynahrung. Monatlich werden von dort aus Tonnen nach Asien exportiert, vor allem nach China. Und der Bedarf steigt. Auch in Europa, wo Ziegenmilch gerade als Alternative zur Kuhmilch zum Lifestyle-Produkt aufsteigt. Welchen Preis zahlen die Tiere dafür? Bericht: Matthias Linke, Lisa Lind Bürokratie-Abbau – viel versprochen, wenig passiert: Täglich klagen Unternehmerinnen und Unternehmer in Österreich über zu viele Formulare und Vorschriften, die ihren Alltag erschweren. Die Regierung hat darauf reagiert und mit Sepp Schellhorn einen eigenen Staatssekretär eingesetzt. Ende Dezember vergangenen Jahres kündigt sie eine große Entbürokratisierungsoffensive an. Und diese Woche zieht sie mit einer Digitalisierungsoffensive in der Verwaltung nach. Wirklich umgesetzt wurde aber bisher wenig: von 113 Maßnahmen bis zuletzt nur 17. Ein Bericht über ein Land, in dem alle Bürokratieabbau fordern – und trotzdem wenig weitergeht. Bericht: Michael Mayrhofer (Text: ORF) Original-TV-Premiere Do. 18.06.2026 ORF 2 Sendung vom 25.06.2026
Folge 18Billigere Lebensmittel – was bringt die Steuersenkung wirklich? Ab 1. Juli sinkt die Mehrwertsteuer auf viele Grundnahrungsmittel – von 10 auf 4,9 Prozent. Milch, Brot, Obst und Gemüse sollen günstiger werden und vor allem Haushalte mit kleinen Einkommen entlasten. Das Ganze kostet den Staat jährlich rund 400 Millionen Euro. Aus der Wirtschaft kommt Kritik – die Umsetzung sei zu bürokratisch, die Vorbereitung zu kurzfristig. Aber offen bleibt: Kommt die Senkung an der Supermarktkassa tatsächlich an? Bericht: Ines Ottenschläger, Michael Mayrhofer Teure Grundstücke – macht das Baurecht Wohnen wieder leistbar? Wer heute in Österreich bauen will, steht oft vor unbezahlbaren Grundstücken.Vor allem rund um Städte explodieren die Preise immer mehr. Im Vorarlberger Bezirk Bregenz oder Dornbirn kostete ein Quadratmeter Baugrund im vergangenen Jahr durchschnittlich 740 Euro. Nur wer erbt, kann sich den Traum vom Wohneigentum noch leisten. Eine Alternative kann das Baurecht sein. Was im Osten Österreichs schon länger üblich ist, wird darum auch in Westösterreich zum Thema. Dabei wird der Grund nicht mehr gekauft, sondern für 10 bis 100 Jahre „angemietet“ – oft von Kirche oder Gemeinde. Das macht die Kosten überschaubarer, doch es gibt auch etliche Haken. Bericht: Bettina Fink, Ines Ottenschläger 10 Jahre Brexit – was wurde aus dem Versprechen der Unabhängigkeit? Am 23. Juni 2026 jährt sich das Brexit-Referendum zum zehnten Mal. 52 Prozent stimmten damals für den Austritt Großbritanniens aus der EU – eine knappe, aber weitreichende Entscheidung. Die Erwartungen der EU-Gegner damals waren groß: zurückgewonnene Souveränität, mehr Wachstum, weniger Migration. Die Befürworter der EU hingegen warnten vor wirtschaftlichen Einbußen, geopolitischem Bedeutungsverlust und einer tiefen gesellschaftlichen Spaltung. Ein Rückblick auf ein Jahrzehnt voller Turbulenzen – und die Frage, wie das Vereinigte Königreich heute zur EU steht. Bericht: Jörg Winter (Text: ORF) Original-TV-Premiere Do. 25.06.2026 ORF 2 Sendung vom 16.07.2026
