• Staffel 2

    Staffel 2 von Überleben hinter Gittern startete am 11.08.2026 in der ZDFmediathek und am 20.08.2026 bei ZDFinfo.
    • Staffel 2, Folge 1
      Mittlerweile unterstützen Spezialteams das Gefängnispersonal bei Durchsuchungen, Verlegungen oder Gewaltausbrüchen. – Bild: ZDF
      Mittlerweile unterstützen Spezialteams das Gefängnispersonal bei Durchsuchungen, Verlegungen oder Gewaltausbrüchen.
      Frankreichs Gefängnisse stehen vor dem Kollaps: Überbelegung, Gewalt und Suizide gehören zum Alltag der Insassen und Aufseher. In Haftanstalten wie Villepinte und Fresnes schlafen Hunderte auf dem Boden, die Zellen sind feucht und von Ungeziefer befallen. Personalmangel, psychisch kranke Gefangene, Schmuggel und zunehmende Aggression bringen das System an seine Grenzen. Die Strafvollzugsbeamten arbeiten täglich am Limit. Gründe dafür sind unter anderem improvisierte Waffen und illegale Drohnenlieferungen. In Frankreichs Haftanstalten Villepinte und Fresnes wurden allein 2025 Hunderte Drohnenvorfälle gemeldet, oft mit Drogen oder Smartphones beladen. Spezialeinheiten rücken aus, wenn Konflikte eskalieren, doch auch sie sind regelmäßig in der Unterzahl: In Fresnes, für knapp 1700 Insassen gebaut und inzwischen weit überbelegt, kommen auf 100 Häftlinge oft nur zehn bis zwölf Wärter. Häftlinge berichten von Rattenplagen, Schimmelbefall und bis zu 22 Stunden täglicher Zellenhaft bei hoher Suizidrate. Die Aufseher kämpfen täglich um Sicherheit und Ordnung in einem System, das seit Jahren wegen menschenunwürdiger Zustände auch international in der Kritik steht. Die Doku gewährt Einblick in den Alltag von Häftlingen und Aufsehern und zeigt die täglichen Herausforderungen in diesen überbelegten Gefängnissen. (Text: ZDF)
      Deutsche Streaming-Premiere Di. 11.08.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Do. 20.08.2026 ZDFinfo
    • Staffel 2, Folge 2
      Um für jede Situation gewappnet zu sein, müssen die Wärterinnen regelmäßig Schießtrainings absolvieren.
      In der Haftanstalt São Luís im brasilianischen Maranhão befindet sich eines der härtesten Frauengefängnisse der Welt. Strenge Regeln, Gewalt, aber auch Hoffnung bestimmen dort das Leben. In dem Gefängniskomplex sitzen Hunderte Frauen wegen Mordes, Drogenschmuggels oder Bandenkriminalität ein, oftmals für Jahrzehnte. Unter ihnen sind auch Schwangere und Mütter mit kleinen Kindern, die ihre ersten beiden Lebensjahre hinter Gittern verbringen. Wer in São Luís überdauern will, muss sich anpassen. Es herrscht nicht nur extremer Platzmangel, auch die hygienischen Bedingungen sind miserabel. Doch es gibt auch Lichtblicke: Ob bei der Arbeit in der Gefängnisbäckerei, beim Lesen- und Schreibenlernen im Unterrichtsraum oder beim Bibelstudium – viele Insassinnen finden in der Haft einen besonderen Anker, der im besten Fall dabei helfen kann, ihr Leben zu verändern und der Kriminalität für immer den Rücken zu kehren. Doch der Einfluss der Banden, der viele von ihnen hinter Gittern gebracht hat, ist auch im Gefängnis allgegenwärtig. Gewalt, Enge und Machtkämpfe prägen viele Gefängnisse weltweit. „Überleben hinter Gittern“ zeigt den Kampf der Insassen um Würde und Zukunft – und wirft die Frage auf, wann Kontrolle zur Unterdrückung wird. (Text: ZDF)
      Deutsche Streaming-Premiere Di. 11.08.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Do. 20.08.2026 ZDFinfo
    • Staffel 2, Folge 3
      Bevor die Insassen morgens ihren Hofgang antreten dürfen, steht eine Leibesvisitation an.
