bisher 153 Folgen, Folge 133–153
133. Greift China nach Zentralasien?
Folge 133 (30 Min.)
Bild: ArteDie eine Supermacht geht, die andere kommt? Mit Beginn des Ukraine-Kriegs stellen sich die Länder Zentralasiens breiter auf, um die Abhängigkeit von Russland zu reduzieren. Ein Global Player profitiert besonders: 2025 ist China zum wichtigsten Wirtschaftspartner der Region aufgestiegen. In Tadschikistan wurde das Parlamentsgebäude mit chinesischen Geldern gebaut. In Kasachstan und Usbekistan entstehen Wind- und Solarparks. In Kirgistan und den Nachbarländern schürft China Gold und Seltene Erden. Läuft Zentralasien Gefahr, ausgebeutet zu werden? Und sich ganz in den Dienst Chinas zu stellen? Das befürchtet Timur. Der usbekische Fotograf macht sich in Taschkent auf die Spur – zwischen Relikten der Sowjetzeit und neuen chinesischen Wolkenkratzern.Er spricht mit Usbeken und mit chinesischen Händlern. Wer profitiert von der neuen Partnerschaft? Mit den Investitionen entstehen auch neue Jobs. „Tracks East“ begleitet einen Trucker aus Kirgistan auf dem Asphalt der neuen Seidenstraße. Wer steht unter Druck? In Kasachstan lebt eine große uigurische Minderheit. Deren Heimat liegt direkt auf der anderen Seite der Grenze: im chinesischen Xinjiang. Dort werden viele Uiguren und Angehörige anderer muslimischer Gruppen – wie Kasachen, Kirgisen und Tadschiken – in Lagern festgehalten. Sie durchleiden Zwangsarbeit und Folter. Dina hat über ein Jahr Lagerhaft überlebt und ist nach Kasachstan geflüchtet. Doch dort fühlt sie sich nicht mehr sicher. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 04.02.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 10.02.2026 arte 134. Kriegsmüde – Die Ukraine am Limit
Folge 134 (30 Min.)Was halten die Menschen in den ukrainisch kontrollierten Regionen des Donbass davon, dass ihr Zuhause als Verhandlungsmasse herhalten muss? Wie sieht ein ukrainischer Masken-Rave aus – mitten im Blackout? Während der schwersten Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung ist „Tracks East“ in Kiew und Dnipro – sowie in den frontnahen Städten Charkiw und Kramatorsk. Am Beginn des fünften Kriegsjahrs prägen Stromausfälle, Drohnenangriffe und ein harter Winter den Alltag in der Ukraine.In Kramatorsk, keine 20 Kilometer von der aktiven Front, ist die Erschöpfung besonders stark zu spüren. Die Menschen sind frustriert von ihrer Regierung und enttäuscht vom Westen. In Charkiw erzählt die 77-jährige Tamara, wie sie trotz permanenter Angriffe Zuflucht in der Oper findet. Die junge Ballerina Masha hat ihre Stadt und ihren Traum vom Tanzen nicht aufgegeben. Auch Sanya, alias Kytsya Punk, hört nicht auf zu träumen: Der szenebekannte Prinz von Podil aus Kiew bereitet sich auf einen Malanka-Rave vor, eine Party, die traditionelle ukrainische Folklore mit Techno verbindet. Dabei engagiert sich der 20-Jährige mit vielen Aktionen für die Armee und unterstützt diese, wo er kann. Durch die Sendung führt Bella Khadartseva, die zwischen Kiew und Dnipro lebt. Ihr Mann ist Soldat und ihr Alltag ist geprägt vom Brummen der Generatoren, dem Surren von Kamikaze-Drohnen und dem Leben mit einem Kleinkind ohne verlässlichen Strom. Sie berichtet auch von der Angst vor einem Frieden, der keiner sein könnte. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 11.02.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 17.02.2026 arte 135. Generation Aufbruch? Die Gen Z in Osteuropa
