
Die Archäologie, von Johann Joachim Winckelmann im 18. Jahrhundert begründet, von Heinrich Schliemann 100 Jahre später quasi per Urknall ins öffentliche Bewusstsein katapultiert und schließlich Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Entdeckungen in Ägypten und Südamerika endgültig in die wissenschaftlichen Königsdisziplinen aufgenommen, ist ihrer Natur nach eigentlich völlig ungeeignet, Aufmerksamkeit oder gar Aufregung zu erzielen und einen Platz im Populären zu finden. Die unscheinbare Altertumswissenschaft, auf Ruinen und Trümmer gegründet, hat aber durch ihre Fähigkeit, Träume zu produzieren und Triumphe zu ermöglichen, ihr Aschenputtel-Dasein schnell hinter sich gelassen und einen unnachahmlichen Siegeszug angetreten. Mit der Dokumentarreihe möchte das ZDF wichtige Stationen dieses Siegeszuges nachzeichnen … (Text: ZDF)
![]() |
Die Katastrophe dauerte rund 20 Stunden, danach hatte der Ausbruch des Vesuv im Jahr 79 nach Christus die Städte Herculaneum und Pompeji unter einer 20 Meter hohen Asche- und Lavaschicht begraben. Es war eine der großen Tragödien der Menschheit – und ein Glücksfall für die Wissenschaft: der Untergang von Herculaneum und Pompeji. Vor rund 300 Jahren sind die verschütteten Städte am Vesuv entdeckt worden, zwei der wichtigsten Schatzkammern aus der Antike, die noch immer erforscht werden, inzwischen mit den modernsten Methoden. (Text: ZDF)
Crew | ||
|---|---|---|
| Regie | Marc Brasse | |
| Christopher Gerisch | ||
| Jens Nicolai | ||
| Andreas Sawall | ||
| Saskia Weisheit | ||
