
Wir schreiben das Jahr 2032, die Menschen bevölkern einen noch unbekannten Teil der Erde: den Ozean. Die SeaQuest ist ein Unterwasserseebot, das die noch nicht besiedelten Gebiete der Meere erforscht. Unter der Leitung von ihrem Captain (gespielt von Roy Schneider) erlebt die Crew, unter denen sich auch ein 16jähriges Genie befindet, viele aufregende Abenteuer. (Text: Sabine A.)
Allison Brody, die Mutter von Lieutenant James Brody, erwacht ohne Wissen ihres Sohnes, der seine Mutter für tot hält, aus dem künstlichen Kälteschlaf. Vor vielen Jahren hatte sie sich in den so genannten „Cyroschlaf“ versetzen lassen, weil sie an einem tödlichen Virus litt, für den noch kein Gegenmittel gefunden war. Allison nimmt Kontakt zu ihrem Sohn auf, ohne sich jedoch zu erkennen zu geben. Erst als ein Unbekannter einen Mordanschlag auf sie verübt und Brody Allison sie in letzter Sekunde rettet, gesteht sie ihrem Sohn ihre wahre Identität. Brody nimmt seine Mutter mit an Bord der seaQuest, und mit Hilfe einer Gehirnanalyse kann Allison sich schließlich wieder daran erinnern, auf Grund welcher Umstände sie sich mit dem Virus infiziert hatte. Ein junger Mann namens Thomas hatte für Allisons tödliche Erkrankung gesorgt, um sie daran zu hindern, ihn wegen des Mordes an ihrer Freundin zur Rechenschaft zu ziehen. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei dem Schuldigen um General Thomas, den derzeitigen Obersten Befehlshaber der seaQuest. Brody stellt den General zur Rede … (Text: RTL)
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Regisseur Irvin Kershner gestorbenInszenierte „Das Imperium schlägt zurück“, „Sag niemals nie“ und „SeaQuest“ (29.11.2010)57 tlg. US-Science-Fiction-Serie von Rockne S. O’Bannon („SeaQuest DSV“; 1993–1995 / „SeaQuest“ 2032; 1995).
Im Jahr 2018 existieren die ersten Kolonien unter Wasser. Das Unterseeschiff „SeaQuest“ dient gleichzeitig ihrer Sicherheit und wissenschaftlichen Zwecken. Captain Nathan Bridger (Roy Scheider) hat das Kommando, zur Besatzung gehören die Wissenschaftsoffizierin Dr. Kristin Westphalen (Stephanie Beacham), Commander Jonathan Ford (Don Franklin), Lieutenant Catherine Hitchcock (Stacy Haiduk), das junge Computergenie Lucas Wolenczak (Jonathan Brandis), Sicherheitschef Manilow Crocker (Royce D. Applegate), Benjamin Krieg (John D’Aquino) und Tim O’Neill (Ted Raimi). Als Leutnant zur See gehört zur Mannschaft noch Darwin, ein Delphin, den Bridger vor Jahren aus einem Fischernetz befreit hat. Eine Erfindung von Lucas übersetzt Darwins Delphinlaute in menschliche Sprache und umgekehrt.
Die „SeaQuest“ wird später bei einer Ozeankatastrophe zerstört und durch ein kleineres Schiff ersetzt. Westphalen, Hitchcock, Krieg und Manilow sind auf dem nicht mehr dabei, neue Besatzungsmitglieder sind James Brody (Edward Kerr), Tony Piccolo (Michael DeLuise), Dr. Wendy Smith (Rosalind Allen), Dagwood (Peter DeLuise), Ortiz Miguel (Marco Sanchez) und Lonnie Henderson (Kathy Evison). 13 Jahre später, im Jahr 2032 – Bridger ist inzwischen in Rente – ist Oliver Hudson (Michael Ironside) für kurze Zeit neuer Kapitän.
Man wusste im Nachhinein, was man an Flipper hatte, dessen Freunde sein Delphinisch verstanden und aus einem kurzen Schnattern und Flöten heraushören konnten, dass dreieinhalb Meilen in nordöstlicher Richtung ein Segelboot mit vier Kindern an Bord in Seenot geraten war. Die Kommunikation mit Darwin war zwar technisch ausgefeilter, inhaltlich aber desillusionierend. Als der Delphin einmal zu sterben droht, sagt Darwin zum Captain Dinge wie: „Bridger ist Familie“ und: „Darwin liebt Bridger“, und gerade, als es scheinbar gar keine Hoffnung mehr gibt, kommt Darwins Mutter mit ein paar rettendenden Algen angeschwommen, und Bridger sagt: „Hallo, Mama.“
Produzent der Serie war Steven Spielberg. Die einstündigen Folgen liefen am Samstag- bzw. Sonntagnachmittag, nachdem die ersten vier Folgen mittwochs in der Primetime durchgefallen waren.
