5 Folgen

  • Folge 1 (26 Min.)
    Regisseur Claude Lelouch hat sein Team am Set zu seinem jüngsten Film „Les Parisiens“ („Die Pariser“) versammelt. Der Film soll den ersten Teil einer groß angelegten Trilogie mit dem Titel „Le Genre Humain“ (auf deutsch: „Die Gattung Mensch“) bilden. Vor Drehbeginn erklärt der Filmemacher seinem Team, dass er mit dem Film alles auf eine Karte setze. Die Dreharbeiten beginnen zu Weihnachten mit einem Set vor den Pariser Warenhäusern. Lelouch dreht die erste Szene: die Begegnung zwischen zwei Straßensängern, gespielt vom italienischen Star Massimo Ranieri und Maïwenn le Besco, der Diva Plavalaguna in Luc Bessons „Fünftem Element“. Lelouchs Vorliebe für Außenaufnahmen macht den Assistenten die Arbeit nicht leicht. Célina Blanc, verantwortlich für die Komparserie, hat am Set echte Liebespärchen versammelt, die sich bei Minustemperaturen an öffentlichen Plätzen in langen Kussszenen aufwärmen. Célina, selbst auch verliebt in ihren Assistenten Alain, träumt von gemeinsamen Ferien auf ihrer Jacht. Für die Schauspielerin Mathilde Seigner ist Lelouchs einzigartige Regieführung völlig ungewohnt: Er gibt den Darstellern kein Drehbuch in die Hand und bewirkt so, dass sie während des Drehs, von Szene zu Szene, immer mehr in ihre Rollen hineinwachsen. Die Schauspieler und Techniker sind beeindruckt von Lelouchs zuweilen kindliche Begeisterung, aber da viel auf dem Spiel steht, ist der Druck enorm, und die Anspannung steigt. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 20.09.2004 arteOriginal-TV-Premiere Mo. 20.09.2004 arte France
  • Folge 2 (26 Min.)
    Lelouchs Film hat viel von einem Musical. Er enthält eine Fülle musikalischer Einlagen. Der Regisseur macht Tonaufnahmen mit seinem langjährigen Komponisten, dem großen Francis Lai („Dabadabada“). Der entführt uns in seine Welt als Musiker und Komponist und beweist, dass er auch mit Laien gut arbeiten kann: Maïwenn le Besco kommt ins Studio. Sie spielt eine Sängerin, die für ihre Karriere zu allem bereit ist. Da Singen für sie Neuland ist, wird sie von Laurent Couson, einem jungen Arrangeur, gecoacht. An den schwierigsten Stellen wird die Diva, die es nicht immer schafft, ernst zu bleiben, von einer Sängerin gedoubelt, was mit ihrem Ego allerdings nicht so leicht vereinbar ist. In einfühlsamen Interview-Einblendungen werden Maïwenn und Laurent von ihrer persönlichen Seite gezeigt. Und Lelouch erklärt, warum er sich gerade für Maïwenn entschieden hat … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Di. 21.09.2004 arteOriginal-TV-Premiere Di. 21.09.2004 arte France
  • Folge 3 (26 Min.)
