„Yes, Primeminister“: ARD-alpha zeigt späte Serienfortsetzung

    Letzte Folgen der britische Kult-Comedy werden im Originalton gezeigt

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 29.12.2015, 17:00 Uhr

    Der Cast der Serie im Vorläufer „Yes, Minister“ – Bild: BBC
    Der Cast der Serie im Vorläufer „Yes, Minister“

    Zu späten Ehren kommt die zweite und letzte Staffel der britischen Comedyserie „Yes, Premierminister“. Ab dem 4. Februar zeigt ARD-alpha sieben noch nie in Deutschland gezeigte Folgen der Serie immer donnerstags und freitags um 8.00 Uhr im Originalton. In ihrer Heimat liefen die Folgen bereits 1987/88. Ab dem 7. Januar wiederholt ARD-alpha bereits die erste Staffel auf den gleichen Sendeplätzen.

    „Yes, Primeminister“ ist die Fortsetzung der erfolgreichen Comedyserie „Yes Minister“, die im wesentlichen zwischen 1980 und 1982 in drei Staffeln lief. Darin versucht der Abgeordnete Jim Hacker (Paul Eddington) als frisch bestellter Minister des (fiktiven) Department of Administrative Affairs seine Aufgaben zu erledigen. Derweil legt sein Staatssekretär Humphrey Appleby (Nigel Hawthorne) ihm bürokratische Steine in den Weg, weil er sich als eigentliche leitende Kraft im Ministerium versteht. Zwischen den beiden steht Hackers Privatsekretär, Bernard Woolley (Derek Fowlds). In einem Special aus dem Jahr 1984 rückte Hacker schließlich überraschend auf den Posten des britischen Premiers nach. Aber auch sein Gegenspieler erhielt eine Beförderung, so dass die Wortgefechte weitergingen.

    In Deutschland wurde „Yes, Minister“ erstmals 1987 auf Südwest 3 gezeigt. Weitere Ausstrahlungen folgten im regionalen ARD-Vorabendprogramm, auf N3 und im Bayerischen Fernsehen, doch seit 1990 wurde die Sitcom bis vor kurzem auf keinem deutschen Sender mehr wiederholt. Vom Nachfolger „Yes Premierminister“ zeigte die ARD damals nur die erste Staffel. Die zweite Staffel wurde damals nicht mehr auf Deutsch synchronisiert.

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