Folge 19Streit um Paketsteuer – was jetzt auf die Kunden zukommt: Letzte Woche hat der Nationalrat die Paketsteuer beschlossen. Ab 1. Oktober kostet jedes Paket bis zu 2,40 Euro mehr. Betroffen sind Onlinehändler mit über 100 Millionen Euro Jahresumsatz in Österreich – zahlen sollen also die Großen: Amazon, Otto oder Ikea. Aber auch kleine Händler trifft es, wenn sie etwa über Amazon verkaufen. Ziel der Steuer ist es, Geld für die leeren Staatskassen und Rückenwind für den kleinen Handel zu lukrieren. Der Widerstand der betroffenen Online-Riesen ist groß – erste Klagen sind angekündigt.Offen bleibt die entscheidende Frage: Zahlen am Ende die Konsumenten drauf? Bericht: Bettina Fink, Michael Mayrhofer „Zwischenparken“ beim AMS – Wirtschaften auf Kosten des Steuerzahlers: 700 Millionen Euro kostet dem Staat das sogenannte „Zwischenparken“ von Beschäftigten jährlich. Vor allem im saisonalen Betrieb, im Baugewerbe und im Tourismus melden Unternehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorübergehend beim AMS an, anstatt sie durchgehend zu beschäftigen. Die Kosten trägt während dieser Zeit die Allgemeinheit. Aber auch in anderen Branchen wird diese Vorgehensweise oftmals eingesetzt, um bei schwacher Auftragslage Personalkosten einzusparen. Eine wirtschaftliche Notwendigkeit? Oder doch bloß eine gängige Praxis, unternehmerisches Risiko auf den Steuerzahler zu verlagern? Bericht: Ines Ottenschläger, Zoe Raftl Grundwasser-Alarm – warum wir für den Notfall nicht gerüstet sind: Anhaltende Hitze und viel zu wenig Regen: Österreichweit sind die Grundwasserspiegel auf einem historischen Tiefstand. Einzelne Gemeinden mussten sogar stundenweise Wasser abschalten. Eine Kritik: Wenn Grundwasser knapp wird, gebe es kein ausgefeiltes Notfallmanagement. Zudem wissen Länder und Bund nicht einmal genau, wie viel Grundwasser von wem zu welchem Zeitpunkt entnommen wird. Landwirtschaft oder Industrie etwa nutzen oft eigene Brunnen. Ein bundesweites Grundwasser-Entnahmeregister soll nun auch in Österreich blinde Flecken bei der Wassernutzung ausleuchten. Doch Konflikte sind vorprogrammiert. Bericht: Bettina Fink, Sonja Hochecker (Text: ORF) Original-TV-Premiere Do. 16.07.2026 ORF 2 Sendung vom 23.07.2026
Folge 20Wenige Branchen sind mit dem wirtschaftlichen Aufstieg Europas so verknüpft wie die Autoindustrie. Mit dem Wirtschaftswunder der 1960er-Jahre trat der Personenkraftwagen im Nachkriegseuropa seinen Siegeszug an. Motorisierung und Individual-Mobilisierung wurden zum Inbegriff der persönlichen Freiheit und zum ständigen Motor von Aufstieg, Vollbeschäftigung, Wohlstand. In den 1970er und 1980er-Jahren wurden Europas Automarken zum Symbol von Qualität und zum Exportschlager. Gleichzeitig galten die Autobauer als verlässliche und begehrte Arbeitgeber.Mit Fertigungsanlagen von China über die USA bis nach Mexiko wurden die Hersteller zu internationalen Konzernen mit zehntausenden Zulieferbetrieben auf allen Kontinenten. Und auch die Nachfrage nahm mit dem global wachsendenden Wohlstand immer weiter zu. Fast schien es so, als würde es immer so weitergehen. Die Vollbremsung kam unerwartet: als 2015 der Diesel-Abgasskandal in den USA auffliegt, beginnt der europäische Wohlstandsmotor zu stottern. Covid, Lieferkettenprobleme, Russland-Krieg – eine Krise jagt die nächste. Und während die Europäer versuchen, wieder Tritt zu fassen, rauscht ein neuer Konkurrent heran: China produziert heute Elektro-Autos, die nicht nur technisch gut verarbeitet