Folge 135 (30 Min.)Bild: Kobalt ProductionsStudien zeigen: Junge Menschen leiden häufiger unter Angst, Einsamkeit und Perspektivlosigkeit als frühere Jahrgänge. Gleichzeitig wächst eine Generation heran, die sich nicht länger mit geerbten Krisen und politischen Stillständen abfinden will. „Tracks East“ blickt auf die Gen Z in Osteuropa, dem Baltikum und Zentralasien. In Bulgarien war es vor allem die junge Generation, die im Dezember 2025 die Regierung zu Fall brachte. Über Social Media mobilisierten Aktivistinnen und Aktivisten zehntausende Menschen gegen Korruption und Intransparenz.Mitten drin: digitale Strategen, Musikerinnen, Musiker und Kulturschaffende, die Protest in Pop übersetzen. Litauen wiederum überrascht: Trotz geopolitischer Bedrohung und wachsender Militarisierung gilt die Jugend hier als eine der glücklichsten weltweit. Wie passt das zusammen? In Usbekistan richtet sich der Widerstand gegen Smog und Umweltpolitik. Die junge Musikerin Laylo prangert in ihren Songs Luftverschmutzung und staatliche Ignoranz an und beweist Mut in einem autoritär regierten Land. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 18.02.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 24.02.2026 arte 136. Angriff auf Iran – Operation „Epische Wut“
Folge 136 (30 Min.)Bild: ArteDie Proteste im Januar 2026 im Iran zeigen erneut, wie groß der Frust, die Wut und gleichzeitig der Mut der Menschen sind. „Tracks East“ taucht durch sehr persönliche Geschichten in die politische Realität rund um den Iran ein. Im Zentrum steht Mina Richman, eine deutsch-iranische Musikerin. Sie erzählt von ihrer Familie im Iran, von den Reisen dorthin in ihrer Kindheit und von dem Gefühl, als die Proteste begannen: Angst um die Angehörigen, aber auch eine Hoffnung, wie es sie lange nicht gab. Mina erzählt auch sehr persönliche Alltagsgeschichten, etwa von einem TikTok-Video, in dem sie zeigt, wie viele ganz normale Dinge im Iran verboten sind – und wie groß die Resonanz darauf war.Neben Mina kommen weitere Stimmen aus der Diaspora zu Wort. Der Rapper Meraj Tehrani berichtet von seinen Erlebnissen während der Proteste 2026 in Teheran und davon, warum es für ihn heute so wichtig ist, darüber zu sprechen. Die Journalistin Sima Sabet ordnet ein, wie sehr sich das Land seit der Islamischen Revolution verändert hat und welche offenen Fragen es für die Zukunft des Iran gibt – auch mit Blick auf umstrittene politische Figuren wie Schah-Sohn Reza Pahlavi. Kunst spielt für alle Beteiligten eine große Rolle: als Form von Erinnerung und Widerstand. In Nafirs politischer Kunst werden Persische Teppiche zur Metapher für gelebte Geschichte und Erinnerung. Die Arbeiten des iranischen Künstlers und politischen Flüchtlings wurden zu Symbolen der Protestbewegung. Zum Schluss richtet sich der Blick auf die Proteste von 2022 und auf Reza, der Gefängnis, Gewalt und den Verlust von Freunden überlebt hat. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 04.03.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 10.03.2026 arte 137. Trumps Politik der Stärke – Druck, Drohung, Deal?
Folge 137 (30 Min.)Tracks East artworkBild: ArteNach der Entführung Maduros im Januar gingen die Bilder der feiernden Exil-Community aus Venezuela um die Welt. In „Tracks East“ erzählen ein bildender Künstler und eine Theaterdramaturgin aus Caracas von ihren Hoffnungen – aber auch von ihrem Trauma nach dem US-Angriff. Es überwiegten Enttäuschung und Unsicherheit: Denn obwohl Maduro weg ist, bleibt in Venezuela das System von Repression und Zensur in Kraft – jetzt unter der ehemaligen rechten Hand Maduros, Delcy Rodríguez. Der iranische Street-Artist Nafir ist vor kurzem nach Deutschland gezogen. In seiner Kunst spielen die persische Teppichkultur und Frauenrechte eine zentrale Rolle. Immer wieder hatte er seine Kunst heimlich in den Straßen Teherans aufgehängt.Jetzt, im Exil, musste er aus der Ferne die brutalen Niederschlagungen der Proteste im Januar 2026 mit ansehen. Für den Wunsch mancher Exil-Iraner nach einem US-Angriff hat er Verständnis – zu groß sei die Verzweiflung. In einer Kolumne analysiert „Tracks East“-Journalistin Masha Borzunova Trumps „Peace Through Strength“-Strategie – und zeigt die Hilflosigkeit der russischen Propaganda beim Versuch, die US-Interventionen Kreml-gerecht zu kommentieren. Für den letzten Beitrag der Sendung bleibt „Tracks East“ in Russland und berichtet über den Fall Evgenia Berkovich. Die einstige Schülerin des in Deutschland gefeierten Ballett-Regisseurs Kirill Serebrennikov ist seit 2023 in Haft. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 11.03.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 17.03.2026 arte 138. Mode und Macht: Wenn Kleidung Politik schreibt
