• Folge 30
      Nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler im Januar 1933 beginnen die Nationalsozialist:innen, Deutschland systematisch „umzubauen“. Am 1. Februar wird der Reichstag aufgelöst, Neuwahlen werden angesetzt. Mit Notverordnungen setzen die Nationalsozialist:innen die Grundrechte der Weimarer Verfassung außer Kraft. Sie nutzen Propaganda, um ihre Ideologie zu verbreiten und betreiben die Gleichschaltung der Gesellschaft: Sie besetzen staatliche und gesellschaftliche Institutionen mit ihren Anhängern. Trotzdem erreicht die NSDAP bei der Wahl am 5. März nur 43,9 Prozent der Stimmen. Sie kann nur mit den nationalkonservativen Parteien regieren. Deren Unterstützung muss Hitler sich sichern, denn bei der Reichstagssitzung am 23. März sollen die Abgeordneten für das Ermächtigungsgesetz stimmen. Mit diesem Gesetz könnte die Regierung ohne Zustimmung des Parlaments Gesetze erlassen. Hitlers Plan geht auf: Fast alle Abgeordneten stimmen für das Gesetz – das Parlament entmachtet sich selbst. (Text: SWR)
      Deutsche TV-Premiere Fr. 02.10.2026 SWR
    • Folge 31
      Um das Wetter von morgen in einem bestimmten Gebiet vorhersagen zu können, muss man erst mal wissen, wie das Wetter dort jetzt gerade ist. Im ersten Schritt sammeln Wetterstationen, Wetterballons und Satelliten deshalb Wetterdaten: Sie messen Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und einiges mehr. Schritt zwei ist das Berechnen. Dafür braucht man leistungsstarke Computer, die mit Wettermodellen arbeiten, also mit Simulationen, die zeigen, wie sich die Erdatmosphäre in der nächsten Zeit verändern wird, wie sich etwa Luftdruck und Temperatur entwickeln. Im dritten Schritt vergleichen und interpretieren Fachleute verschiedene Modelle und Prognosen. Daraus erstellen sie dann die Wettervorhersage. (Text: SWR)
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    • Folge 32
      Wann und warum schwitzt man? In diesem Video wird geklärt, wie Schweiß entsteht und wie er an heißen Tagen oder beim Sport abkühlend wirkt. Stinken muss jedoch nicht sein – frischer Schweiß ist geruchlos und fängt erst durch Bakterien an, zu müffeln. Warum schwitzt man auch, wenn man nervös oder gestresst ist? Die Antwort liegt in der Evolution – der Botenstoff Adrenalin spielt dabei eine wichtige Rolle. Und schließlich erklärt das Video, wozu Schwitzen noch gut ist. Denn Schweiß schützt nicht nur vor Überhitzung, sondern auch vor Krankheitserregern und er hilft sogar, Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren. Schwitzen ist die körpereigene Klimaanlage – lebenswichtig und ziemlich cool. (Text: SWR)
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