sind, sondern auch nur halb so viel kosten. VW, Mercedes, BMW, Audi – kaum eine große Marke, die aktuell nicht mit Meldungen zu Werksschließungen und Jobabbau Schlagzeilen macht. Kann es sein, dass die europäischen Autobauer in den vergangenen Jahren verlernt haben, innovativ zu sein? Sind die Technologien veraltet, die Preise zu hoch? Werden die einstigen Exportschlager zu Ladenhütern? Und was bedeutet das für die zigtausenden Arbeitsplätze in Fertigung und Zulieferindustrie? Ist der Wohlstand, den das Auto für uns alle seit Jahrzehnten bedeutet, in Gefahr? ECO zeichnet den Aufstieg der europäischen Automobilindustrie nach und lotet in zahlreichen Gesprächen mit Expertinnen und Experten aus, wie es mit dem Wohlstandsmotor Auto in Zukunft weitergehen kann (Text: ORF) Original-TV-Premiere Do. 23.07.2026 ORF 2 Sendung vom 30.07.2026
Folge 21Original-TV-Premiere Do. 30.07.2026 ORF 2 Sendung vom 06.08.2026
Folge 22Ein leises Surren, ein Einschlag, Feuer und Rauch: die Bilder von Drohnenangriffen sind mittlerweile trauriger Alltag für viele Menschen in der Ukraine. Aber auch in Russland schlagen immer öfter Sprengsätze ein und zerstören kritische Infrastruktur wie Raffinerien, Brücken und militärische Einrichtungen. Der Krieg in der Ukraine dauert nun schon länger als der Erste Weltkrieg und ein Ende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: die Angriffe beschränken sich längst nicht mehr nur auf russisches und ukrainisches Gebiet. Ganz Europa ist mittlerweile Ziel hybrider Kriegsführung.Die Explosion der Nord-Stream-Pipelines vor vier Jahren galt vielen als Warnschuss. Politiker aus ganz Europa betonten damals die Notwendigkeit, kritische Infrastruktur besser zu schützen. Denn verborgen am Meeresgrund ist Europa verwundbar. Hier liegen die modernen Lebensadern: Pipelines, Stromleitungen und Datenkabel. Werden sie zerstört, könnten Millionen Haushalte nicht mehr versorgt werden. In der Nähe dieser Pipelines und Kabel werden immer wieder Schiffe unter russischer Flagge gesehen, die ihre Ortungssysteme abgeschaltet haben. Sie scheinen sich für all das zu interessieren, was am Meeresboden liegt. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) zählte bei seiner Recherche dutzende Durchfahrten und mehr als 60 verdächtige Aktivitäten in der Nord- und Ostsee, wie etwa ganz langsame Schleichfahrten und Zickzackkurse direkt über kritischer Infrastruktur. Was ist die geheime Mission dieser Schiffe? Warum fahren sie häufig ohne Positionsdaten und haben bewaffnete Spezialkräfte an Bord? Und wieso fällt es Polizei und Militär so schwer, gegen die mysteriösen Schiffe vorzugehen? (Text: ORF) Original-TV-Premiere Do. 06.08.2026 ORF 2 Sendung vom 20.08.2026
Folge 23Extreme Dürre – ist der Landwirtschaft noch zu helfen? Die vergangenen zwölf Monate waren die trockensten seit Beginn der Messungen vor 176 Jahren. Das spüren viele Landwirtinnen und Landwirte im Osten Österreichs – die Dürre wird zur existenziellen Frage. Es fehlt das Wasser, Futtermittel werden knapp, bei Mais, Getreide und im Weinbau rechnet man mit enormen Ernteausfällen. Wie und in welchem Umfang den Agrar-Betrieben von der Politik geholfen werden kann, ist Gegenstand von hitzigen Diskussionen. Die einen fordern direkte Hilfe aus dem Katastrophen-Fonds, die