Die Hängenden Gärten von Babylon
50 Min.

Bild: ZDF und Séquana média
Die Hängenden Gärten von Babylon: ein grünes Paradies mitten im regenarmen Mesopotamien. Der Überlieferung nach geschaffen für eine Königin. Bis heute fehlt von diesem Weltwunder jede Spur. Auf der Suche nach den legendären Gärten prüfen Archäologen antike Berichte über üppig bepflanzte Terrassen und ein aufwendiges Bewässerungssystem. Wie konnte eine solche Gartenanlage versorgt werden? Und warum gibt es keine babylonischen Quellen darüber? Im 6. Jahrhundert vor Christus wächst Babylon unter Nebukadnezar II. zu einer der größten und prächtigsten Städte seiner Zeit. Prächtige Tore, Paläste und Tempel zeugen vom Reichtum des Reiches.
Nach einer späteren Überlieferung lässt der König für seine Frau Amytis einen prachtvollen Garten anlegen. Dieser soll sie an ihre grüne, bergige Heimat Medien im heutigen Iran erinnern. Griechische Autoren berichten von großen Terrassen, Pfeilern und Gewölben, auf denen Bäume und andere Pflanzen wachsen. Es heißt, dass Wasser bis in die oberen Ebenen befördert wurde. Doch eine zeitgenössische babylonische Quelle, die diese Gärten eindeutig nennt, ist bis heute nicht bekannt. Auch die großen Ausgrabungen in Babylon haben bislang keinen Beweis erbracht.
Einige Forschende vermuten das Weltwunder weiter nördlich, im antiken Ninive. Dort ließ der assyrische König Sanherib im 7. Jahrhundert vor Christus prächtige Gärten und ein aufwendiges Bewässerungssystem errichten. Wurden diese assyrischen Lustgärten später irrtümlich in Babylon verortet? Oder gibt es noch unentdeckte Spuren? Die sieben Weltwunder der Antike: legendäre Bau- und Kunstwerke, die bis heute die Fantasie der Menschen beflügeln. Sie beeindrucken durch ihre Schönheit, Größe und technische Raffinesse und sind ein Symbol für menschlichen Erfindungsgeist und Genialität. (Text: ZDF)
Nach einer späteren Überlieferung lässt der König für seine Frau Amytis einen prachtvollen Garten anlegen. Dieser soll sie an ihre grüne, bergige Heimat Medien im heutigen Iran erinnern. Griechische Autoren berichten von großen Terrassen, Pfeilern und Gewölben, auf denen Bäume und andere Pflanzen wachsen. Es heißt, dass Wasser bis in die oberen Ebenen befördert wurde. Doch eine zeitgenössische babylonische Quelle, die diese Gärten eindeutig nennt, ist bis heute nicht bekannt. Auch die großen Ausgrabungen in Babylon haben bislang keinen Beweis erbracht.
Einige Forschende vermuten das Weltwunder weiter nördlich, im antiken Ninive. Dort ließ der assyrische König Sanherib im 7. Jahrhundert vor Christus prächtige Gärten und ein aufwendiges Bewässerungssystem errichten. Wurden diese assyrischen Lustgärten später irrtümlich in Babylon verortet? Oder gibt es noch unentdeckte Spuren? Die sieben Weltwunder der Antike: legendäre Bau- und Kunstwerke, die bis heute die Fantasie der Menschen beflügeln. Sie beeindrucken durch ihre Schönheit, Größe und technische Raffinesse und sind ein Symbol für menschlichen Erfindungsgeist und Genialität. (Text: ZDF)
Cast & Crew
Regie: Olivier Lemaître
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