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    Dokumentation in 5 Teilen, Folge 1–5

    • Folge 1
      Der erste Teil berichtet über die vielen Versuche, die Alpen zu überqueren. Lange Zeit bildeten die Alpen ein unüberwindbares geologisches Hindernis im Herzen Europas. Seit jeher zieht die faszinierende Welt der Berge die Menschen in ihren Bann. Und mit Hilfe immer neuer Technologien versuchen sie, diese Giganten aus Fels zu bezwingen. Sie wollen ihre Gipfel erklimmen, ihre Schätze bergen und sie auf schnellstem Wege überwinden. Mächtige Gipfel und unpassierbare Schluchten beherrschen die Alpen, eine Barriere aus Fels, Schnee und Eis im Herzen Europas. Und doch werden sie passiert: Schon im Mittelalter sind sie Teil globaler Handelsrouten und europäischer Machtkämpfe. Zum wichtigsten Alpenpass wird der Simplon. Napoleon lässt erste Straßen über die Berge bauen, um seine Truppen so schnell wie möglich durch das felsige Terrain bewegen zu können.
      Nutznießer sind die zivilen Fuhrunternehmer. Bald schon überspannt ein Netz von Postkutschenverbindungen die Alpen. Danach kommt die Eisenbahn. Zu den ersten Strecken durch die Alpen gehört der Semmering. Doch als am meisten befahren gilt der Brennerpass – noch heute für schwere Güter eine heikle Passage. Und auch die moderne Autobahn, die den Brennerpass mit Hilfe einer der höchstgelegenen Autobahnbrücken der Welt überwindet, erfordert ständige Inspektionen und Pflege. Gerade im Winter ist das eine Herausforderung für die Männer der Autobahnmeisterei. Ihr Kampf gegen den Schnee verdeutlicht die Gefahren, die zu allen Zeiten denjenigen drohten, die versuchten, auch im Winter die Berge zu überqueren. (Text: BR)
      Deutsche TV-PremiereMo 22.06.2009arte
    • Folge 2
      Im 19. Jahrhundert erobert die Eisenbahn Europa. Doch während der Kontinent rasant zusammenwächst, bleiben die Alpen ein unüberwindbares Hindernis. Keine Lokomotive schaffte es, die steilen Höhen zu überwinden oder in den winterlichen Bedingungen des Hochgebirges zu bestehen. Da entsteht der gewagte Plan, einen Tunnel durch die Berge zu treiben. Der Mont Cenis-Tunnel soll eine zwölf Kilometer lange, direkte Verbindung zwischen Frankreich und Italien schaffen. Von zwei Seiten wird das Projekt in Angriff genommen, immer mit der Furcht, sich nach jahrelanger Schwerstarbeit im Inneren des Berges zu verfehlen. Ganz Europa blickt gebannt auf die Fortschritte der Tunnelbauer. Auf der Hightech-Baustelle im neuen Gotthard-Basistunnel: 57 Kilometer führt der längste Eisenbahntunnel der Welt durch die Berge.
      Knapp einen Kilometer tief geht es hinab in eine unbekannte Welt. Gigantische Tunnelbohrmaschinen ermöglichen heute Bauten dieser Dimensionen. Doch die Leistung der Tunnelpioniere des 19. Jahrhunderts steht dem in nichts nach. Der Film schildert das Drama rund um den Bau des alten Gotthardtunnels, in den der Ingenieur Louis Favre sein ganzes Wissen und Vermögen investierte und in dem er, nur wenige Wochen, bevor die Welt den Durchstich feiern konnte, sein Leben ließ. (Text: BR)
      Deutsche TV-PremiereDi 23.06.2009arte
    • Folge 3
      Der dritte Teil der Dokumentationsreihe folgt den Spuren der oft waghalsigen Unternehmungen, mit denen Geschäftsleute und Technikpioniere die Alpen für die Reisenden erschließen. Denn erst die Seil- und Zahnradbahnen ermöglichen den Hochgebirgstourismus in den Alpenländern. Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt sich ein neuer Blickwinkel auf die Alpen. Es geht nicht mehr darum, die Berge aus der Ferne zu bestaunen, die Menschen wollen hinauf auf die sagenhaften Gipfel von Matterhorn oder Eiger. Ausgelöst durch wohlhabende Engländer, die in immer größerer Zahl die Schweizer Alpen bereisen, beginnt der Tourismus die Region zu erobern. In einem Wettrennen um die größten Attraktionen – und damit um die Gunst und das Geld der Touristen – entstehen technische Wunderwerke.
