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    Doku-Soap in 5 Teilen, Folge 1–5

    • Folge 1
      Die Berliner Agentur „Wiedersehen macht Freude“ hat sich auf das „Aufspüren“ von Menschen spezialisiert. Egal, ob eine ehemalige Jugendliebe oder der Verwandte, der vor Jahren ausgewandert ist – „Das Fundbüro für Menschen“, wie Susanne Panter und Karl-Heinz Weecks ihre Firma nennen, versucht, die „Vermissten“ aufzuspüren. Die fünfteilige Doku-Reihe begleitet die beiden und einige ihrer Auftraggeber bei der Suche nach vermissten Angehörigen, Freunden und alten Liebschaften. Seit vielen Jahren waren Claus und Thorsten Schultz auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Vor allem Thorsten sehnte sich nach ihr, war er doch bei den Adoptiveltern immer der ungeliebte Zwilling. Er setzte alle Hebel in Bewegung, wurde aber nicht fündig, bis er sich schließlich an die Agentur „Wiedersehen macht Freude“ wandte.
      Im Verlauf der Recherchen kam Susanne Panter einer unglaublichen Geschichte auf die Spur. Als 17-Jährige wird die unverheiratete Ruth Pate schwanger – eine Schande in einem kleinen Dorf im Deutschland der 50er Jahre. Ihr Vater steckt sie in ein Erziehungsheim. Dort bringt sie Zwillinge zur Welt. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, erzählt er ihr, die Zwillinge seien tot geboren und lässt Ruth einen „Totenschein“ unterschreiben. In Wahrheit jedoch ist es die Freigabe der Kinder zur Adoption. 45 Jahre lang hat Ruth in dem Glauben gelebt, ihre Kinder seien tot – bis zu dem Tag, an dem der Anruf aus Berlin kam. Die Agentur fand die Mutter, wo niemand sie vermutet hatte: in den USA. Sie hatte Ende der 60er Jahre einen Amerikaner geheiratet und war mit ihm nach Colorado Springs gezogen.
      Beim ersten Anruf von Susanne Panter fiel sie aus allen Wolken. Und erst als Ruth ihre inzwischen erwachsenen Söhne in die Arme schließen kann, beginnt sie zu glauben, dass sie tatsächlich am Leben sind. Susanne Panter von „Wiedersehen macht Freude“ freut sich sehr über das glückliche Ende ihrer Suche. So eine Geschichte hat selbst sie noch nie erlebt. ZDFneo zeigt Teil die fünfteilige Reihe „Wiedersehen macht Freude“ immer dienstags um 19:00 Uhr. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereMo 16.05.2005arte
    • Folge 2
      Als uneheliches Kind mit schwarzer Hautfarbe in Garmisch-Partenkirchen aufzuwachsen, ist kein Zuckerschlecken. Das musste Thelma Simbola am eigenen Leib erfahren. Schon die Fahrt im Schulbus wurde für sie zum täglichen Spießrutenlauf. Viele Jahre versuchte Thelma auf eigene Faust ihren Vater zu finden – ohne Erfolg. Schließlich beauftragt sie „Wiedersehen macht Freude“. Sie weiß nur, dass ihr Vater als GI in Garmisch war, Herbert Johnson hieß und in den 60er Jahren in Camden, New Jersey lebte. Schnell ereilt sie der erste Rückschlag. Susanne Panter von „Wiedersehen macht Freude“ findet heraus, dass in der US-Armee 24 000 Männer mit dem Namen Herbert Johnson gemeldet sind. Wo soll sie da anfangen? Doch ihre beharrlichen Recherchen bringen den Durchbruch. Über viele Umwege kann sie die Familie von Herbert Johnson ausfindig machen.
      Herbert selbst ist leider bereits in jungen Jahren gestorben. Seine Schwester aber lebt und kann es kaum erwarten, ihre Nichte kennen zu lernen. Wenige Tage später sitzen Thelma und Susanne im Flugzeug nach New York. Aus allen Ecken der USA ist die Familie Johnson angereist, um ihr neues Mitglied zu begrüßen. In der Hotellobby spielen sich bewegende Szenen ab. Die folgenden Tage vergehen wie im Flug mit Erzählungen und Erinnerungen und einem sehr emotionalen Besuch in Camden, dem Geburtsort von Herbert Johnson. Endlich kann Thelma mit ihrer Vergangenheit Frieden schließen. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDi 17.05.2005arte
      Alternativtitel: 'Wer ist Herbert Johnson?'
