Vorsicht, Falle!

    Vorsicht, Falle!

    D 1964–2001
    Deutsche Erstausstrahlung: 24.03.1964 ZDF

    Mit dieser Sendereihe warnte Eduard „Aktenzeichen XY“ Zimmermann vor „Neppern, Schleppern, Bauerfängern“. Mittels Einspielfilmchen wurden betrügerische Methoden gezeigt, deren sich Tipps anschlossen, wie man sich davor schützen kann.

    Vorsicht, Falle! – Community

    Christoph (geb. 1985) am 24.06.2015: Eduard Zimmermann war ein Genie. 99,99 Prozent der deutschen Sendungen basieren auf amerikanische oder englische Fernsehformate allein VORSICHT FALLE und XY sind deutscher Prägung. Das heisst sie basieren auf deutschen Ideen Eduard Zimmermann hat gedacht und so tolle Sendungen kreiert, anstatt wie andere Deutsche nur Formate zu kopieren. Diese Sendung war total toll und richtig klasse gemacht Wieso wurde die Serie abgesetzt ? Das ist nicht gut zu verstehen ! Die Serie hatte zu Beginn 1964 exorbitante Quoten. Und dies blieb sogar bis zum ende als Eduard Zimmermann dann in seine wohlverdiente Rente ging. Cerne übernahm die Serie und wie es so ist, wurde dies verwässert mit blöder amerikanisierter Anglizismen Sache. Sicherheitscheck. und diese hatte geringe Quoten Eduard Zimmermann ist und bleibt eine Legende und möge er dort wo er jetzt ist, genauso Anerkennung finden, wie auf Erden.
    Michael Lösch (geb. 1960) am 19.04.2009: An alle VF-Fans: auf Youtube ist die Pilotsendung aus dem Jahre 1964 mit einem besonders dickwangigen Ede Zimmermann komplett zu sehen (4 Teile a´10 Minuten)
    Felix (geb. 1985) am 19.12.2006: Sehr geniale Serie, ich finde es ebenfalls absolut schade, dass die Serie abgesetzt wurde. Waren die Zuschauerquoten so mies oder wieso wurde die abgesetzt? Neija, bleibt noch Aktenzeichen XY, die jedoch auch absolut super ist.
    Nicole Weinmann (geb. 1980) am 02.03.2006: Die Sendung Aktenzeichen xy ungelöst ist sehr hilfreich um zu sehen wie Betrüger, Mörder usw. ihre Mache abziehen und Menschen immer wieder darauf reinfallen. Deshalb ist es sehr wichtig bei unbekannten Personen sich besser schützen. Macht weiter so mit euren Sendungen!!!
    Benjamin (geb. 1983) am 24.02.2006: ICh seh das ähnlich wie Frank, die Ganoven hätten manchmal wirklich einen Preis verdient mit so einer Masche durchzukommen. "Kann ich mal ein Schluck Wasser haben" - "Ja, das Wasser ist vorne direkt neben der Schmuckschatulle" --- ;)

    Vorsicht, Falle! – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“. Ratgeberreihe, die Eduard Zimmermann konzipiert hatte und über Jahrzehnte moderierte.

    In kurzen Filmbeiträgen wurde vor Betrügern im Alltag gewarnt, die sich meist unter einem Vorwand Zugang zur Wohnung verschafften, auf den Bewohner einredeten und in einem unbeobachteten Moment die Ersparnisse plünderten. „Leider kein Einzelfall.“ Zimmermann gab dann den konkreten Hinweis, lieber niemandem in die Wohnung zu lassen. Auch Betrug durch Zeitungsanzeigen oder jede andere Art von Geschäften, bei denen man Geld versprochen bekam, aber zunächst etwas bezahlen musste, wurden als abschreckende Beispiele wieder und wieder gezeigt. Die Fälle, die sich wirklich ereignet hatten, wurden in den Filmen mit unbekannten Schauspielern nachgestellt und von einem Off-Sprecher erläutert. Die Leistung dieser Schauspieler erklärte, warum sie unbekannt waren, sorgte jedoch für zusätzliche Authentizität.

    Vorsicht, Falle! durchlief verschiedene Sendeplätze im Abend- und Nachmittagsprogramm. Die erste Sendung war eine der meistgesehenen des Jahres: Sie hatte eine Sehbeteiligung von fast 60 %, was damals 7,4 Millionen Zuschauern entsprach. Nach der Wiedervereinigung zeigte die DFF-Länderkette leicht überarbeitete Folgen. Den Ostdeutschen widmete Vorsicht, Falle! 1992 auch einige Sondersendungen unter dem Titel „Vorsicht, Falle! Extra“.

    Eduard Zimmermann moderierte 161 Sendungen in 34 Jahren. 1967 wurde er mit dem Adolf-Grimme-Preis mit Bronze ausgezeichnet. Im März 1998 übernahm seine Tochter Sabine Zimmermann die Moderation. Drei Jahre später waren offensichtlich alle Wege, allein durch Worte in eine Wohnung einzudringen, gezeigt. Weitere drei Jahre später ließ das ZDF die Idee jedoch in neuer Form unter dem Namen XY … Sicherheitscheck wieder aufleben.