Motorama

    A 1965–1970

    Österreichische Motorsportsendung.

    Motorama – Community

    unbekannt am 15.04.2013: Kennmelodie zur Sendung "Motorama" ist von Francis Lai
    Peter Thomas Suschny (geb. 1962) am 25.09.2011: Trotzdem es jetzt 41 Jahre her ist, obwohl zahlreiche Bücher, Biographien, eine 5-teilige Serie in der Autorevue 1990, viele Filme im ORF 1970, 1990, 1995, 2000, 2005 und 2010, 2 Kinofilme 2010 und sogar eine Oper 2009 erschienen ist, nichts liegt so im Dunkeln wie "Motorama" - eine Serie zum Thema Autorennsport und Fahrsicherheit mit unter anderem Jochen Rindt, Dr. Gunther Philip (Arzt, Schwimm-Meister, Tourenwagen-Rennfahrer und Schauspieler), Johannes Graf Czernin (Wettermoderator im ORF) und Lucky Schmidtleitner (Regie). Mit karger Information und einigen Telefonaten und Mail-Verkehr 2004 mit dem Jochen Rindt-Historiker Erich Walitsch www.jochen-rindt.at (der auch an beiden Kino-Biographien 2010 und als Statist an der Oper 2009 teilgenommen hat und 1990 dem Verfasser dieser Zeilen bei einer Ausstellung zum 20. Todestag von Jochen Rindt sehr geholfen hat und 1992 an einer Sonderausstellung zum 50. Geburtstag des Champions im Automobilmuseum Stockerau wesentlich beteiligt war) konnte ein wenig über die Sendung zusammengestoppelt werden: es ging - neben den Hinweisen auf die neuesten Ereignisse aus dem F 1-Rennsport des bedeutendsten deutschsprachigen Rennfahrers seit dem Tod von Wolfgang Graf Berge von Tripps im September 1961 und ab 1965 die Jochen Rindt-Show, die dann noch mindestens bis 1977 gelaufen ist - um das Thema "Fahrsicherheit", Jochen Rindt war nicht nur Testfahrer für die neuesten Semperit-Reifen am Testgelände Kottingbrunn, er war auch ein Befürworter des Angurtens im Auto, was in den 1960er Jahren noch eine Rarität war (er selber fuhr während seines Unfalls deshalb ohne Gurten-Anlegen - im Nachhinein ein fataler Fehler - weil in der Rennsaison 1970 Jacky Ickx haarscharf einen Feuerunfall überlebte und im Juni 1970 sein bester Freund Piers-Raymond Courage in den Dünen von Zandvoort verbrannte - die Anzahl der Feuerunfälle war noch bis weit in die 1970er Jahre schuld am Tod einiger Fahrer, Roger Williamson 1973 oder Ronnie Peterson 1978 als prominente Beispiele). Er zeigte auch bei geöffneter Fahrertüre die beste mögliche Haltung am Volant und wie man vor allem bei Schnee und Eis im Winter am idealsten fährt. Leider ist bis heute nicht einmal die Kennmelodie von "Motorama" erhältlich. Den aller letzten Beitrag drehte Jochen Rindt noch am Unfalltag in Monza, wenige Minuten vor der Todesfahrt wurde der in der allerersten Nachruf-Biographie von Thaddäus Podgorski unmittelbar im September 1970 noch in "Sport Panorama" ausgestrahlte Beitag eingespielt, wo Jochen Rindt noch wegen einsetzenden Motorenlärms sich der Boxen nähernder Boliden meinte "Das war nicht gut, das ist zu laut, ich werde das nach dem Training noch einmal drehen", sprach es, stieg in seinen Lotus 72 und kehrte nicht mehr lebend wieder. Aktuelle Forschungsergebnisse des Österreichischen Werbemuseums, Peter Thomas Suschny, Hauptstraße 150/5, A-1140 Wien

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