      Die Gefängnisse im brasilianischen Nordosten gelten als besonders brutal. Gewalt, rivalisierende Banden und Überbelegung bestimmen dort den Alltag sowohl für Insassen als auch für Wärter. Wer in der Haftanstalt Geraldo Beltrão in der Provinz Paraíba sitzt, muss einiges einstecken können. Gefahr droht nicht nur den Wärtern. Auch die Häftlinge müssen wachsam sein und brauchen Schutz, um nicht von verfeindeten Banden umgebracht zu werden. Doch trotz der harschen Lebensbedingungen hinter den Gittern des Hochsicherheitsgefängnisses schöpfen viele der rund 200 Insassen – meist Mörder und Mitglieder von Gangs – dort neue Hoffnung: Sie arbeiten zum Beispiel in der Küche, lernen lesen und schreiben, holen ihren Schulabschluss nach oder schließen sogar ein Fernstudium ab. Mit solchen Arbeits- und Bildungsprogrammen versucht die Regierung, die Häftlinge zu resozialisieren – und damit zu verhindern, dass sie nach ihrer Entlassung erneut auf die schiefe Bahn geraten. Für viele stellt das die einzige Chance auf ein neues Leben dar. Gewalt, Enge und Machtkämpfe prägen Gefängnisse weltweit. „Überleben hinter Gittern“ zeigt den Kampf der Insassen um Würde und Zukunft – und wirft die Frage auf, wann Kontrolle zur Unterdrückung wird. (Text: ZDF)
      Deutsche Streaming-Premiere Di. 11.08.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Do. 20.08.2026 ZDFinfo
    • Staffel 2, Folge 4
      Militärischer Drill bestimmt im Gefängnis von Osaka den Alltag. Die Häftlinge marschieren im Gleichschritt, führen Appelle aus und dürfen nicht ohne vorherige Erlaubnis sprechen.
      Japan gilt als strukturiertes und sicheres Land. Doch die Kriminalität nimmt zu. Im Gefängnis von Osaka herrscht ein striktes Regiment mit drakonischen Strafen und Sprechverboten. In dieser Strafvollzugsanstalt müssen sich über 1000 Häftlinge einem starren System aus militärischem Drill und Isolation unterwerfen. Jedes Wort, jede Handlung muss von einem Wärter genehmigt werden. Das Besondere: Die Wärter tragen weder Waffen noch Handschellen. Die strenge Ordnung und die harten Bestrafungen sorgen dafür, dass das Personal in Osaka immer die Kontrolle über die Insassen behält, auch während ihrer täglichen Arbeit in einer der Werkstätten der Haftanstalt. Denn auch dieser Teil des Tages wird von Verboten bestimmt: Zur Toilette oder trinken dürfen die Häftlinge nur zu festgelegten Zeiten, miteinander zu sprechen, ist tabu. Immer wieder gibt es von Menschenrechtsorganisationen massive Kritik an diesem Vorgehen – doch der harte Kurs der Gefängnisverwaltung scheint Erfolg zu haben: Seit Jahrzehnten hat es dort zumindest keinen Gefängnisaufstand mehr gegeben. Doch wo endet Disziplin, und wo beginnt menschenunwürdige Behandlung? Gewalt, Enge und Machtkämpfe prägen Gefängnisse weltweit. „Überleben hinter Gittern“ zeigt den Kampf der Insassen um Würde und Zukunft – und wirft die Frage auf, wann Kontrolle zur Unterdrückung wird. (Text: ZDF)
      Deutsche Streaming-Premiere Di. 11.08.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Do. 20.08.2026 ZDFinfo
    • Staffel 2, Folge 5
      Das Hochsicherheitsgefängnis „Renovación 1“ im guatemaltekischen Escuintla wurde lange Zeit auch El Infiernito genannt – die „kleine Hölle“.
