Kater Mikesch

    Kater Mikesch

    Augsburger Puppenkiste (s/w-Version)

    D 1964
    Deutsche Erstausstrahlung: 22.11.1964 ARD

    Die Geschichte vom sprechenden Kater Mikesch (unvergleichlich gesprochen von Max Bößl) wurde erstmals im November/Dezember 1964 ausgestrahlt, in 6 Teilen, nach dem Buch von Josef Lada, übersetzt von Otfried Preußler.

    Auftretende Figuren u.a.: Mikesch, Pepik, Schusters Großmutter, Ziegenbock Bobesch, Schweinchen Paschik (mit den beiden und einem Schubkarren besucht Mikesch die Machowitzer Kirchweih – auf der Rücktour haben sie allerdings statt des schönen Schubkarrens ein knatterndes und Funken sprühendes Motorrad vorgefunden), dann ein Gemeindehirt, der Leierkastenmann Babaschek, Schreiners Mariechen aus Dalleschitz, der böse Tonda, Hund Sultan, zwei Banditen, Maunzerle, drei „Zigeuner“, der Zirkusdirektor Klutzky und seine Tochter Oluschka.

    Mikesch wurde so populär, daß er vom Hessischen Rundfunk anschließend mit der Fernseh-Ansagerin Hilde Nocker zusammengespannt wurde, um die Kindersendung „Ich wünsch mir was“ zu moderieren, gemeinsam mit dem Studiobiber Schlurf. Auch in „Wir warten aufs Christkind“ am Heiligen Abend verschönten die beiden den ungeduldigen Kindern die Wartezeit. – 1976 wurden die „Geschichten aus Holleschitz“ gesendet: Mikesch sitzt mit seinen Freunden (Pepik, Bobesch, Paschik, Maunzerle) im Stall. Sie erzählen sich die Geschichten von dem Leierkasten Dideldum, der für seinen kranken Herrn sammeln geht, von dem unzufriedenen Schweinchen Pischak, von den Abenteuern des Ziegenbocks Kokesch in der Hölle, von der Sache mit dem Schubkarren Poltrian und von dem Märchen des Hundes mit dem Glöckchen. – 1985 wurde „Kater Mikesch“ mit neuen Puppen und Stimmen sowie leichten inhaltlichen Veränderungen erneut verfilmt und gesendet, diesmal in Farbe und in vier Teilen. (Text: Carsten Menkhoff)

    Neue Version als Kater Mikesch (1985)

    Kater Mikesch – Kauftipps

    Kater Mikesch – Community

    Erwin (geb. 1953) am 22.11.2010: Hallo Ute, Kann man die Dvd vom Kater Mikesch von 1964 noch beim Kartstadt oder anderswo erwerben?
    Matthias (geb. 1980) am 17.02.2007: @ unbekannt (bzw. Annette) vom 16.04. 2006: Es dürfte sich beide dem Dialekt, der hier und da nicht zu überhören war, wohl um Augsburgerisch gehandelt haben (auch wenn versucht wurde, hochdeutsch zu sprechen) :) Gespielt hat die Serie jedoch in böhmischen Landen - was bei der Neuverfilmung in Farbe dann auch deutlich zu hören war.
    Ute (geb. 1959) am 29.01.2007: Bin Liebhaber der Augsburger Puppenkiste und habe nach langem Warten beim 125. Jubiläum von Karstadt eine DVD für 19,95 EUR erworben, darauf sind alle Folgen der "alten und wahren Kater Mikesch" sowie die alten Folgen von Jim Knopf, war total begeistert.
    unbekannt am 16.04.2006: Liebe Kater-Mikesch-Fans, gern denke ich zurück an die Zeiten, als wir mit roten Ohren und Wangen den Kater Mikesch durch seine zauberhafte Welt begleitet haben. Aber ich stelle mir heute ernsthaft die Frage, die mir keiner beantworten kann: Welchen Dialekt hat der Kater gesprochen? Und wo befindet sich das Dorf Holleschitz? Ich würde mich über zahlreiche (hoffentlich richtige Antworten) freuen und grüße herzlich, Annette Schelb
    rudolfine soultan (geb. 1957) am 17.01.2006: ich hatte kein sehr schönes leben , aber eine meiner schönsten erinnerungen war mein über alles geliebter kater mikesch . rudolfine , wien

    Kater Mikesch – News

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    6 tlg. Marionettenspiel aus der Augsburger Puppenkiste nach dem Buch von Josef Lada und Otfried Preußler, Regie: Sepp Strubel.

    Mikesch ist der vorbildliche Nachwuchs. Er ist klug, anständig und brav, nur eben ein Kater. Er wohnt in dem kleinen Dorf Holleschitz bei Schuster Pepik, der ihm das Sprechen beigebracht hat. Mikesch bringt nun seinerseits dem Schweinchen Paschik das Sprechen bei, und die beiden werden dicke Freunde. Dann zerschlägt Mikesch dummerweise den Rahmtopf von Schusters Großmutter und zieht, vom schlechten Gewissen geplagt, mit Paschik hinaus in die Welt, um Geld für Ersatz zu verdienen. Unterwegs lesen sie weitere Tiere auf, die sie sprechen lehren, den Ziegenbock Bobesch und das Kätzchen Maunzerle. Sie müssen sich gegen ein paar böse Gestalten zur Wehr setzen, dabei wird Mikesch von Zigeunern gefangen genommen. Die anderen Tiere ziehen zurück nach Holleschitz, ohne zu wissen, was aus Mikesch geworden ist. Der ist inzwischen wieder frei und lässt sich unter dem Künstlernamen Don Miko de la Maukando von einem fahrenden Zirkus anwerben. Doch eines Tages bekommt er Heimweh, kündigt in Holleschitz seine Rückkehr an und wird freudig empfangen.

    Die Stimme des Katers gehörte Max Bößl, der später auch das Urmel aus dem Eis sprach. Mikesch erreichte eine enorme Popularität und musste fortan auch in anderen Sendungen Dienst schieben, so z. B. in Ich wünsch’ mir was mit Hilde Nocker. Im Dezember 1985 zeigte die ARD eine vierteilige Neuverfilmung von Kater Mikesch, wieder aus der Augsburger Puppenkiste.

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