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Cass heißt eine Siedlung in den Bergen West Virginias – sie sieht aus, als wäre die Uhr hundert Jahre zurückgedreht worden in eine Zeit, in der die Bewohner noch im nahe gelegenen Sägewerk arbeiteten. Das Werk ist längst Geschichte, es wurde vor einem halben Jahrhundert Opfer eines Feuers. Aber der Ort blieb erhalten und ist inzwischen ein nationales Kulturgut, ebenso wie die Waldeisenbahn, die von Eisenbahnfreunden und dem Staat West Virginia bereits vor vier Jahrzehnten gerettet wurde. Dazu gehört auch die größte Flotte von Waldbahnlokomotiven in den Vereinigten Staaten von Amerika. (Text: hr-fernsehen)
Vor 40 Jahren war die Deutsche Bundesbahn stolz darauf, dass sich ihre Dampfloks das Rauchen abgewöhnten. Einer Handvoll Eisenbahnfans aus dem Raum Tübingen/Balingen gefiel das nicht, sie wollten die alten Dampfrösser am Leben erhalten und gründeten die Eisenbahnfreunde Zollernbahn, EFZ. Im April 1973 organisierten sie ihre erste Dampfsonderfahrt. Nun ist der Verein 40 und im besten Schwabenalter, möglich wurde das nur durch einen fürsorglichen Vater – den langjährigen 1. Vorsitzenden Klaus Bogenschütz. Die Sendung blickt in die Vergangenheit der EFZ, aber auch mit Volldampf nach vorn. (Text: SWR)
Irlands Eisenbahngeschichte begann 1834 mit der ersten Strecke zwischen Dublin und dem Hafen im Süden Dun Laoghaire. Tausende von Bahnkilometern wurden in den folgenden Jahren gebaut. An diese Tradition erinnert die „Golden Vale International Railtour“. Bahnfreunde aus aller Welt fahren in jedem Frühjahr mit einem historischen Zug von Dublin aus einmal rund um die Insel. Entlang der Strecke liegen Zeugen irischer Dampf-Tradition wie die historische West Clare Railway, die Fintown Railway oder auch die neu gebaute Schmalspurstrecke von Stradbally. Ein wunderbar dampfendes Wochenende: langsam, gemütlich und mehr dem Weg als dem Ziel verpflichtet. (Text: hr-fernsehen)
Wenn die Sonne lacht und es überall grünt und blüht, schlägt ihre Stunde, dann haben Park- und Gartenbahnen Hochsaison. Bei den Parkbahnen sitzen Lokführer und Passagiere je nach Spurweite auf oder in den Fahrzeugen – und spielen „Eisenbahnfahren“, wie auf der großen Bahn. Während bei der Parkeisenbahn das Fahrvergnügen im Vordergrund steht, ist es bei den Gartenbahnen eher der Betrieb der Bahnen. Sie sind zur Personenbeförderung nicht geeignet. Wenn sie allerdings durch Blumenbeete rattern, über Bächlein und kleine Hügel hinauf, dann lacht auch hier das Eisenbahnerherz. (Text: ARD)
Östlich von Berlin gibt es seit 1897 die Buckower Kleinbahn, eine Zweigstrecke der Preußischen Ostbahn die im Laufe ihrer Geschichte nie erweitert wurde, wohl aber verbreitert. Ursprünglich eine dampfbetriebene Schmalspurbahn, ist sie seit 1930 eine normalspurige Straßenbahn mit einer Strecke von knapp fünf Kilometer Länge und einer einzigen Zwischenhaltestelle. Große Probleme gab es 2010, als über ein Kilometer Oberleitung gestohlen wurde. Dank vieler Sponsoren konnte die Bahn jedoch gerettet werden. Zwei Schätze besitzt die Strausberger Eisenbahn. Ihr gehört eine Eisenbahn, die wie eine Straßenbahn aussieht und eine elektrische Fähre. Die Oberleitungsfähre braucht für die knapp 400 Meter über den Straussee sieben Minuten. Sie ist die älteste Fähre dieser Art in Deutschland. (Text: SWR)
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