Folge 138 (30 Min.)Mode spiegelt, provoziert und erzählt Geschichten. In Zeiten von Krieg und Sanktionen wird Kleidung zunehmend zum Ausdruck von Widerstand, Haltung und kultureller Identität. „Tracks East“ schaut auf Designerinnen und Kreative, für die Kleidung längst mehr ist als nur etwas zum Anziehen. In Kiew entwirft die Marke Gunia Project Kleidung und Accessoires für den Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und die First Lady der Ukraine. Die Gründerin Maria Gavryliuk zeigt, wie sich ein Land selbst im Krieg über Stil behauptet und warum das zu einem Symbol der Unzerbrechlichkeit werden kann.In Russland gilt westliche Mode als Symbol einer verlorenen Normalität. In Moskauer Einkaufszentren entstehen neue Läden wie „TVOE & KO“, bei denen Marken wie Zara, Bershka und Massimo Dutti wieder auftauchen. Kehren westliche Modemarken wirklich zurück? Und was sagt das über den Alltag im sanktionierten Russland? In Taiwan wiederum setzt die Designerin Jenn Lee auf Rückbesinnung. Für ihre neue Kollektion arbeitet sie mit traditionellen Qipao-Meistern zusammen und verbindet chinesische Schneiderkunst mit zeitgenössischem Design. Ihre Mode erzählt von Rebellion und kultureller Selbstbehauptung. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 18.03.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 24.03.2026 arte 139. Grönland auf der Suche nach sich selbst
Folge 139 (30 Min.)Bild: Arte„We need Greenland“, erklärt US-Präsident Donald Trump – und droht, man werde es „auf die eine oder andere Art“ bekommen. Plötzlich stehen die Menschen auf Grönland nicht mehr am Rand der Welt, sondern im Zentrum globaler Geopolitik. Eine Annäherung an die USA könnte den von vielen gehegten Wunsch nach Unabhängigkeit von der ehemaligen Kolonialmacht Dänemark befördern. Gleichzeitig fühlen sich vor allem junge Menschen kulturell und politisch eher den liberalen Werten Europas verbunden als den Vereinigten Staaten. Welchen Weg wird Grönland einschlagen? Die grönländische Identität erlebt eine Renaissance: Die Sprache Kalaallisut prägt den Alltag, Kunst und Popkultur werden zum Ausdruck von Protest gegen die dänische Bevormundung.Als Medium politischer Forderungen, kultureller Rückbesinnung und gesellschaftlicher Kritik spielt besonders Musik eine zentrale Rolle. Die jungen Kalaallit erkunden ihre Wurzeln, rappen in der Landessprache und lassen sich vermehrt traditionelle Tattoos stechen. Zugleich werden die Schattenseiten sichtbar: Alkoholismus, Perspektivlosigkeit, soziale Brennpunkte und eine dramatisch hohe Suizidrate, vor allem unter Jugendlichen. Wirtschaftlich steht Grönland an einem Wendepunkt: Der boomende Klimatourismus verspricht Einkommen und internationale Aufmerksamkeit, beschleunigt jedoch zugleich das Abschmelzen jener Gletscher, die die Reisenden anziehen. Zwischen Hoffnung auf Selbstbestimmung, globalem Interesse und ökologischen Widersprüchen droht das Land zerrieben zu werden. „Tracks East“ fragt: Wohin will die Jugend Grönlands? Wie definieren sie ihre Identität zwischen Inuit-Tradition und Popkultur, zwischen lokaler Kultur, den USA und Europa? (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 25.03.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 31.03.2026 arte 140. Inside Ungarn – Kommt jetzt ein Machtwechsel?
