Dokumentation in 2 Teilen
1. Natur XXL
Folge 1 (45 Min.)Der erste Teil der Naturdokumentation führt in eindrucksvollen Bildern vom Oberen See aus über Michigan-, Huron-, Erie- und Ontariosee bis in den Atlantik. Dabei zeigt der Film, wie die enorme Wucht des Wassers eine Landschaft der Superlative prägt und Naturwunder wie Nordamerikas mächtigste Wasserfälle schafft. In der Wildnis des Oberen Sees besteht eine uralte Jagdgemeinschaft von Raben und Wölfen. Furchtlos springen hier im Winter Surfer ins eisige Wasser, um die perfekte Welle zu erwischen. Und Forscher folgen einem selten gewordenen Wüterich: Sie legen Vielfraßen Sender an, um mehr darüber zu erfahren, wie der Klimawandel das Leben des Riesenmarders beeinträchtigt.Im Frühling kehrt der Nationalvogel Kanadas ins Hinterland des Michigansees zurück: Der prächtige Eistaucher brütet nur dort, wo Gewässer noch intakt sind. In den Großen Seen sollen sich auch Ungeheuer verbergen. Oder steckt hinter dem Drachen vom Ontariosee und der Riesenschlange Bessie aus dem Eriesee vielleicht der mit Panzerplatten bedeckte Seestör? Die Ufer des Michigansees sind besonders kontrastreich. Hier liegt die Geburtsstadt der Wolkenkratzer, Chicago, und nicht weit entfernt ein Schutzgebiet, in dem sich einer der seltensten Vögel Nordamerikas wieder vermehrt: der Flötenregenpfeifer. Von dort aus geht es über die gefährliche Mackinacstraße, wegen unberechenbarer Strömungen ein Schiffsfriedhof, zum inselreichen Huronsee. Für die giftige Kettenklapperschlange sind einige davon wirkliche Rettungsinseln. Über dem südlichsten der Seen, dem flachen Eriesee, verlaufen wichtige Routen im Luftverkehr: Millionen Zugvögel, aber auch Monarchfalter treffen sich hier, um zum Überwintern in den Süden zu fliegen. Lange waren die spektakulären Niagarafälle für Schiffe und Fische aus dem Atlantik eine natürliche Barriere. Mit dem Bau von Kanälen kamen die Schiffe durch und in ihrem Ballastwasser kamen unerwünschte Neubürger in die Seen: Meerneunaugen vermehren sich ohne natürliche Feinde massenhaft. Sie saugen mit ihrem Maul voller Raspelzähne viele Fische der Großen Seen regelrecht aus und fügen dem Ökosystem so schwere Schäden zu. Mit neuen Methoden will man der invasiven Art jetzt Herr werden. Damit die Großen Seen weiter voller Naturwunder bleiben! (Text: ARD alpha) Deutsche TV-Premiere Mo. 18.03.2024 Das Erste 2. Natur extrem
Folge 2 (45 Min.)Das Eis auf den Seen ist für viele Tiere eine große Herausforderung.Bild: NDR/Terra Mater Studios/GL Films Ontario Inc.Der zweite Teil zeigt die unglaublichen Tricks, mit denen die Tierwelt ihr Überleben an und in den Großen Seen sichert: Wölfe zum Beispiel machen hier oft Jagd auf Biber und fangen sogar Fische im Fluss! Der Flecken-Querzahnmolch geht als einziges bekanntes Wirbeltier eine Symbiose mit Algen ein: Sie versorgen die Brut der Molche mit Sauerstoff und werden dafür mit deren „Abfallprodukten“ gedüngt. Noch ist unbekannt, warum die nordamerikanischen Gleithörnchen UV-Licht aussenden; skurril wirken die dank spezieller Kameras im winterlichen Wald aufgenommenen pinkfarbenen Bilder allemal! Die Natur stellt das Leben entlang der Großen Seen immer wieder vor existenzielle Herausforderungen: Manchmal schwappen regelrechte Eis-Tsunamis aufs Land.Plötzliche Kälteeinbrüche lähmen Fische, sodass Weißkopfseeadler sich wegen der leichten Beute zu Hunderten an manchen Flüssen versammeln. Die Großen Seen machen ihr eigenes Wetter: Blizzards, die berüchtigten Schneestürme, rasen durch Chicago, Detroit und Toronto. Dann wird häufig der Notstand ausgerufen und Stromausfälle betreffen Millionen Haushalte. Doch selbst zwei Meter Schnee innerhalb eines Tages machen manchen Bewohnern der Großen Seen nichts aus: Kanadaluchs und der Schneeschuhhase haben dicht behaarte Pfoten und versinken nicht in der weißen Pracht. Und wenn der Sommer kommt, tauchen Elche ab und weiden bis zu sechs Meter tief im See. Muscheln heuern tierische Transporteure an, um mit ihnen durch die Großen Seen zu schwimmen und Rotstreifenelritzen jagen als Fische in der Luft. In die Luft springen auch die asiatischen Silberkarpfen, wenn sie sich gestört fühlen. Gegen die schreckhaften Fische ist noch kein Kraut gewachsen. Und die invasive Art droht die Großen Seen vom Mississippi aus zu erobern. Andererseits kehren ehemals heimische Tiere zurück, wenn man sie lässt: In einem verwilderten Hafengebiet Torontos hat die Ohrenscharbe, eine Kormoranart, ein großartiges Comeback erlebt. (Text: ARD alpha) Deutsche TV-Premiere Mo. 25.03.2024 Das Erste
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