Staffel 2

Staffel 2 von Visionen bauen startet am 05.10.2025 bei arte.
  • Staffel 2, Folge 1 (26 Min.)
    Jorge Lobos und Nina Jensen gestalten und bauen für eine gerechte Gesellschaft. Im Norden Chiles entwickeln sie gemeinsam Projekte, die das Leben der Menschen verbessern – besonders dort, wo Wasser knapp und Armut groß ist. In „La Chimba“, einer benachteiligten Siedlung von Antofagasta, integrieren sie eine Wasseraufbereitungsanlage direkt in den sozialen Wohnbau. Mit dem recycelten Wasser entstehen erstmals begrünte Flächen, die den Bewohnerinnen und Bewohnern Schatten spenden und etwas Ruhe verschaffen – bisher ein Privileg der Wohlhabenden. Auch der Kindergarten „Capullito“ wird von Grund auf neu gedacht: Statt Beton und Plastik wachsen hier heute Eukalyptus-Bäume, Gras und Sträucher – ein Stück Natur, das die gesunde Entwicklung der Kinder fördert.
    Im Wüstendorf „Sierra Gorda“ schließlich setzen Lobos und Jensen auf behutsame Erneuerung. Im Dialog mit der Bevölkerung entstehen neue Begegnungsräume im Grünen, die kulturelle Identität stärken und Perspektiven eröffnen – gegen den Staub, die Trockenheit und das Vergessen abgelegener Orte. Architektur ist für Lobos und Jensen keine formale Disziplin, sondern ein gesellschaftliches Versprechen. Sie ist ein aktiver Beitrag zu einer gerechteren Welt. und zugleich ein Appell an die nächste Generation, weiterzugehen, wo die heutige an Grenzen stößt. Die zweite Staffel der vierteiligen Dokumentationsreihe porträtiert Architektinnen und Architekten, die gesellschaftliche Herausforderungen lösen. Lobos und Jensen gehören dazu. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere So. 05.10.2025 arte
  • Staffel 2, Folge 2 (26 Min.)
    Wie wollen wir leben und wie sollen die Städte aussehen, die wir kommenden Generationen überlassen? In New Orleans gibt Architekt Jonathan Tate eine menschliche Antwort. Seine Vision: Architektur, die Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen schafft. Ob mit dem Wohnprojekt „Bastion“ für traumatisierte Veteranen oder durch die Unterstützung ehemaliger Inhaftierter mit „The First 72+“ – hier wird Architektur zu einem Mittel der Heilung, Teilhabe und des Neubeginns. New Orleans ist von Ungleichheit und wirtschaftlichen Umbrüchen geprägt. Genau dort entstehen nun Gebäude, die nicht nur Raum schaffen, sondern auch neue Gemeinschaften. Tates Team denkt Stadtentwicklung anders.
    Sie kaufen vergessene Grundstücke – Baulücken, Brachflächen – und bauen darauf Häuser für Menschen mit wenig Kapital. Tates nennt sie „Starter Homes“ – Hoffnungsträger für einen Neuanfang. Die Projekte eint ein Prinzip: Architektur als soziale Verantwortung. Es geht um Menschen und um zweite Chancen. So entsteht nicht nur Wohnraum, sondern ein Netzwerk gegenseitiger Unterstützung – nachhaltig und tief verankert in der Gemeinschaft. „Je mehr du in diesen Beruf hineinwächst, desto mehr erkennst du, dass das wirklich Wichtige die Menschen sind“, ist Tate überzeugt. Die Zukunft unserer Städte beginnt dort, wo Architektur den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellt. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere So. 12.10.2025 arte

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