Folge 140 (30 Min.)Bild: ArteSeit 2010 regiert Viktor Orbán mit Fidesz – und setzt im Wahlkampf 2026 alles auf das Thema Frieden. Bei groß inszenierten Anti-Krieg-Events auf dem Land präsentiert er Ungarn als Bollwerk gegen ein vorgeblich kriegstreiberisches Brüssel. Er schürt immer wieder die Angst, dass Ungarn in den Krieg hineingezogen werden soll. Wer am Ende als Gewinner der Wahl hervorgeht, ist dieses Mal nicht ganz klar. Herausforderer Péter Magyar werden gute Chancen eingeräumt. Die Journalistin Hanna Solti erhält nach langem Anmeldeprozess Zugang zu einer Wahlkampf-Veranstaltung.Sie erlebt eine streng kontrollierte Bühne, regierungsnahe Berichterstattung und wenig Platz für kritische Fragen. Im Gespräch beschreibt sie, wie sich die Bedingungen für unabhängigen Journalismus in den vergangenen Jahren verschärft haben – und warum sie dennoch weiter berichtet. Szilvi Német zeigt einen Teil der digitalen Seite des Wahlkampfs. Die Journalistin deckt ein Netzwerk aus fast 100 KI-generierten Facebook-Profilen auf, die scheinbar private Inhalte posten – es sich letzten Endes jedoch um gezielte Fidesz-Propaganda handelt. Auf dem Land trifft „Tracks East“ die Unternehmerin Bea Molnar. Sie organisiert Jagdreisen – früher sogar nach Russland – und steht fest hinter Orbán. Für sie verkörpert er Stabilität und vertritt die nationalen Interessen. Zwischen ländlicher Loyalität, digitaler Manipulation und wachsender Opposition durch Péter Magyar stellt sich die Frage: Kann der Herausforderer Orbán wirklich gefährlich werden? (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 01.04.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 07.04.2026 arte 141. Dauerpleite? Generation Geldnot
Folge 141 (30 Min.)Bild: ArteFür viele junge Menschen fühlt sich Wirtschaft wie ein permanenter Ausnahmezustand an. „Tracks East“ zeigt, wie Inflation und Rezession den Alltag prägen. In New York kämpft Michael Falco-Felderman, Gründer des Queer Nightlife Community Center in Brooklyn, um das Überleben einer ganzen Szene. Während die Lebensmittelpreise explodieren und Mieten steigen, müssen viele Kulturschaffende mehrere Jobs gleichzeitig stemmen. Wenn die Kreativen die Stadt verlassen müssen, droht New York einen Teil seiner Identität zu verlieren. Der russische Wirtschaftsjournalist Bogdan Bakaleyko analysiert den Preisschock in Russland. Gurken, Butter oder Eier – vieles ist drastisch teurer geworden.In sozialen Netzwerken dokumentieren Menschen ihre Einkäufe zwischen Sarkasmus und Verzweiflung. Offene Kritik bleibt riskant – der Unmut wächst. In Polen wird die Krise zum Soundtrack. Das Rap-Kollektiv Natura2000 aus Poznań prägt den Trend Matcha Rap: schnelle Beats, Party, Eskapismus. Der teure Matcha-Latte wird zum Symbol einer Generation, die sich kleine Luxusmomente gönnt, während große Träume wie Eigentum immer weiter in die Ferne rücken. Zwischen Supermarktregal und Clubnacht fragt „Tracks East“: Wie prägt wirtschaftlicher Druck die junge Generation – und warum spiegeln Konsum und Kultur oft genauer wider, wie sich eine Krise wirklich anfühlt? (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 08.04.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 14.04.2026 arte 142. Verstrahlt – Das neue Atomzeitalter
Folge 142 (30 Min.)Bild: ArteAufrüsten statt abrüsten: Die Welt rückt gefährlich nah an ein neues Atomzeitalter. Die „Doomsday Clock“ steht kurz vor Mitternacht. Auslaufende Verträge, neue Atomtests und immer lautere Drohungen verschärfen die Lage. Erinnern sich Politikbetreibende eigentlich noch daran, was nukleare Katastrophen bedeuten? „Tracks East“ hat sich bei denen umgeschaut, die mit der Gefahr leben. In der Ukraine geht es mit Fotograf Anton Yukhimenko in die Sperrzone von Tschernobyl. Trotz Krieg und Zugangsbeschränkungen kehrt er immer wieder zurück – aus Faszination für einen Ort, der für ihn Mahnmal und Lebensinhalt zugleich ist.Die Band Go_A drehte kurz vor dem russischen Überfall auf die Ukraine 2022 ihren Song Shum teilweise in der Tschernobyl-Sperrzone. Seine dystopische Stimmung galt als kultureller Vorbote der angespannten Lage. Das wichtigste nukleare Testgelände der Sowjetunion lag in Kasachstan, insgesamt gab es dort mehr als 450 Explosionen. Rund um das Testgelände lebten all die Jahre über Generationen von Menschen. Die kasachische Filmemacherin Aigerim Seitenova macht ein jahrzehntelang verdrängtes Trauma sichtbar. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 15.04.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 21.04.2026 arte 143. Wie Gen Z Glaube neu versteht
