Auffallend dabei: In der Mediathek des Spartensenders arte (erreichbar über arte.tv) stehen alle Folgen des Sechsteilers bereits ab Donnerstag, dem 3. Dezember, ab 20:15 Uhr zum Abruf bereit. Erst einen Tag später, am Freitag, dem 4. Dezember, ist die Miniserie in der ARD Mediathek verfügbar. Auch mit Blick auf die lineare Ausstrahlung springt etwas ins Auge: Während die ersten beiden Episoden am Mittwoch, dem 9. Dezember, zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr im Ersten gezeigt werden, laufen die Kapitel 3 bis 6 am Freitag, dem 11. Dezember, erst ab 23:55 Uhr. Alle Folgen sind darüber hinaus bereits am 3. Dezember ab 20:15 Uhr in einer Marathonprogrammierung bei arte zu sehen.
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„Westend Girl“ beruht auf einer wahren Begebenheit einer Kindheitsfreundin von Regisseurin Pola Beck und setzt sich mit Familie, Vertrauen und der Frage auseinander, was passiert, wenn sich ein Leben als große Lüge entpuppt. Im Mittelpunkt steht Ronja (Zengel), die keinen Grund zum Klagen hat. Wohlbehütet wächst sie in einer vornehmen Gegend von Düsseldorf auf und verbringt ihre Ferien in einem Urlaubsdomizil in Südfrankreich – samt Pferd, versteht sich. Als sie ihre erste eigene Wohnung bezieht und in ihr Medizinstudium eintaucht, scheint alles perfekt. Mit ihren Freunden feiert sie ihren 18. Geburtstag. Doch am nächsten Morgen wird ihre Welt massiv erschüttert. Das SEK steht auf der Matte, und Ronja muss mit Erschrecken feststellen, dass ihre Eltern verhaftet wurden. Ihr Vater (Lucas Gregorowicz), Geschäftsführer eines Sushi-Restaurants, und ihre Mutter (Luise Heyer), eine Galeristin, sollen den größten Kokainring der Stadt betreiben. Ronja taucht daraufhin in ihre Familiengeschichte ein und staunt, was sie dabei zutage fördert.
Die Miniserie ist eine Produktion von Flare Film in Koproduktion mit dem WDR und arte sowie Beta Film. Als Produzent fungiert Martin Heisler. Executive Producer ist Jan Wünschmann. Die Redaktion im WDR verantwortet federführend Frank Tönsmann. Als arte-Redakteurin ist Uta Cappel involviert.