      So wird in einem ruinösen Wettbewerb die Jungfraubahn auf einer steilen Trasse kilometerlang durch die Eigernordwand getrieben. Die Dokumentation zeigt auch den Bau der Seilbahn, die auf die Zugspitze führt, und den schwindelfreien Einsatz moderner Seilbahntechniker. Sie schlägt einen Bogen vom opferreichen Bau der ersten Zahnradbahnen bis zur heutigen alpinen Gegenwart, in der Tausende von Berg- und Seilbahnen Millionen von Menschen im Jahr hinauf auf die höchsten Alpengipfel befördern. (Text: BR)
      Deutsche TV-PremiereMi 24.06.2009arte
    • Folge 4
      Im vierten Teil der Reihe dreht sich alles um die Jagd nach einem der wertvollsten Schätze der Alpen, der Wasserkraft. Die Menschen nutzen sie zur Energiegewinnung und errichten dafür gigantische Staudämme. Seit Jahrtausenden treibt Wasser Mühlen, Pumpen und andere Maschinen an. Doch mit der Entdeckung der Elektrizität im 19. Jahrhundert bekommt die Wasserkraft eine völlig neue Bedeutung. Strom lautet das Zauberwort der Industrialisierung. Und im Wasser des Hochgebirges verbirgt sich ein gigantisches Energiepotenzial. Die Dokumentation veranschaulicht, mit welchen Anstrengungen und Opfern die Menschen seit jeher versuchen, sich diese Energie zunutze zu machen.
      Historische Archivaufnahmen zeigen, wie der Pionier Oskar von Miller zu Beginn des 20. Jahrhunderts um seine flächendeckende Elektrifizierung kämpft und schließlich mit dem Walchenseekraftwerk Technikgeschichte schreibt. Die Menschen treiben einen ungeheuren Aufwand, um die im Wasser gespeicherte Kraft zu bündeln. In abgelegenen Hochgebirgstälern entstehen Staudämme so hoch wie der Eiffelturm. Tausende von Arbeitern schaffen in Schwerstarbeit diese Staumauern. Doch die Natur lässt sich von den Menschen nicht endgültig zähmen. So kommt es am Abend des 9. Oktober 1963 in Italien zur Katastrophe. Knapp 2000 Menschen sterben, als ein Bergrutsch eine riesige Flutwelle in einem künstlich aufgestauten See auslöst. Überlebende erzählen die dramatische Geschichte, die seither untrennbar mit der Eroberung der Alpen verbunden ist. (Text: BR)
      Deutsche TV-PremiereDo 25.06.2009arte
    • Folge 5
      Mächtige Gipfel, unpassierbare Schluchten: Die Alpen bilden eine Barriere aus Fels, Eis und Schnee im Herzen Europas. Und die Eroberung des Gebirgszuges war für viele Menschen eine Vision. Die aufwendig produzierte Dokumentarreihe erzählt in fünf Teilen von menschlichen Schicksalen und den technischen Meisterleistungen, die die Erschließung der Alpen möglich machten. Durch die spektakulären Landschaften des Hochgebirges folgt sie den Spuren der Visionäre und Technikpioniere, die Geld, Gesundheit und nicht selten ihr Leben aufs Spiel setzten, um die Alpen zu bezwingen. (Text: arte)
      Deutsche TV-PremiereFr 26.06.2009arte

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