    Das Schlimmste, was auf einem Dreh passieren kann, tritt ein. Der bekannte und beliebte Schauspieler Ticky Holgado stirbt an Krebs. Zwölf Jahre hat er gegen die Krankheit gekämpft. Vor einer Weile hat er seinen engen Freund Claude Lelouche gebeten, seine letzte Lungenoperation zu filmen, damit jeder sehen kann, dass das Rauchen schuld an seiner Krankheit ist. Ticky gönnt sich keine Pause. Er dreht mit großer Kraftanstrengung eine schwierige Rolle: Gott. Es ist bitterkalt, und Ticky ist erschöpft. Lelouch verlangt ihm viel ab. Besonders schwierig ist die Szene, in der er mit einem Schmetterling sprechen muss. Ein Schmetterlingsdompteur versucht, das zudem halb erfrorene Tier wieder zum Leben zu erwecken. Im Drehstab werden Wetten über die – bei minus 4 Grad Celsius minimalen – Überlebenschancen des Insekts abgeschlossen. Doch Lelouch hält hartnäckig an seiner Idee fest. Seinen letzten Auftritt hat Ticky Holgado auf den Champs-Elysées. Die Aufnahme kostet ihn unendliche Kraft. Ticky verabschiedet sich, für immer. Alle Fernsehsender geben seinen Tod bekannt. Lelouch geht der Tod seines Freundes sichtlich nahe, doch er wird den Film so schneiden, dass die mit Ticky gedrehten Szenen erhalten bleiben. Die noch offenen Szenen werden von einem anderen Schauspieler übernommen. Doch die Kette der Dramen reißt nicht ab … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 22.09.2004 arteOriginal-TV-Premiere Mi. 22.09.2004 arte France
  • Folge 4 (26 Min.)
    Durch den Tod des Schauspieler Ticky Holgado gerät der Arbeitsplan völlig aus den Fugen. Neue Szenen müssen gedreht werden. Massimo Ranieri, der schöne Italiener mit dem charmanten Lächeln, heitert das Team auf, das sich noch immer nicht von dem Schock erholt hat. Doch mit seiner Rolle hat er Schwierigkeiten: Er kommt nicht klar mit Maïwenn le Besco, seiner Filmpartnerin, und lässt seinen Charme umso mehr gegenüber Mathilde Seigner spielen. Massimo, der wie alle Darsteller erst am Set mehr über die gerade zu drehende Szene erfährt, spielt einen nachtragenden, aufbrausenden Neapolitaner, der es nicht verwindet, dass sich seine Geliebte von ihm abwendet. Als sie ihn um Verzeihung bitten will, reagiert er brutal. Die Umsetzung der Szene ist trotz der wohlmeinenden Ratschläge des Stuntmans Jean-Louis schwierig. Maïwenn muss Einiges aushalten. Doch es kommt noch schlimmer für sie. Lelouch hat sich eine großartige Szene ausgedacht. Jeden Freitagabend skaten tausende Pariser auf Inlinern durch die Stadt. Lelouch will sich an diesen fahrenden Zug anhängen und die singende Maïwenn an die Spitze stellen. Aber die Inliner-Expedition durch Paris zum dröhnenden Play-Back-Sound des Filmsongs „J’ai pas tout dit“ endet mit einem folgenschweren Sturz … Doch trotz aller Strapazen macht Maïwenn der Dreh mit dem jugendlich-kraftvollen Claude Lelouch immer mehr Spaß. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Do. 23.09.2004 arteOriginal-TV-Premiere Do. 23.09.2004 arte France
  • Folge 5 (26 Min.)
    Die Dreharbeiten stehen kurz vor dem Abschluss, alle sind erschöpft. Lelouch dreht eine komplizierte Szene, ein typisches Pariser Diner. Ein Teil des Drehbuchs ist ausformuliert, der Rest soll von den Darstellern mit viel Erotik improvisiert werden. Drehort ist die schicke Wohnung seines Drehbuchautors Pierre Uytterhoeven. Doch das erweist sich als keine gute Idee, denn das Drehteam fällt wie ein Schwarm Heuschrecken in die Wohnung ein und ruiniert den Teppichboden. Der bestürzte Uytterhoeven verliert die Nerven. Am nächsten Tag werden die wie üblich unwissenden Darsteller zu einen Ort mit besonderem Flair bestellt: Sie finden sich in der schwülen Atmosphäre eines Hardcore-Swingerclubs wieder. Alle schwanken zwischen Gelächter und Unbehagen. Der Dreh endet in Claude Lelouchs Wohnung. Damit geht ein schönes, bewegendes Abenteuer zu Ende. Wie der Film in den Kinos läuft, dürfen wir mit Spannung erwarten. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 24.09.2004 arteOriginal-TV-Premiere Fr. 24.09.2004 arte France
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