Folge 143 (30 Min.)Bild: ArteTrends wie „Catholic Core“ oder „Jesus Glow“ machen Glaube und Spiritualität auf TikTok für eine junge Generation greifbarer. In einer Zeit, die von Krisen und Krieg bestimmt ist, sehnen sich junge Menschen immer häufiger nach Ruhe und Halt. Und den können sie im Glauben finden. In Moskau lockt die Kirche des Heiligen Antipas von Pergamon eine Hipster-Generation an: Zwischen Designerjacken und Weihrauch entsteht ein neuer kultiger Ort, der sich dem modernen Stadtleben anpasst. Die Kirche betreibt Café, Filmclub und hat sogar eine eigene Kleidermarke. In Sofia verkörpert Ognian FYRE Pavlov das Rapper-Stereotyp: breit gebaut, tätowiert und männlich. Doch anders als seine Kollegen rappt der Bulgare über Glaube und Gott und ist damit für viele junge Bulgarinnen und Bulgaren ein Vorbild.In Polen steht der katholische Priester Paweł Rakowski für eine andere Perspektive: Nach seinem Coming-out lebt er ohne feste Gemeinde und ringt mit der Institution Kirche. Als er jung war, wollte er von seiner Homosexualität „geheilt“ werden. Seine sexuelle Orientierung konnte er lange Zeit nur schwer akzeptieren. Heute bezeichnet er sich selbst als „obdachlosen“ Priester. Für die Politik wird es immer schwieriger, Religion für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, gleichzeitig wenden sich junge Menschen von offiziellen Institutionen ab. „Tracks East“ fragt, wie definiert die Jugend Religion für sich und woran glaubt sie heutzutage noch? (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 22.04.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 28.04.2026 arte 144. Der Traum von Amerika – Sehnsucht oder Trugbild?
Folge 144 (30 Min.)Bild: ArteDer „American Dream“ – einst Symbol für Aufstieg, Freiheit und Selbstverwirklichung – steht heute mehr denn je auf dem Prüfstand. In den USA, einem Land, das lange als Ort unbegrenzter Möglichkeiten galt, erleben viele Menschen eine von Unsicherheit und Angst geprägte Realität. „Tracks East“-Reporter Jean-Michel Scherbak zeigt, was aus dem amerikanischen Traum geworden ist. Cain Culto ist ein amerikanischer Rapper und Latino. In seiner Musik übt er harte Kritik an Trump und der Immigrationsbehörde ICE. Inspiriert von den Hymnen südamerikanischer Freiheitskämpfe schreibt er Songs, die seine wachsende Fangemeinde mitreißen und berühren.In einer ihrer Kolumnen lotet die Journalistin Masha Borzunova aus, wie der Begriff „American Dream“ politisch genutzt wird. Von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart zeigt sie, wie Politiker den Traum immer wieder neu definieren. Während sich die Menschen in den USA keine Illusionen mehr machen, ist das Leben im Westen für viele Inder ein erstrebenswertes Ziel. Der Bildhauer Manjit Singh Gill findet, dass sich die Menschen vom Glamour des westlichen Lebens blenden lassen. Doch sein Neffe Ranjit Singh Sangha möchte nichts mehr, als sich in den USA ein besseres Leben aufzubauen – genau wie sein Onkel es bereits getan hat. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 29.04.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 05.05.2026 arte 145. Einsamkeit – Die stille Krise