    • Folge 3
      Nach dem Tod ihrer Mutter entdeckt Christine Thiele einen alten Koffer, dessen Inhalt ihr Leben erschüttert: In Briefen und anderen Unterlagen liest sie, dass der Mann ihrer Mutter nicht ihr leiblicher Vater war. Aber wer ist es dann? Ihre Mutter hat keinerlei Hinweise hinterlassen, nur eines ist klar: Es muss eine große Liebe gewesen sein. Kann das „Fundbüro für Menschen“ in Berlin auch dieses Mal weiterhelfen? Die Spurensuche beginnt in Leipzig, Christines Heimat. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereMi 18.05.2005arte
    • Folge 4
      Als 19-Jährige wurde Veronika schwanger, doch war sie damals nicht in der Lage, ihr Kind aufzuziehen. Schweren Herzens gab sie den Jungen im Alter von einem Jahr zur Adoption frei. Ihr Sohn wächst in einer Familie auf, in der es ihm materiell an nichts mangelt. Und doch ist Benjamin unglücklich. Schon mit 17 verlässt er seine Adoptiveltern. Beruflich durchaus erfolgreich, zieht er in den äußersten Norden Schleswig-Holsteins und lebt in einem kleinen Häuschen direkt hinter dem Nordsee-Deich. Seine wahre Herkunft lässt ihm keine Ruhe. Schließlich beauftragt er „Wiedersehen macht Freude“ mit der Suche nach seiner Mutter. Es dauert nicht lange, und Susanne Panter wird fündig. Benjamins Mutter wohnt nach wie vor in Berlin.
      Wie wird sie auf die Kontaktaufnahme reagieren? Ebenfalls in Berlin lebt Sehnaz Karaman als eines von acht Kindern einer türkischen Großfamilie. Sie hat gerade geheiratet und erwartet ihr erstes Kind, und doch fehlt ihr etwas zum großen Glück. Bis heute vermisst sie ihre jüngste Schwester, die ihre Eltern direkt nach der Geburt zur Adoption freigegeben hatten. Was ist aus ihrer Schwester geworden? Bei wem ist sie aufgewachsen? Ist sie glücklich? Während die Suche nach Sehnaz’ Schwester beginnt, lernt Benjamin in Berlin endlich seine leibliche Mutter und seine drei Halbgeschwister kennen. Die erste Begegnung ist noch von vielen Hemmungen und Unsicherheiten auf beiden Seiten geprägt. Doch am Ende des ersten Tages ist die Atmosphäre bereits herzlicher. Sehnaz dagegen muss sich noch gedulden. Ihr Fall stellt sich als sehr schwierig heraus.
      Teil 5 zeigt ZDFneo am 16. März 2010 um 19 Uhr. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 19.05.2005arte
    • Folge 5
      Uwe Mürkens-Döpker hat vor kurzem seinen langjährigen Lebensgefährten Karl geheiratet. Sie sind ein glückliches Paar, und doch fehlt etwas in Uwes Leben. Als Kinder wurden er und sein Bruder unter nie ganz geklärten Umständen getrennt. Seitdem hat Uwe vieles unternommen, um seinen Bruder wieder zu finden: Anzeigen, Suchanfragen beim Roten Kreuz und bei der Polizei. Die Spuren des Bruders führten nach Venezuela. Auffindbar war er dort jedoch nicht. Uwes letzte Hoffnung ist nun „Wiedersehen macht Freude“. Auch Elena Schenk ist eigentlich glücklich mit ihrem Sohn und ihrem Leben in der Nähe von Frankfurt. Diese Region ist für sie mit sentimentalen Erinnerungen verbunden. Zur Zeit des Kalten Krieges ging die junge Rumänin mit einer Ausnahmegenehmigung für ein Gastronomie-Praktikum in die Mainmetropole.
      Der rumänische Geheimdienst verbot jeglichen privaten Kontakt, aber gegen die Liebe war Elena machtlos als sie Josef traf. Eigentlich wollte sie nie nach Rumänien zurück, doch ihre Familie wäre in Gefahr gewesen, wenn sie sich in den Westen abgesetzt hätte. Durch den Eisernen Vorhang den Kontakt zu halten, war praktisch unmöglich. So riss die Verbindung ab. Nun möchte Elena ihre erste große Liebe wieder sehen. Uwe erhält unterdessen den erlösenden Anruf: Sein Bruder ist gefunden! Er lebt nur zwei Autostunden entfernt in Hamburg. Wenige Tage später fallen sich beide tränenreich in die Arme. Auch der Bruder hat viele Jahre nach Uwe suchen lassen. Unglaublich, dass sie sich nicht eher wieder gefunden haben. Von nun an gilt es, die verpassten gemeinsamen Jahre wieder aufzuholen. Auch Elena hat Grund zur Freude.
      Susanne hat Josef in Tirol ausfindig gemacht. Auch er freut sich auf ein Wiedersehen. Mitten in den Bergen erzählen sich die beiden, wie ihr Leben verlaufen ist. Josefs Frau und Kinder nehmen Elena direkt in ihren Familienkreis auf. Ist das der Beginn einer neuen Freundschaft? Letzte Folge. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereFr 20.05.2005arte

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