[UPDATE] Torsten Sträter kehrt mit neuer Show ins Fernsehen zurück

    „Sträter“ startet 2020 im Ersten

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 13.11.2019, 13:54 Uhr (erstmals veröffentlicht am 04.11.2019)

    Torsten Sträter – Bild: WDR/Melanie Grande
    Torsten Sträter

    UPDATE: Fans von Torsten Sträter müssen sich noch etwas gedulden: Die Ausstrahlung der ersten Folge seiner neuen Show „Sträter“ erfolgt nun doch nicht im Dezember im WDR, stattdessen wird sie im Frühjahr 2020 gezeigt – und dann sogar im Ersten. Der konkrete Termin ist noch nicht bekannt. Als Ersatz strahlt das WDR Fernsehen am 7. Dezember um 22.15 Uhr die Wiederholung einer weihnachtlichen Ausgabe von „Sträters Männerhaushalt“ aus.

    ZUVOR: Nach drei Jahren hat Torsten Sträter im Frühjahr seinen „Männerhaushalt“ geschlossen. Die WDR-Comedyshow endete nach 20 Folgen. Doch noch in diesem Jahr meldet sich der Kabarettist, Poetry-Slammer und Horror-Schriftsteller mit einer neuen Fernsehsendung zurück. Sie trägt den schlichten Titel „Sträter“. Die erste Ausgabe wird am Samstag, 7. Dezember, um 22.15 Uhr im WDR Fernsehen ausgestrahlt.

    Im Vergleich zum Vorgänger soll der Rahmen der neuen Show etwas intimer sein. Kam der „Männerhaushalt“ aus der Oberhausener Turbinenhalle, wird „Sträter“ im New Yorker Harbour Club in Köln aufgezeichnet – mit Backsteinwänden und einem echten lodernden Kaminfeuer. Das Konzept fasst Torsten Sträter wie folgt zusammen: „Ich rede von Sachen, die ich toll finde. Das sind mal Filme, mal Bücher, das ist mal ein Song. Ich rede von Sachen, die mir auf den Sack gehen. Ich sage irgendwas Lustiges. Und ich habe zwei Gäste.“

    Jeweils ein Prominenter und ein nicht ganz so prominenter Gast werden begrüßt. Zur Premierenausgabe geben sich Kabarettkollege Jochen Malmsheimer („Einer meiner Helden. Mit dem könnte ich mich tagelang unterhalten.“) und die Astronautin Dr. Suzanna Randall („Ich möchte auch mal über meinen eigenen Tellerrand schauen. Ich habe 1000 Fragen zum Thema Raumfahrt.“) die Ehre. Zu Beginn gibt Sträter einen klassischen Stand-up-Monolog zum Besten. Auch darüber hinaus ist die ganze Sendung „vom Chef selber geplant und geschrieben“. Sträter: „Was ich vorher festlege, kann mir auch keiner mehr wegnehmen. Da kann ich mich total entspannen. Und ich werde mich total entspannen!“

    Statt Haushaltstipps wird es nun Hausbesuche zu sehen geben. „Ich habe alle Haushaltstipps gegeben, die mir einfallen“, so Sträter über die Rubrik seiner früheren Show, in der er unter anderem eindrucksvoll demonstrierte, wie man bügelt, Knöpfe annäht oder Fenster putzt. In „Sträter“ will der Kabarettist stattdessen auf originelle Leute aus dem sogenannten „echten Leben“ treffen, die ihm etwas zu sagen oder zu zeigen haben.

    Seit Kurzem ist der Künstler mit der markanten sonoren Stimme und der schwarzen Mütze auch wieder auf Tour. Mit seinem brandneuen dritten Soloprogramm „Schnee, der auf Ceran fällt“ macht er in vielen deutschen Klein- und Großstädten halt. Bis November 2021 reicht bereits sein Terminkalender. Was kann da abgesehen von der neuen TV-Show, die seinen Namen trägt, eigentlich noch kommen? „Für’s Ego nix“, so Sträter. „Ich glaube, das ist der Gipfel in der Selbstbeweihräucherung.“

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