M.O.T.

    M.O.T.

    D 1976–1978
    Deutsche Erstausstrahlung: 15.11.1976 ARD
    Alternativtitel: Music on Top

    Musiksendung des Norddeutschen Rundfunks (NDR), konzipiert als Nachfolgesendung des langlebigen „Musik aus Studio B“. Im Gegensatz zum Vorläufer kam „MOT“ ohne sichtbaren Moderator aus, angesagt wurde nur noch aus dem „Off“. Zunächst gab es drei deutschsprachige Interpreten mit bekannten Songs, dann internationale Musiker und ein „MOT Special“. Zu guter Letzt durfte ein Gaststar auftreten. Zwischendurch tanzte das Hamburger Fernseh-Ballett.

    Fortsetzung von Musik aus Studio B

    M.O.T. – Community

    TV-Zuschauer (geb. 1962) am 11.05.2015: Von den 11 Ausgaben die vom NDR für das ARD-Programm produziert wurden, sind heute leider nur noch 3 Ausgaben im Archiv des NDR verfügbar. Es sind dies die Folgen vom 15.11.1976, 19.12.1977 und 20.04.1978. Diese drei Ausgaben können ohne weiteres über NDR-Media, bzw. den Mitschnittservice des NDR, als DVD-Mitschnitt für den privaten Gebrauch bestellt und erworben werden. Kostenpunkt pro Folge 35,00 Euro. Wobei bei einer Sammelbestellung von mehreren Folgen ein Rabatt von 10% gewährt wird. Das heißt also zwei Folgen kosten nicht 70,00 EURO sondern nur 63,00 EURO. Wer gleich alle drei Folgen anfordert der bezahlt demnach also nicht 105,00 Euro sondern nur 94,50 EURO. Das vielleicht an dieser Stelle als kleiner nützlicher Hinweis für alle die sich ebenfalls noch für diese Sendung interessieren sollten. Und 3 Sendungen sind ja immerhin auch besser als gar nichts.
    Stefan_G (geb. 1963) am 04.01.2015: Die Serie ist total in Vergessenheit geraten. Erinnerungen daran habe ich keine mehr. Auch da sollte mal "1festival" sehen, daß die Sendungen wiederholt werden. P.S.: Wolf-Dieter Stubel hatte bis Anfang der 90-er die "Internationale Hitparade" auf NDR 2 präsentiert, wo mir seine brummige sonore Stimme auffiel. Danach wechselte er zu NDR 1 Welle Nord - und irgendwann zu dem Privatsender "Radio NORA". Da ich diesen Sender lange nicht mehr gehört habe, weiß ich jetzt auch nicht, ob dort immer noch die "Internationale Hitparade" moderirrt.
    Stefan (geb. 1967) am 29.05.2011: fand selbst die Sendung damals gar nicht schlecht, zumal immer wieder mal Stargäste zum Gesangsmikro griffen, die wirklich toll singen konnten. Wie beispielsweise Peter Gilmore, der damals als Kapitän bei der "Onedin-Linie" auch Deutschland eroberte. Wolf-Dieter Stubel macht übrigens heute die "Internationale Hitparade" auf Radio NORA.
    Gyuri (geb. 1993) am 02.12.2007: Nee, war doch eine andere Sendung, und zwar Mot, eine Zeichentrickserie, die genau gleich heißt. Hätte mich jetzt auch gewundert...
    Gyuri (geb. 1993) am 26.11.2007: Lief das nicht auch auf dem alten Nickelodeon Deutschland? Bin mir ziemlich sicher, also der Name ist gleich...

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Music On Top – Musik an der Spitze. Schlagershow.

    MOT war die Nachfolgesendung von Musik aus Studio B, und nachdem es dort gleich um mehrere Moderatoren Querelen gegeben hatte, verzichtete man hier eben komplett auf Moderation. So reihten sich nur die Auftritte der Schlagerstars aneinander, die lediglich von einer Stimme aus dem Off angekündigt wurden. Diese Stimme gehörte Wolf-Dieter Stubel, der erst in der vorletzten Sendung erstmals auch auf dem Bildschirm zu sehen war. Regie führte Rainer Bertram. Neu war, dass nun auch fremdsprachige Lieder gesungen wurden, die jedoch in der Minderzahl blieben. Das Hamburger Fernsehballett tanzte wieder dazu.

    Die Sendung vom 5. September 1977 fiel aus, weil die ARD die Show wegen der Entführung von Hanns-Martin Schleyer nicht angemessen fand. Es war die einzige Programmänderung am Entführungstag.

    Bei den Montagsmalern trat im Januar 1978 als eine der beiden Mannschaften die Sendung MOT an, die u. a. durch Stubel und die Sängerinnen Juliane Werding und Dorthe vertreten wurde. Nach elf Sendungen wurde MOT eingestellt, weil der ARD damals die nur noch acht Millionen Schlagerfreunde zu wenig waren.