Reportage-Reihe Film von Robert Dornhelm, A 2026

30 Min.
Bild: ORF
Mit „ Roma. Eine filmische Annäherung.“ widmet sich Regisseur Robert Dornhelm der Geschichte, Kultur und Gegenwart der Burgenland-Roma – einer Volksgruppe, die seit Jahrhunderten in Österreich verwurzelt ist und dennoch bis heute mit Vorurteilen, Ausgrenzung und Diskriminierung konfrontiert ist. Die Dokumentation spannt einen Bogen von den 1930er-Jahren bis in die Gegenwart und erhält durch Texte von Michael Köhlmeier eine besondere literarische Ebene. Der Leitsatz des Films – „Erst wenn ihr geworden seid wie wir, dürft ihr sein, wie ihr seid“ – verweist auf die jahrhundertelange Geschichte der Anpassung, Verfolgung und Zurückweisung.
Doch die Dokumentation zeigt die Volksgruppe nicht nur als Opfer historischer Gewalt. Vielmehr erzählt er von einer lebendigen Kultur: von Musik, Traditionen, Familiengeschichten, Erinnerungen und dem Stolz, die eigene Geschichte selbst zu erzählen. Die Roma-Community hat aktiv am Film mitgewirkt. In Oslip im Burgenland wurde ein Set geschaffen, das an ein Roma-Lager der 1930er-Jahre erinnert – mit Musik, Tanz, Kochen, Gesprächen und Alltagsszenen. So entstand kein Blick von außen, sondern eine poetische Annäherung an Menschen, deren Stimmen, Gesichter und Geschichten den Film tragen. (Text: ORF)

Cast & Crew

Kamera: Harald Staudach
Drehbuch: Robert Dornhelm, Michael Köhlmeier
Schnitt: Klaus Hundsbichler

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