anderen bemängeln die fehlende Bereitschaft der Bauern, sich gegen Risiken zu versichern.Bis Mittwoch dieser Woche wollen Regierung und Landwirtschaftskammer eine Lösung für Akut-Betroffene vorlegen. Wird das reichen, um die Folgen der Klimaveränderung in den nächsten Jahren zu stemmen? Bericht: Hans Hrabal & Matthias Linke Die Hausbank am Handy – wie Neobanken um junge Kunden werben Sie sind günstig, digital und rund um die Uhr am Handy verfügbar: Neobanken wie N26, Revolut oder Trade Republic werben massiv in sozialen Medien um junge Kundinnen und Kunden. Dabei wollen sie alles sein: Girokonto, Sparkonto, Wertpapierdepot und Krypto-Handelsplatz. Werden aus den Neobanken die Hausbanken der nächsten Generation – oder braucht es dafür doch mehr als eine gut gestaltete App? Welche Chancen und Risiken bringen die neuen Angebote für junge Kundinnen und Kunden mit sich? Und wie reagieren die etablierten Banken auf die wachsende digitale Konkurrenz? Bericht: Lena Hager und Max Nicholls Spontane Stornos – kurzfristige Absagen bringen Hüttenwirte in Bedrängnis Unberührte Natur, gutes Essen und angenehme Temperaturen: Der aktuelle Hitzesommer hat den Trend zum Urlaub in den Bergen weiter befeuert. Die wenigen Betten in den Hütten sind oft schon Wochen oder Monate im Vorhinein ausgebucht. Am Ende stehen Wirte aber dennoch vor leeren Betten, denn auch am Berg wird mittlerweile jede dritte Buchung kurzfristig storniert. Viele Wanderer reservieren auch auf mehreren Hütten gleichzeitig, um dann flexibel zu sein. Für die Betreiberinnen und Betreiber kleiner Berghütten ist das ein riesiges Problem. Können Stornogebühren, wie sie in Hotelbetrieben im Tal üblich sind, auch am Berg die Lösung sein? Bericht: Sonja Hochecker (Text: ORF) Original-TV-Premiere Do. 20.08.2026 ORF 2 Sendung vom 27.08.2026
Folge 24Original-TV-Premiere Do. 27.08.2026 ORF 2 Sendung vom 03.09.2026
Folge 25Gebremste Preise – was bringen Preiseingriffe bei Benzin und Co? Der anhaltende Krieg im Iran lässt nicht nur die Spritpreise, sondern auch die Inflation in Österreich wieder spürbar steigen. Laut einer Schätzung der Statistik Austria lag sie im August bei 3,2 Prozent. Die österreichische Regierung reagiert mit der Verlängerung der Spritpreisbremse, die Treibstoffe um knapp zwei Cent billiger machen soll. Um die Inflation zu dämpfen, greift der Staat aber auch bei anderen Preisen ein, zum Beispiel bei Strom, Lebensmitteln und Mieten. Trotzdem bleibt bei vielen das Gefühl: Im Alltag wird nichts spürbar billiger.Wie passt das zusammen? Bericht: Michael Mayrhofer, Max Nicholls Teure Pensionen – wie lange kann der Staat das noch finanzieren? Geht es nach Bundeskanzler Christian Stocker, soll ein neuer Staatsfonds das Pensionssystem stabilisieren. Die Maßnahme, sollte sie tatsächlich kommen, ändert aber nichts an den mehr als 34 Milliarden Euro, die der Staat aktuell für Pensionen von Angestellten und Beamten aufwendet – immerhin ein Viertel der gesamten Staatsausgaben. Für eine wirklich große Pensionsreform, wie sie aktuell in Deutschland diskutiert wird, sehen ÖVP und SPÖ keine Notwendigkeit. Nur die NEOS drängen auf ein höheres Pensionsalter. Werden fehlende Reformen von heute in Zukunft zum Problem? Bericht: Hans Hrabal, Johannes Schwitzer-Fürnsinn kika/Leiner-Geschäftsführer in U-Haft – wurde Notlage von Hochwasseropfern tatsächlich ausgenutzt? „Gemeinsam schaffen wir das!