Folge 145 (30 Min.)Immer mehr junge Menschen leiden unter Einsamkeit.Bild: Cottonbro Studio/PexelsNoch nie waren junge Menschen so vernetzt und trotzdem fühlen sie sich so allein. Studien zeigen: Besonders die Generation Z leidet unter Einsamkeit. Politische Krisen, wirtschaftliche Unsicherheit und digitale Lebenswelten verändern Beziehungen und Gemeinschaft. Ist Einsamkeit ein individuelles Problem – oder ein Symptom unserer Gesellschaft? In Peking begleitet Tracks East die junge Sozialpädagogin Qingye, die sich einer ungewöhnlichen Herausforderung stellt: 100 Begegnungen mit sogenannten Dazi – Freizeitpartnern für einzelne Aktivitäten. Auf Deutsch heißt Dazi in Partner oder Begleiter. Wer im hektischen Alltag in China keine Zeit findet, Freundschaften zu pflegen, kann so auf ganz pragmatische Weise Kontakte knüpfen.Ohne Verpflichtungen, ohne Druck. In Ost- und Südosteuropa sind mehr junge Menschen von Einsamkeit betroffen als im Westen. Warum macht sich dieses Gefühl breit? Darüber sprechen der Musikproduzent Robert und die Künstlerin Beatrice. Unter dem Namen Trinkova entwirft sie Kleidung und Accessoires mit bitter-ironischen Botschaften wie „Alles ist wunderbar und niemand ist glücklich“. Die Warschauer Partyreihe Niedzielni (Sonntag) möchte ein Gegenmittel gegen die Vereinsamung sein. Die Idee ist simpel: Tanzen am Sonntagmorgen, Sonnenlicht statt Clubmuff, Kaffee statt Exzess. Kein Dresscode, kein Eintritt. Die Macher Damian und Miki wollen einen barrierearmen Raum schaffen, in dem sich leicht neue Kontakte knüpfen lassen. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 06.05.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 12.05.2026 arte 146. Afghanistan – Der Kampf der Frauen
Folge 146 (30 Min.)Bild: ArteFünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban ist das Leben in Afghanistan für viele zur täglichen Gratwanderung geworden. Besonders Frauen sind betroffen: Ein neues Strafgesetzbuch verschärft die Unterdrückung, Bildung und Arbeit bleiben ihnen weitgehend verwehrt. Doch trotz dieser Realität zeigen viele Afghaninnen beeindruckende Widerstandskraft. In Herat trifft „Tracks East“ auf eine Frau, die ihren Schönheitssalon nach dem Verbot ins Private verlagert hat. Heimlich empfängt sie Kundinnen und bildet andere junge Frauen aus – ein stiller Akt des Widerstands gegen das System. Und doch kann sie jederzeit von einer ihrer Kundinnen verraten werden. Auch wenn in Kabul, der Hauptstadt des Landes, die Situation für Frauen etwas freier ist, wie für die Schneiderin Humaira, sind sie gezwungen, neue Wege aus der Unterdrückung zu finden.Auch jenseits der Landesgrenzen ist Sicherheit keine Selbstverständlichkeit. Die 20-jährige Arezo, Angehörige der Hazara-Minderheit, flieht zu ihren Verwandten nach Pakistan. Als MMA-Kämpferin und junge Frau hat sie in Afghanistan keine Zukunft. Doch auch im Exil lebt sie in Angst vor Abschiebung und Gewalt. Es gibt in Europa nirgends so viele Afghaninnen und Afghanen wie in Hamburg. Hier setzen Künstler wie Farhad Samadzada, alias Farhot, ein Zeichen gegen Vorurteile. Mit Musik, die traditionelle Klänge aufgreift, erzählen sie von einer Kultur, die mehr ist als Krieg und Flucht. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Di. 19.05.2026 arte 147. Take Me to America – Die Macht der WM
Folge 147 (30 Min.)Bild: ArteWenn 2026 der Anpfiff zur Fußball-WM ertönt, wird das Turnier zur Bühne globaler Machtspiele. Nirgendwo trifft Politik und Sport so sehr aufeinander, wie im Rahmen der „unpolitischen“ Fußball-WM. „Tracks East“ begleitet Menschen, für die der Sport Identität und politisches Werkzeug zugleich ist. In Usbekistan erlebt der Fußball einen historischen Moment: Zum ersten Mal konnte sich das Land für die Fußball-WM qualifizieren – als einzige zentralasiatische Mannschaft 2026. Reporter Timur Karpov erklärt aus Taschkent, dass der Fußball-Hype in seinem Land kein Zufall ist: Präsident Shavkat Mirziyoyev erklärte Fußball zur Staatsangelegenheit – mit neuen Akademien, millionenschweren Investitionen und politischer Inszenierung als Symbol nationaler Stärke.In den USA hingegen steht die WM im Schatten harter Migrationspolitik. Während Donald Trump Einreisebeschränkungen verschärft, fürchten Communities mit Migrationshintergrund um ihre Sicherheit. Fans und Arbeiter protestieren gegen mögliche ICE-Einsätze. Jetzt drohen über 2.000 Angestellte des „SoFi Stadium““ in Los Angeles – mit acht Spielen einer der Hauptaustragungsorte der Fußball-WM – mit Streik, sollten ICE-Beamte im Rahmen der Spiele zum Einsatz kommen. Der unerwartete Hit zur WM kommt aus Sarajevo: Nach Bosniens Sieg gegen Italien landet die Band „Dubioza Kolektiv“ mit ihrem 15 Jahre alten Song „U.S.A.“ einen viralen Erfolg. Zwischen Satire und Sehnsucht spiegelt der Song die komplexe Beziehung eines Landes, das bis heute von den Folgen des Krieges geprägt ist. „Tracks East“ fragt: Wie politisch ist der Fußball wirklich – und wer nutzt ihn als Bühne? (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 20.05.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 26.05.2026 arte 148. Indien, zwischen Aufschwung und Fanatismus
