Miete, Rente, Wehrpflicht – Mitri Sirin fragt: Wie gerecht geht es zwischen den Generationen zu? Ruhen sich die Boomer auf Kosten der Jungen aus oder ist die Gen Z undankbar und zu bequem? Kaum ein Konflikt wird so emotional geführt wie der zwischen den Generationen: Die einen fragen sich, ob sie sich je Wohnung oder Familie leisten können. Die anderen blicken auf Jahrzehnte harter Arbeit zurück, haben das Gefühl, sich ihren Wohlstand verdient zu haben. Am Tag der Deutschen Einheit schaut Mitri Sirin auf das, was Menschen in Deutschland aktuell vereint und trennt: Er trifft junge Menschen, die mit einer Pandemie und einem Krieg in Europa aufgewachsen sind und erleben, wie Sicherheit verloren geht.
Eine Belastung, die die Gen Z im Alltag spürt. Beim Fußballspielen in Mannheim erzählen junge Erwachsene Mitri Sirin von ihren gemischten Gefühlen über den freiwilligen Wehrdienst. Julian Kamps, der sich selbst als „meistgehassten Gen-Z-Mensch“ bezeichnet, erklärt ihm die Abneigung seiner Generation gegenüber der 40-Stunden-Woche. Der „Am Puls“-Host besucht aber auch erfahrene Unternehmer, die über fehlende Leistungsbereitschaft der Jüngeren klagen, und spricht mit Rentnerinnen und Rentnern, die ihren Ruhestand genießen oder weiterarbeiten – aus Überzeugung oder weil die Rente nicht reicht.
Dabei zeigt die Dokumentation, wie unterschiedlich die Voraussetzungen sind, unter denen Menschen in Deutschland leben. Wer konnte Vermögen aufbauen – und wer startet mit deutlich schlechteren Chancen? Wer trägt die Kosten des demografischen Wandels? Und warum fühlen sich so viele, ob jung oder alt, benachteiligt? Mehr unter https://ampuls.zdf.de (Text: ZDF)