“ heißt es von der damals bereits angeschlagenen Möbelkette kika/Leiner nach dem verheerenden Hochwasser im September 2024. Das Versprechen: 20 Prozent auf neue Möbel für alle Opfer. Viele Menschen in Niederösterreich nutzen dieses Angebot und leisten üppige Anzahlungen, oft mit Geld aus dem Katastrophenfonds. Doch die meisten Möbel kommen nie an. Denn kika/Leiner meldet kurz darauf Insolvenz an. Das Geld vieler Hochwasseropfer ist verloren. Diese Woche wird bekannt: Der damalige Geschäftsführer wurde in U-Haft genommen. Der Verdacht: Die Notlage wurde gezielt ausgenutzt – ihm wird Betrug vorgeworfen, was ein Gutachten belegen soll. „Eco“ berichtet über eine sehr schiefe Optik bereits vor eineinhalb Jahren. Nun stellt sich die Frage: Hat sich die Geschäftsführung kurz vor der Pleite tatsächlich noch an Hochwasseropfern bedient? (Text: ORF) Original-TV-Premiere Do. 03.09.2026 ORF 2 Sendung vom 10.09.2026
Folge 26Plötzlich pleite – was passiert, wenn der Gemeinde das Geld ausgeht? Keine Sanierung der Volkschule, der Eislaufplatz bleibt geschlossen und die Badeaufsicht fehlt im Freibad – jede zweite Gemeinde gibt hierzulande mehr aus, als sie einnimmt. So auch Graz, die zweitgrößte Stadt Österreichs, die seit letzter Woche mit einem 35-Millionen Euro Budgetloch Schlagzeilen macht. Doch wen trifft es als Erstes, wenn die Gemeinde den Sparstift ansetzen muss? Und wieso ist trotz finanzieller Schwierigkeiten seit den 1930er Jahren keine österreichische Gemeinde mehr pleite gegangen? Bericht: Matthias Linke, Ines Ottenschläger Nord-Stream gesprengt – die Spur führt in die Ukraine Taucher und Sprengsätze 80 Meter unter der Ostsee.Der größte Sabotageakt der europäischen Nachkriegsgeschichte: 2022 werden die Nord-Stream-Pipelines gesprengt, die wichtigsten Gasleitungen von Russland nach Deutschland. Vier Jahre später steht ein Verdächtiger vor Gericht. Wer steckt dahinter? Journalist Bojan Pancevski vom Wall Street Journal sagt gegenüber Eco: die Spur führt in die Ukraine. Er hat den Kriminalfall vier Jahre lang bis ins Detail rekonstruiert. Bericht: Michael Mayrhofer, Max Nicholls Schätze im Schutt – wie wir am Bau wertvolle Rohstoffe verschwenden Beim Abriss eines Gebäudes oder dem Graben eines Tunnels fällt stets viel Material an: In Österreich sind es jedes Jahr über 50 Millionen Tonnen. Doch nicht alles davon ist Müll – vieles sind wertvolle Rohstoffe. Die Bauindustrie erzeugt nicht nur viel Abfall. Sie ist auch der größte Rohstoffverbraucher des Landes. Dabei gäbe es mittlerweile technisch schon viele Möglichkeiten, um Material sinnvoll wiederzuverwerten. Doch in der Praxis bleibt viel ungenutzt. Hoher Kostendruck und alte Gewohnheiten bremsen das Recycling. Warum funktioniert der Kreislauf am Bau noch nicht? Bericht: Zoe Raftl (Text: ORF) Original-TV-Premiere Do. 10.09.2026 ORF 2 Sendung vom 24.09.2026
Folge 27Original-TV-Premiere Do. 24.09.2026 ORF 2 Sendung vom 08.10.2026
Folge 28Original-TV-Premiere Do. 08.10.2026 ORF 2 Sendung vom 15.10.2026
Folge 29Original-TV-Premiere Do. 15.10.2026 ORF 2 Sendung vom 22.10.2026
Folge 30Original-TV-Premiere Do. 22.10.2026 ORF 2
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