Folge 148 (30 Min.)Schicke Hochhäuser neben Slums: Während die Mittelschicht in Indien wächst, bleiben große Teile der Bevölkerung abgehängt.Bild: Zoshua Colah/UnsplashIn Indiens Metropolen wird der Aufschwung sichtbar: Malls und Bürotürme schießen empor, internationale Konzerne siedeln sich an, die Mittelklasse wächst. Doch die Gegensätze bleiben extrem: Gated Communities und Slums liegen oft nur wenige Meter auseinander. Sudheer Rajbhar kennt sich in beiden Welten aus: Mit seinem Label Chamar Studio stellt er bei der Art Miami und der Fashion Week in Delhi aus. Produziert werden seine angesagten Taschen in Dharavi, dem größten Slum Indiens. Hier hat Sudheer Rajbhar selbst lange gelebt. Er ist Dalit, gehört also der untersten Kaste in Indien an und hat es trotzdem nach oben geschafft. Modi ruft immer wieder zu einem Ende der Kasten-Diskriminierung auf. Gleichzeitig propagieren der Premier und seine Partei BJP die Idee eines Hindu-Nationalstaats.Muslime werden häufig verunglimpft. Über Bollywood-Filme und Popmusik sickert die Ideologie in die breite Gesellschaft. Der Sänger Prem Krishnavanshi macht Hindutva-Pop: Er verwandelt anti-muslimischen Hass in überdrehte Popsongs. Doch gegen die Diskriminierung, die auch immer wieder in Gewalt mündet, regt sich Widerstand. Die Rapperin Saniya MQ nutzt Musik und Poesie, um zu protestieren. Die muslimische Aktivistin Afreen Fatima musste erleben, wie das Haus ihrer Familie von Bulldozern plattgemacht wurde – sie vermutet dahinter eine Strafe für das politische Engagement ihres Vaters. Die Stimmen der beiden jungen Frauen erzählen vom Kampf um Gleichberechtigung. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Di. 02.06.2026 arte 149. Israel – Auf ewig im Krieg?
Folge 149 (30 Min.)Israel lebt zwischen Alltag und Ausnahmezustand. „Tracks East“ über Menschen im Dauerkrieg. Journalist David Issacharoff begleitet Menschen, die mit den Widersprüchen eines Landes leben, das trotz des Krieges funktionieren muss. In Tel Aviv trifft „Tracks East“ den Streetfotografen Shahar Dekel. Sein Kibbuz nahe Gaza wurde am 7. Oktober 2023 zerstört; Freunde starben oder kämpfen bis heute mit Traumata. Dreimal wurde er seitdem eingezogen. Mit seiner Kamera dokumentierte er den Krieg. Nahe der libanesischen Grenze betreibt Nitzan Yulzari ein Café. Manchmal bebt dort der Boden von den Explosionen in der Ferne.Eigentlich wollte er mit seiner Familie nach Portugal auswandern. Jetzt steht die Entscheidung erneut bevor. Sein Café ist Treffpunkt und Rückzugsort zugleich – doch der Krieg begleitet ihn jeden Tag. Eine andere Perspektive zeigt die palästinensisch-israelische Journalistin Amal Ghawi. Auf Social Media spricht sie über Vertreibung, Diskriminierung und die Verengung des öffentlichen Diskurses. Sie berichtet auf Hebräisch und Arabisch. Für ihre Kritik wird sie von beiden Seiten angegriffen. „Tracks East“ zeigt ein Land, das erschöpft ist – und dennoch weitermacht. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 03.06.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 09.06.2026 arte 150. Der Kampf der Ukraine um die Kultur
