Fernsehfilm in 2 Teilen
    Deutsche Erstausstrahlung: 09.03.1981 ZDF

    Die französische Chansonsängerin Fania Fénelon überlebte Auschwitz und Bergen-Belsen. Sie kam am 23. Januar 1944 in Haft und wurde am 15. April 1945 befreit. Da war sie zwanzig. Ihre erschütternden Erlebnisse hat die Halbjüdin in dem Buch „Das Mädchenorchester in Auschwitz“ veröffentlicht, das dieser amerikanischen Fernsehproduktion zugrunde liegt: Kurz nach ihrer Einlieferung ins Auschwitzer Frauenlager Birkenau wird Fania Fénelon ins Häftlingsorchester berufen. Das Orchester, dem nur Frauen angehören, muss zur Aufmunterung der Arbeitskolonnen oder zur Zerstreuung der Lagerleitung spielen. Fania, die auch die Noten für das Orchester schreibt, stellt eine Bedingung: Ihre Freundin Marianne muss mit aufgenommen werden. Die Dirigentin Alma Rosé, eine Wiener Halbjüdin, drillt die Mädchen so lange, bis sie gut spielen. Denn das ist ihre Überlebenschance. Die anderen Häftlinge beobachten diese privilegierten Frauen voller Hass. (Text: Hörzu 10/1981)

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