Deutsche Erstausstrahlung: 11.02.1978 ARD

    Die ehemaligen Nachtclubtänzerinnen Kikki und Chantal haben ihren Job verloren, nachdem der Besitzer des Clubs gestorben ist. Nun arbeitslos und ständig in Geldnöten, ist die einzige Chance wieder aus aller Misere rauszukommen, das geerbte Flugzeug „Emma“. Eine schrottreife Ju-52 aus den 30iger Jahren. Zusammen mit dem Chaos-Piloten Tino nehmen sie nun jeden nur erdenklichen, auch noch so verrückten, Auftrag an.

    Dabei lehrt „Donnerflug“-Emma den beiden Fluglotsen (Dieter Hildebrand und den unvergessenen Ekel-Alfred-Darsteller Heinz Schubert) was echte Panik bedeutet, sehr zur Freude der Glasereien in der Umgebung. (Text: Peter aus Würzburg)

    Spin-Off von Klimbim
    gezeigt bei Die Gimmicks

    Zwei himmlische Töchter auf DVD

    Zwei himmlische Töchter – Community

    Alex (geb. 1970) am 07.05.2014: Obwohl ich erst am Abend des 30.04. erfuhr, daß ich auf den Brückentag (02.05.) verzichten muß, habe ich mir am 1. Mai alle Folgen jeweils nach Mitternacht angeschaut und bin schlaflos in den Betrieb. Nach 36 Jahren endlich wieder mal gesehen zu haben, wie das damals war, als ich in die 1. Klasse ging, war schon sehr nostalgisch. Ich kann mich noch an Kleinigkeiten aus jeder Folge erinnern, was eigentlich für sich spricht. Meine Reihenfolge: 2-4-3-1-6-5. "Ein Sarg nach Leech" ist schon ein bemerkenswertes Stück Comedy: Schatzsuche in unheimlichem Schloß, Krimi, menschliche Schwächen, Situationskomik, trunksüchtiger Butler, Angst, Rätseln. Damals bekam ich Alpträume vom "Pfeifer" und "Oscar". Nie hat es mich losgelassen, zumal ich die Rätsellösung als 7jähriger nicht erfassen konnte. Diese Serie war besser als Didi, Otto oder Monty Python, die zu dieser Zeit auch alle populär waren. Allein das Staraufgebot war erstaunlich. Schade, daß nicht vollständig aufgeführt wird, wann welche Folge lief.
    Martin (geb. 1970) am 29.04.2014: Hallo Gab's am Mi, den 30.4.14 werden in 1Festival um 23.55 Uhr 3 Folgen Zwei himmlische Töchter wiederholt! 1. Ein Bulle nach Pamplona, 2. Ein Sarg nach Leech, 3. Ein Cowboy nach Spanien... Viel Spaß
    Guido Schümann (geb. 1963) am 13.11.2013: Als die Mini-Serie "Die himmlischen Töchter" lief, war ich 14 Jahre alt. Und ich weiß es noch wie heute, dass wir - mein gleichaltriger Freundeskreis ebenso wie ich selbst - die Episoden absolut zum Brüllen fanden. Aus gegenwärtiger Sicht und nach nochmaliger Betrachtung aller sechs Folgen möchte ich mich fast fragen, wie das nur sein konnte. Nun ja, alles hat seine Zeit, und die TV-Produktion von damals ist eben in gewisser Weise auch ein Spiegel ihrer Zeit. Während die meisten Teile mir 35 Jahre später allenfalls ein Kopfschütteln und Gähnen, aber auch ein gelegentliches Grinsen entlocken, ist "Ein Cowboy nach Spanien" damals wie heute für mich mit Abstand die sehenswerteste, da lustigste Folge. Neben dem für die 1970er Jahre typischen Klamauk lebt diese vor allem von dem stets wiederkehrenden "Was darf's denn sein, Fremder?" der weitgehend unbekannten, schon 1996 verstorbenen, für mich aber unsterblich gewordenen Schauspielerin Herta Worell. Dieses Zitat hat alle Jahrzehnte überlebt und ist als stehende Wendung in meinen und den Sprachschatz vieler Gleichaltriger eingegangen.
    Frank (geb. 1964) am 03.09.2009: Ja, ich kann mich auch noch sehr gut dran erinnern und ich durfte als Jugendlicher die Serie schauen. Bei amazon.de ist die Serie zu bestellen oder bei ebay mal nachschauen. Viel Glück.
    Rainer Mann (geb. 1970) am 16.02.2006: Ingrid Steeger - die "erste Frau" meines Lebens ;-) Um die 5-6 Jahre war ich wohl, als ich mich in diese Ulknudel verliebt hatte . "Klimbim" musste ich noch heimlich durch die Wohnzimmertüre beobachten, um einen Blick auf der kreischenden Ingrids schönen Busen zu erhaschen. Bei den "Himmlischen Töchtern" war ich dann schon alt genug, um die Serie "offiziell" mit meinen Eltern sehen zu dürfen. Busen sah man da als kleiner Lausebengel leider nicht mehr so viel, aber viele lustige andere Dinge, an die ich mich erst jetzt wieder nach Auflage der DVD erinnere: Die olle "Emma", das runde Gebäude der "Donnerfluggesellschaft", Tino, Ingrid, die immer gegen die Wand fuhr ("Setz doch Deine Brille auf" - "Kann ich nicht!" - "Warum?" - "Dann sieht mich doch die ganze Stadt!") Heutzutage sind die Zuschauer mit solchen Kalauern sicherlich nicht mehr hervorzulocken, aber Charme- und Nostalgiefaktor erheben die DVD-Box in meinen persönlichen Olymp und damit spreche ich sicherlich für viele andere meines Jahrganges :-)

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    6-tlg. dt. Comedyserie von Walter Kempley und Joseph Bonaduce, Regie: Michael Pfleghar.

    Die Ex-Tänzerinnen Chantal (Iris Berben) und Kikki (Ingrid Steeger) erben die bankrotte Charterfluggesellschaft Donnerflug und erledigen Aufträge. Der Pilot Tino Riva (Klaus Dahlen) jagt den Fluglotsen (Dieter Hildebrandt und Heinz Schubert) mindestens ebenso viel Angst ein wie das Flugzeug an sich, eine heruntergekommene Ju 52. Mama Riva (Winni Riva) ist die gute Seele, die Kikki und Chantal berät und unterstützt, auch Zimmerwirtin Frau Krause (Herta Worell) muss gelegentlich Geld vorstrecken.

    Die hemmungslos albernen Folgen dauerten eine Stunde und liefen etwa einmal im Monat samstags zusammen mit den Gimmicks.

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