Beim Bund

    Beim Bund

    D 1981
    Deutsche Erstausstrahlung: 21.01.1982 ZDF

    Roland Weber (Hans Jürgen Müller) hat sich nach seinem Abitur für zwei Jahre als Zeitsoldat (kurz: „Zett Zwo“) verpflichtet. Wie er den Übergang von der zivilen in die viel rauhere militärische Umwelt mit ihrer strammen Hierarchie bewältigt, und welchen Problemen sich die jungen Soldaten „beim Bund“ gegenübersehen, das schildert die neue Serie in neun voneinander unabhängigen Geschichten. (Text: Hörzu 2/1982)

    Beim Bund – Community

    leevancleef am 16.04.2015: Warte schon seit Jahren auf eine Wiederholung oder DVD-VÖ.
    Aber da tut sich nichts und m. E. wird sich auch nichts mehr tun.
    Heute politisch unmöglich. Kann mich zwar nur noch vage erinnern, aber es gab nach der Ausstrahlug heftige Proteste seitens Bundeswehr und Politik. Der Tenor war "alles falsch und realitätsfremd dargestellt". Bezog sich wohl auf die irren Schikanen der Feldwebel u. ä. und den Umgangs- Kasernenhofton, bei dem selbst Zuhälter und Nutten die Flucht ergriffen hätten.
    So was wird sich das öffentlich rechtliche Fernsehen heute nicht mehr trauen zu zeigen.
    Übrigens, die große Flatter gibt´s auf DVD.
    Ralf Kollmann (geb. 1960) am 19.01.2015: Echt Schade - wenn nicht eine Schande, dass diese Serie nicht wiederholt wird. Obwohl die öffentlich rechtlichen Medien mit Wiederholungen nicht geizen - von den privaten mal abgesehen. Teile Serie Beim Bund wurde auch in der Herzog Albrecht Kaserne in Münsingen gedreht. Ich werde es nie vergessen. Es war Dez. 1981 / Jan/Feb. 1982, es war, wie immer auf der Schwäbischen Alb, saukalt. Dennoch wurde bei sonnigem aber kalten Tagen, Sommerszenen abgedreht. Wir - die aktiven, standen im Parka und konnten die, in sommerlich hochgekrempelten Hemden Statisten und Darsteller, nur bedauern. Eines, und da bin ich mir sehr sicher, werden die Statisten und Darsteller nicht vergessen haben. Es war im Mai oder Juni 1982 - die Dreharbeiten fanden im Gebäude der Ausbildungskompanie statt, gerade mal 50m von unserem Kompaniegebäude der 1./283 ebenfalls in Münsingen. Wir hatten, wie immer, um 13 Uhr Kompanie antreten. Ist BW - Alltag, also nur kurze Informationen und dann abrücken in die Stammeinheiten. Unser Schirrmeister jedoch, sah sich genötigt, und dabei hatte er seinen Riesenspaß, die "Soldaten" der Serie einmal unter den, damals geltenden, militärischen Bedingungen einmal deren Anzugsordnung zu checken. Pech für die armen Drehteilnehmer. Dieser Haudegen wurde wenige Wochen später in den verdienten Ruhestand entlassen (Nur erwähnt, damit ihr euch ein Bild machen könnt) - dieser Graue, Gift und Galle spuckende Hauptfeldwebel kam über die Statisten und sorgte Lautstark (der hatte aber auch ein Organ) für Ordnung - von der Grundstellung über die Bekleidung, über das Sprechen bis hin zum Haarschnitt, er hat wahrlich nichts ausgelassen, machte er denen sowas von Feuer unterm Allerwertesten, da blieben bei uns kein Auge trocken - sorry, war leider so - vor lachen. So, nach Meinung meines Zugführers, hatte er diesen Schirrmeister schon lange nicht mehr erlebt.
    Man kann also sagen, dass an diese Serie auch heute zeitgenössisches, authentisch wiedergeben kann. Ich habe sie gerne gesehen und konnte 1 zu 1 Vergleiche anstellen. Alles in Allem - sehr unterhaltsam und schlüssig im Thema. Ein Leben ohne Handy, Computer, Facebook usw.
    Prädikat: Besonders wertvoll! Also nutzt unsere GEZ - Gebühren und zeigt mal wieder gutes, deutsches Filmgut.
    ilse Huth (geb. 2018) am 04.04.2014: In der Serie "Beim Bund" spielte unser Kater
    Moritz in dem Teil -Katzenfelle -mit.Unser Sohn wurde mit dem Kater zweimal von zuhause zu Dreharbeiten nach Kiel
    abgeholt. Gern hätte ich die Sendung noch
    einmal gesehen, da wir keine Aufzeichnung
    und kein Foto von Moritz haben. Kater Moritz
    wurde kurz danach vergiftet.
    tomm (geb. 1963) am 10.04.2012: Tja, würde die Serie auch gerne noch mal sehen. Leider haben die öffentlich rechtlichen Sender nicht wirklich ein Interesse, den Gebührenzahlern die Filme, die sie gerne sehen möchten, nochmals zu zeigen.

    Das war schon bei der "Großen Flatter" so, einem Film, der in Unterrichten gezeigt wird und der mit hochkarätigen Schauspielern besetzt war. Hier gibt es ganze Foren voll Berichte über Leute, die den Film gerne sehen möchten, doch vom ö.r. Absagen wegen angeblichem Nichtinteresse für die Allgemeinheit erhalten.

    Finde ich ne ziemliche Sauerei.. na dafür haben wir tolle Vorabendserien und dürfen uns da auch Werbung reinziehen.

    schade...

    und 35 Euro für eine Folge?! Wenn das stimmt, haben die nicht mehr alle stramm :-(
    shorty am 29.08.2011: Ich habe 1981 unser Haus in Flensburg gebaut,im Früjahr 81 erschien eine männliche Persohn auf meinem Grundstück und fragte mich wie weit mein Haus in ca 4 Monate sei,ich Erklärte ihm Dach ,Fenster und Verbländer sind dann fertig,die Antwort OK.Ich hatte alles vergessen,und auch nicht ernst genommen.Monate später meine Frau und ich auf dem Weg zu unserem Haus,wir vielen aus allen Wolken eine Ansammlung von Menschen
    Autos und Schienen.Ein Tag wurde gedreht,ich bekam eine abgemachte Geldsumme.Leider habe keine Kopie,nur von mir in Super acht mitgefilmten
    Aufnahmen.Hätte ja gerne dehn Film ich weis leider nicht welche Folge es ist,muss aber im Raum Flensburg-Schleswig sein.
    M.f.G.shorty.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    9-tlg. dt. Episodenreihe mit abgeschlossenen Geschichten und wechselnden Hauptdarstellern über das Leben in der Bundeswehr und die damit verbundenen Probleme.

    Außer Schauspielern wie Hans Jürgen Müller, Rainer Goernemann, Diether Krebs, Helmut Zierl und Tilo Prückner wirkten viele Bundeswehrsoldaten mit. Die halbstündigen Folgen liefen donnerstags um 18.20 Uhr.

    Auch interessant …