Die Fernfahrer

    Die Fernfahrer

    D 1963–1967
    Deutsche Erstausstrahlung: 17.02.1963 ARD

    Hauptfiguren der Serie sind Martin Hausmann, der sich mit dem Lastzug seines

    verstorbenen früheren Chefs selbstständig gemacht hat, und sein Beifahrer Philip Müdel.Als gute Seele des Betriebs fungiert Frau Stadler, die Witwe des ehemaligen Lastzugbesitzers. Als eine Art Übermutter versorgt sie die beiden nicht nur mit herzhaften Essen sondern auch mit vielen guten Ratschlägen.

    Da der Lastzug der Spedition Hausmann, ein Haubenwagen des Typs Büssing 8000, schon etwas in die Jahre gekommen ist, müssen Martin und Philip öfters den Spott ihrer Kollegen mit moderneren Lastwagen ertragen. Rivalitäten gibt es insbesondere mit Kerrer, der zu Serienbeginn gerade einen neuen Lastzug bekommen hat. Doch trotz der Konkurrenz und manch hämischen Wortgefecht – wenn Not am Mann ist, hilft man sich gegenseitig.

    Regisseur Theo Mezger wollte mit der Serie eine realistische Darstellung des Fernfahrer-Gewerbes zeigen. So wird der Wettlauf mit der Uhr, der heute in Zeiten der Just-In-Time-Produktion jeden Fernfahrer begleitet, zu einem Spannungsmoment. Aber auch mit zwielichtigen Gestalten, die es auf die Ladung abgesehen haben oder die Fernfahrer für ihre kriminellen Aktionen missbrauchen wollen, müssen sich Martin und Philip herumschlagen. Auch wenn es zwischen den beiden ab und zu Reibereien kommt, da Martin ein sachlicher, korrekter und pünktlicher Chef ist und Philip ab und zu über die Strenge schlägt und zudem verliebt ist, können sich die beiden immer gut gegenseitig helfen – während heute die Lkw-Fahrer auf der Strecke meist alleine unterwegs sind. (Text: Holger Frels)

    Die Fernfahrer auf DVD

    Die Fernfahrer – Community

    Thomas (geb. 1957) am 28.12.2014: Vermutlich war bei diesem Wagen die Schlafkoje nachträglich von einem Aufbauhersteller an das Fahrerhaus angebaut und lag deswegen unter der Plane. Man kann das gut sehen in der 36. Minute der vorletzten Folge (Der Steinbruch), als der Wagen ohne Plane erscheint
    Stefan (geb. 1959) am 03.11.2014: Das habe ich immer gerne mit meinen Eltern gesehen und den LKW mit Lego nachgebaut. Natürlich brauchte ich auch mehr LKW-Modelle von Corgy und Dinky Toys sowie ein LKW-Quartett. Ich habe mich nur immer gefragt, wo im Führerhaus noch Platz für die Kojen waren, denn die Außenaufnahmen zeigten ein eher schmales Fahrerhaus, während innen der Kojenbereich sichtbar war. Rätsel...
    P8 (geb. 1953) am 29.01.2010: als kleiner Junge habe ich leider nicht alle Folgen dieser Serie sehen können. Durch die wirklich gute DVD bin ich jetzt auf dem neuesten Stand. Interessant ist, dass die Kinder von einem der Hauptdarsteller ( Gernot Duda ) in einer Folge mitspielen konnten. Einer der beiden Jungs spielt heute in der Serie " Die Rosenheim Cops " den Leiter der Polizeidienststelle( Herr Achtziger)
    Ronny Wozny (geb. 1956) am 22.03.2009: Hallo,bin baujahr 56 und habe "Die Fernfahrer" früher immer gesehen.Einfach toll,das ich es mir jetzt auf DVD ansehen kann.Heute bin ich selber einer.
    Ralf aus Essen (geb. 1961) am 12.03.2009: Jawoollll, Dei Fernfahrer gibt es seit einiger Zeit als DVD, unter ARD-Video und im Handel. Ca. 30,00 Mäuse.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    12-tlg. dt. Abenteuerserie von Theo Mezger, Günter Herburger, Werner Bardili und Rolf Defrank, Regie: Theo Mezger.

    Der Trucker Martin Hausmann (Rudolf Krieg) und sein Beifahrer Philip (Pit Krüger) fahren Fracht durch Deutschland. Ihr Fahrzeug hat Hausmann Frau Stadler (Charlotte Schreiber-Just) abgekauft. Es ist ein ziemlich alter Lastzug, dessentwegen sich die Kollegen in der Verteilerstelle gelegentlich über sie lustig machen. Die anderen Fernfahrer sind Hartlieb (Klaus Höhne), Kerrer (Gernot Duda) und Bosk (Edgar Hoppe). Lilly (Monika Berg) ist die Tochter des Gastwirts Latzke (Adolf Gerstung) und eine Freundin der Fernfahrer, die manchmal mitfährt. Hausmanns und Philips Fracht sorgt regelmäßig für Komplikationen, denn oft wissen die beiden nicht so genau, was sie da geladen haben, sondern lediglich, wann und wo die Fracht abgeliefert werden soll. Hat man ihnen dann Schmuggel- oder Hehlerware untergejubelt, wird die Situation schwierig.

    Die Serie lief in sehr loser Folge sonntagnachmittags und brachte es deshalb innerhalb von fünf Jahren nur auf zwölf Folgen, deren Länge zwischen 30 und 60 Minuten schwankte.

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