      Im Hochsicherheitsgefängnis Renovación 1 in Escuintla, Guatemala, sitzen einige der gefährlichsten Verbrecher des Landes ein – unter strengen Sicherheitsvorschriften, Flucht unmöglich. Ob in einer Gemeinschaftszelle mit 30 Insassen oder in der winzigen Isolationszelle: Die Häftlinge verbringen die meiste Zeit eingesperrt. Langeweile und Platzmangel führen schnell zu Konflikten – und im schlimmsten Fall zu Unruhen und Aufständen. In der Regel dürfen sich die Insassen nur einmal alle zwei Wochen für eine Stunde draußen im Gefängnishof aufhalten. Ebenfalls alle 14 Tage sind Besuche der Angehörigen erlaubt. Um sich und ihre Familien vor möglichen Racheaktionen zu schützen, tragen die Wärter dort Masken. Mit den Gefangenen zu sprechen, ist nur dem Leiter der jeweiligen Schicht erlaubt. Jahrelang war das nur eine halbe Autostunde von der Hauptstadt entfernte Gefängnis Renovación 1 auch als „El Infiernito“ bekannt, die „kleine Hölle“. Damals lebten die Häftlinge dort sogar noch recht komfortabel: Ob Spielekonsolen, Fernseher, Glasfaserkabel und Zootiere im Schwimmbassin – an nichts mangelte es den Männern. Die Gangbosse unter ihnen waren die heimlichen Herren im Knast. Doch seit einer Razzia im Jahr 2024, bei der auch Waffen und Bargeld gefunden wurden, können die schlimmsten Verbrecher Guatemalas von diesen Tagen nur noch träumen. Gewalt, Enge und Machtkämpfe prägen Gefängnisse weltweit. „Überleben hinter Gittern“ zeigt den Kampf der Insassen um Würde und Zukunft – und wirft die Frage auf, wann Kontrolle zur Unterdrückung wird. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-Premiere Mi. 30.09.2026 ZDFinfo
    • Staffel 2, Folge 6
      Bei den Zellendurchsuchungen werden immer wieder selbstgebaute Waffen und andere ungewöhnliche Gegenstände gefunden.
      Island gilt als das sicherste Land der Welt. Doch Drogenkriminalität und Gewalt nehmen zu. Das Hochsicherheitsgefängnis Litla Hraun ist die größte und älteste Haftanstalt des Inselstaates. Etwa 80 Häftlinge leben dort – hinter dicken Stahltüren in Einzelzellen. Alle Gemeinschaftsbereiche werden 24/​7 mit Kameras überwacht. Die Wärter sind unbewaffnet – und das, obwohl bei Durchsuchungen mitunter selbst gebaute Waffen gefunden werden. Für die gefährlichsten Insassen gestaltet sich der Alltag extrem eintönig – Fernsehen und Musik hören sind die einzigen Ablenkungen. Für diejenigen, denen die Arbeit in der Gefängniswerkstatt erlaubt ist, kann das Hoffnung und neuen Lebensmut bedeuten. So wie für den 43-jährigen Marco, der wegen Drogenschmuggels inhaftiert wurde – weit entfernt von seiner Freundin und seinen beiden Töchtern. In regelmäßigen Abständen besuchen Mitglieder der Organisation Afstaða das Gefängnis. Es sind ehemalige Häftlinge, die den Insassen Rat und Hilfe anbieten. Einer von ihnen ist Haukur, ein in Island bekannter Musiker. Auch er sitzt für einige Jahre wegen Drogendelikten in dem Gefängnis ein. Sein Talent könnte ihm dabei helfen, die Zeit besser zu überstehen – und nach der Haft einen Neuanfang zu wagen. Gewalt, Enge und Machtkämpfe prägen Gefängnisse weltweit. „Überleben hinter Gittern“ zeigt den Kampf der Insassen um Würde und Zukunft – und wirft die Frage auf, wann Kontrolle zur Unterdrückung wird. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-Premiere Mi. 30.09.2026 ZDFinfo
    • Staffel 2, Folge 7
      In einem kleinen Abschnitt von Cebu City befinden sich die wenigen Frauenzellen.
      Im Hochsicherheitsgefängnis der Hafenstadt Cebu City auf den Philippinen sitzen Mörder, Menschenhändler, Drogendealer ein. Um Aufstände zu vermeiden, müssen die Wärter 24/​7 wachsam sein. Viele der inhaftierten Männer und Frauen, die in einem getrennten Bereich untergebracht sind, warten dort jahrelang auf ihr Urteil. Denn die Anzahl an Straftaten, mit denen sich die philippinischen Gerichte befassen müssen, ist extrem hoch, die Justiz ist überlastet. Wie in vielen anderen philippinischen Gefängnissen gelten auch in Cebu City völlig andere Gesetze als außerhalb. Da die Haftanstalten oft überbelegt sind, hat sich in manchen eine Art internes Gesellschaftssystem gebildet. Angeführt wird es in der Regel von einem Bosyo – einem Häftling, der sich über die Jahre einen Namen gemacht und nun das Sagen über die anderen Inhaftierten hat. Für die Gefängniswärter bedeutet das vor allem eine Arbeitserleichterung. Denn der Bosyo regiert mit strenger Hand. Gewalt, Enge und Machtkämpfe prägen Gefängnisse weltweit. „Überleben hinter Gittern“ zeigt den Kampf der Insassen um Würde und Zukunft – und wirft die Frage auf, wann Kontrolle zur Unterdrückung wird. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-Premiere Mi. 30.09.2026 ZDFinfo

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