Folge 150 (30 Min.)Bild: ArteMusik und Kunst sind Teil eines Kampfes um Identität und Sichtbarkeit geworden. Welche Verantwortung tragen Kunstschaffende im Krieg? „Tracks East“ sucht Antworten auf diese Frage. Auf der Biennale di Venezia entzündet sich der Streit um Kunst und Neutralität. Die Rückkehr Russlands sorgt für Proteste. Kritikerinnen und Kritiker sprechen von Kultur-Washing, während andere auf die Freiheit der Kunst pochen. Kann Kunst in Zeiten des Krieges überhaupt neutral sein? Die Bildhauerin Zhanna Kadyrova zeigt im ukrainischen Pavillon ihre Skulptur „Sicherheitsgarantien“, die einst nahe der Front stand und heute durch Europa reist.Pianist Maksym Shadko ist anders als viele andere Musikerinnen und Musiker in der Ukraine geblieben. Er konzentriert sein Repertoire auf ukrainische Komponisten. Soldat und Saxophonist Andrii Barmalii ist Teil der Cultural Ukrainian Forces – eine Einheit innerhalb der ukrainischen Streitkräfte, deren Aufgabe es ist, Kultur an die Front zu bringen. Und beim Eurovision Song Contest nutzt die Ukraine die größte Pop-Bühne Europas, um ihr kulturelles Selbstverständnis einem Millionenpublikum zu vermitteln. Kultur ist in Kriegszeiten keine Nebensache und häufig mehr als Unterhaltung: Sie wird Teil des Widerstands. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 10.06.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 16.06.2026 arte 151. Das Baltikum in Moskaus Visier
Folge 151 (30 Min.)Das Baltikum befindet sich aktuell in der gefährlichsten Sicherheitslage seit Ende des Kalten Krieges. Regelmäßig gibt es GPS-Störungen, Drohnen über sensibler Infrastruktur, beschädigte Unterseekabel und gezielte Desinformation. Mit hybriden Angriffen versucht Russland die baltischen Staaten und damit die Nato zu destabilisieren, ohne offiziell Krieg zu führen. In Narva, Estlands Grenzstadt zu Russland, erlebt die Bevölkerung die Spannungen unmittelbar. 95 Prozent der Einwohner sprechen Russisch. Zum „Tag des Sieges“ inszeniert Russland im benachbarten Iwangorod eine patriotische Großveranstaltung.Gemeinsam mit der Fotografin Maria Kopytova blickt „Tracks East“ auf eine Stadt zwischen europäischem und russischem Einfluss. Der Suwałki-Korridor zwischen Litauen und Polen gilt als eine der verwundbarsten Stellen der Nato. Sollte Russland diesen Korridor besetzen, wäre das Baltikum auf dem Landweg vom Rest der Nato abgeschnitten. Deshalb will Litauen ganz in der Nähe einen neuen Truppenübungsplatz bauen. Doch das Vorhaben sorgt bei den Bewohnern der kleinen Ortschaft Kapčiamiestis für Streit. In den letzten Jahren haben alle baltischen Staaten versucht, die Verwendung ihrer Landessprache unter russischsprachigen Bürgern zu fördern. Lettland steht dabei vor der größten Herausforderung, da jeder dritte der rund 1,8 Millionen Einwohner im Alltag Russisch spricht. In Riga trifft „Tracks East“ eine junge Galeristin und Clubbetreiberin, die ihre Sicht auf den Sprachkonflikt, der die lettische Gesellschaft spaltet, mit uns teilt. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 24.06.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Di. 30.06.2026 arte 152. Russland zwischen Stalin und Widerstand
Folge 152 (30 Min.)Deutsche Streaming-Premiere So. 28.06.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Sa. 04.07.2026 arte 153. Wie das Netz uns manipuliert
Folge 153 (30 Min.)Reisevideos, Lifestyle-Posts, Musikclips – auf den ersten Blick nichts Politisches. Doch hinter scheinbar harmlosen Social-Media-Inhalten steckt zunehmend kalkulierte Propaganda: oft staatlich gesteuert, zielgerichtet und kaum als solche erkennbar. Genau das ist das Prinzip von Soft-Propaganda: Wer seinen Alltag zeigt, wirkt authentisch. Wer authentisch wirkt, dem wird geglaubt. Und wem geglaubt wird, der kann Meinungen formen – über Likes, Stories und Videos. Russland lässt westliche Influencer das Land als „normalen“, missverstandenen Staat darstellen. In besetzten ukrainischen Gebieten werden seit April 2026 junge Creator in Content-Camps ausgebildet, um prorussische Narrative zu verbreiten.In Mariupol zeigen Videos den scheinbaren Glanz des Wiederaufbaus. In den USA ist Social Media das Ökosystem der neuen Rechten. Steve Vilchez aus Texas war zwölf Jahre alt, als er anfing, Influencern wie Charlie Kirk und Ben Shapiro zu folgen. Erst der Sturm auf das Kapitol brachte Zweifel. China wiederum lädt internationale Influencer auf bezahlte Städtetouren ein, um sein Narrativ zu pushen – während im bedrohten Taiwan Rapperin Yang Shu-Ya einer der wenigen Artists ist, die sich offen dagegen positioniert. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Sa. 25.07.2026 arte
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